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Das traumhafte Allgäu – so schön kann Wetter sein…

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Aktuelle Nachrichten aus dem Allgäu. Bereitgestellt vom „Allgäu-Tipp“ – eurem großen Allgäu-Magazin:

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12.11.2019 Memmingen. Die Narren stürmen das Rathaus – buntes Treiben auf dem Marktplatz.

Gut ausgestattet mit Lautsprecherwagen und Schildern ziehen die Himmlischen Teufel auf dem Marktplatz ein. Ihr Ziel: um Punkt 11.11 Uhr das Rathaus zu stürmen und bis zum Aschermittwoch die Amtsgeschäfte in Memmingen zu übernehmen. Doch bevor das in Angriff genommen wird, stellt Moderator Joachim Kehrle zunächst seine neuen Tollitäten vor. Claudia I. und Rolf I. sind das aktuelle Prinzenpaar der Himmlischen Teufel des TVM. Und beim Nachwuchs haben Yvonne I. und Luca I. das Zepter in der Hand.

Beim Sturm der Stadtbachhexen per Leiter ins Amtszimmer des Oberbürgermeisters haben Oberbürgermeister Manfred Schilder und Bürgermeisterin Margareta Böckh keine Wahl: die weiße Fahne wird geschwenkt und später der Schlüssel der Stadt an die Narren übergeben. Trotzdem verteidigen sich die beiden auf die Kritikpunkte des Elferrats.

Das Bewegungsbad und Kombibad? „Das wird alles in den Stadtbach ausgelagert. Schließlich ist jetzt das Haus in der Hirschgasse frei, dort kann man die Duschen und Umkleideräume dafür unterbringen“, schlägt Manfred Schilder vor. Und Bahnen schwimmen könne man dann bis unter den Schrannenplatz hindurch!

Den Eisernen Steg, den müsse man gar nicht als Sprungturm im Kombibad verwenden, wie es die Narren vorgeschlagen hatten, der könne auch auf dem Marktplatz als Skywalk wiederverwertet werden. Obwohl dort ebenso neue Gebäude gegen die Wohnungsnot entstehen könnten, schlägt Schilder vor.

Da die Nasa trotz Aufforderung immer noch keinen Mondstein vom Memminger Mau herausgerückt habe, solle doch der Oberbürgermeister selbst ins All fliegen und einen beschaffen. „Wenn wir dich dann auf den Mond schießen bekommst du sogar noch einen Mars-Riegel mit und ein Milky Way“, tröstete Joachim Kehrle das Stadtoberhaupt. Manfred Schilder freute sich sehr: „Schön, wenn ich auf dem Mond bin, dann habe ich das nächste halbe Jahr frei.“ Schließlich weine er nicht, wenn die Himmlischen Teufel dann seine Arbeit übernehmen.

Bei der Showeinlage der Garde zeigte Schilder, dass er mit seinem Talent sofort bei den Frauen anfangen könnte. Taktsicher und mit viel Kondition warf er die Beine in die Höhe und schaute sich die Armbewegungen ab. Nur beim abschließenden Spagat passte er lieber. Dass der Elferrat und der Oberbürgermeister auf so manchen klugen Hinweis nur verhaltenen Applaus bekommen haben, muss wohl daran gelegen haben, dass durch die eisigen Temperaturen der Großteil der Besucher Handschuhe getragen hat.

Trotz der kalten Witterung tanzten die Mini-, die Teenie- und die Prinzengarde mit vollem Einsatz und ideenreichen Choreografien. Aber schließlich ist ja das Motto der Himmlischen Teufel auch: „Mau, Mau, Mau – s‘wird scho gau.“ Auch eine sehr große Zahl befreundeter Zünfte aus Nah und Fern waren auf dem Marktplatz erschienen um die Memminger Narren beim Faschingsbeginn zu unterstützen. So herrschte auch in diesem Jahr wieder ein buntes Treiben auf dem Marktplatz.

Oberbürgermeister Manfred Schilder beweist sein Tanztalent. (Foto: Manuela Frieß/Pressestelle der Stadt Memmingen)

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12.11.2019 Landkreis Unterallgäu. „Die Unterstützung, die wir erfahren, ist nicht nur völlig unzureichend, sie ist eine Farce.“ Mit diesen Worten bringt Landrat Hans-Joachim Weirather seine Enttäuschung zum Ausdruck angesichts der Tatsache, dass er seit 13 Jahren auf den dramatischen personellen Engpass im Unterallgäuer Veterinäramt aufmerksam macht.

Nun geht aus einem Schreiben von Staatsminister Thorsten Glauber hervor: Mehr als eine zusätzliche Arbeitskraft wird es nicht geben – auch nach dem sogenannten Tierskandal, durch den sich die Situation im Veterinäramt weiter zugespitzt hat. In einem Antwortschreiben an Glauber verdeutlicht Weirather nun erneut eindringlich den Ernst der Lage: „Wir sind in eklatanter Weise unterbesetzt und können mit dem vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Personal unserem gesetzlichen Auftrag nicht nachkommen.“

Die Veterinärämter an den Landratsämtern übernehmen staatliche Aufgaben: Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittelsicherheit, Arzneimittelüberwachung und die Überwachung von tierischen Nebenprodukten. Demnach entscheidet die Staatsregierung über die Anzahl der Stellen. Über die Jahre hinweg erreichten zahlreiche Hilferufe aus dem Unterallgäu das Staatsministerium – ohne nennenswerten Erfolg.

Seit dem sogenannten Tierskandal im Unterallgäu hat sich die Situation im Veterinäramt weiter verschärft. „Zusätzlich zur alltäglichen Arbeit müssen wir nun die Vorkommnisse in drei Großbetrieben aufarbeiten, was viel Arbeitskraft bindet“, sagt Veterinäramtsleiter Dr. Alexander Minich: „Außerdem sind wir dazu angehalten, die Cross Compliance Kontrollen weiter voranzutreiben.“ Welche Betriebe im Zuge dieser Regelkontrollen besucht werden, gibt das bayerische Staatsministerium vor. Zudem müssen die Veterinäre zahlreiche anlassbezogene Tierschutzkontrollen leisten, unabhängig von den in den Fokus geratenen Großbetrieben.

Zwar ordnete die Regierung in den vergangenen Monaten immer wieder Veterinäre wochen- oder tageweise ins Unterallgäu ab und demnächst kommt eine zusätzliche Kraft – zunächst befristet für zwei Jahre. Weirather schreibt dazu an Glauber: „Natürlich sind wir Ihnen für die uns zwischenzeitlich zur Verfügung gestellten kurzfristigen Geschäftsaushilfen dankbar.“ Diese stellten jedoch allenfalls eine kleine Linderung der Gesamtsituation dar. „Auch die Aussicht auf eine befristete Tierarztstelle sowie die sich daran anschließende etwaige Schaffung einer dauerhaften Stelle kann ich nur als Geste betrachten, wird aber niemals geeignet sein, unsere Probleme zu lösen.“

Weirather betont, grundsätzlich sei es dringend geboten, den tatsächlichen Personalbedarf der Veterinärämter zu ermitteln. Zudem müsse das Ministerium festlegen, wie und in welcher Intensität die Veterinäre welche Aufgaben zu erledigen haben. Neben der Forderung nach weiterer Verstärkung äußert Weirather den Vorschlag: Die bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) solle sich „unverzüglich, abschließend und alleinig“ der Unterallgäuer Großbetriebe annehmen, um das Unterallgäuer Veterinäramt zu entlasten.

Die Arbeit des Unterallgäuer Veterinäramts in Zahlen:

Im Zuständigkeitsgebiet des Unterallgäuer Veterinäramts liegen über 1500 Rinderhalter. Insgesamt gibt es etwas über 134.000 Rinder, davon 66.000 Milchkühe. Damit ist das Unterallgäu der rinderreichste Landkreis in Bayern. Dazu kommen hunderte weitere landwirtschaftliche Betriebe, zum Beispiel etwa 100 Schweinehalter mit insgesamt 27.000 Schweinen. Das Veterinäramt ist außerdem für Imker, Fischzuchten und private Tierhalter, zum Beispiel von Haustieren, Geflügel und Pferden, zuständig.

Im Jahr 2018 gab es in 127 landwirtschaftlichen Betrieben Cross Compliance Kontrollen und 70 Futtermittelproben. Außerdem gingen 165 Tierschutzanzeigen ein.

Im Zuständigkeitsbereich des Unterallgäuer Veterinäramts liegen auch 142 Lebensmittelbetriebe – unter anderem Metzgereien, Kühlhäuser und Wildbetriebe.

Die Überwachung des Tierarzneimittel- und des internationalen Lebensmittelverkehrs gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Allein für eine große Molkerei hat das Veterinäramt heuer bereits 600 Exportzeugnisse unterzeichnet.

Zudem überwacht das Veterinäramt Betriebe, die tierische Nebenprodukte verarbeiten, zum Beispiel Biogasanlagen – 93 solcher Betriebe gibt es im Unterallgäu.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Tierseuchenbekämpfung. Heuer sorgte zum Beispiel die Blauzungenkrankheit für Furore.

Derzeit sind am Unterallgäuer Veterinäramt viereinhalb Veterinärstellen besetzt. Ab Mitte November kommt eine Stelle hinzu.

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12.11.2019 Lindau (Bodensee). Stellungnahme der Stadtverwaltung Lindau zum Bürgerentscheid gegen ein Parkhaus am Karl-Bever-Platz:

„Selbstverständlich ist dieses Ergebnis ein Rückschlag für die Lösung der saisonalen Parkplatzprobleme in den kommenden Jahren. Als Stadt werden wir den politischen Willen achten und umsetzen. Wir haben uns schon in der Vergangenheit mit Alternativszenarien beschäftigt. Spruchreif ist keine dieser Lösungen, weil wir hier auch auf entsprechende Entscheidungen des Stadtrats angewiesen waren und sind.

Die Mehrheit des Stadtrates hat bereits einige von der Verwaltung vorgeschlagene Alternativlösungen abgelehnt. Wir denken da an die zeitweise Nutzung der Tannerwiese oder der Schindlerwiese. Beide Standorte hätten anschließend ökologisch aufgewertet werden können. Wir mussten deshalb immer wieder umdenken. Konstruktive Alternativvorschläge kamen bislang leider aus keinem Lager.

Wir werden weitere Gespräche mit Grundstückseigentümern führen und bei positivem Verlauf Konzepte entwickeln. Wir müssen alles daran setzen, die verkehrlichen Belastungen auch in den Sommermonaten möglichst gering zu halten.

Unrealistisch wäre es weiterhin auf ein Parkdeck am Karl-Bever-Platz zu setzen. Dieses, und darauf haben wir mehrfach hingewiesen, ist wegen des erheblich höheren Flächenverbrauchs abzulehnen, aber auch zeitlich vor der Gartenschau nicht zu realisieren. Eine Baustelle auf dem Karl-Bever-Platz im Jahr 2021 wäre die schlechteste Lösung.“

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12.11.2019 Memmingen. Mit rund 8.500 Besuchern sind die 17. Memminger Gesundheitstage zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Gesund leben“ waren heuer wieder rund 70 Aussteller aus verschiedenen Bereichen des regionalen Gesundheitswesens in der Stadthalle vertreten.

„Unsere Gesundheit ist ein unbezahlbares Gut, das bei den meisten Menschen an erster Stelle der persönlichen Wunschliste steht“, betonte Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der feierlichen Eröffnung der Gesundheitsschau vor großem Publikum.

„Über einen gesunden Lebensstil und die breite Palette des medizinischen Angebots in unserer Stadt“, wie Schilder es nannte, konnten sich die Besucherinnen und Besucher der dreitägigen Messe an den Ständen von rund 70 Ausstellern sowie bei einem umfangreichen Vortrags- und Rahmenprogramm informieren. In über 30 Fachvorträgen vermittelten unter anderem Chef- und Oberärzte des Klinikum Memmingen neueste Informationen zu Volkskrankheiten wie Arthrose, Herzschwäche oder Rückenschmerzen. „Erfreulicherweise sind die Fortschritte der Medizin sowohl im diagnostischen wie auch im therapeutischen Bereich unaufhaltsam“, so der Ärztliche Direktor des Klinikum Memmingen, Professor Dr. Albrecht Pfeiffer. „Mit immer schonenderen Eingriffsverfahren bieten sich immer effizientere und individuellere Therapiemöglichkeiten.“

Über moderne Therapieverfahren in der Hirn- und Wirbelsäulenchirurgie referierte der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Prof. Dr. Marcel Seiz-Rosenhagen, am Eröffnungsabend. Er verdeutlichte anhand anschaulichen Bildmaterials, wie die Patienten am Klinikum Memmingen hochspezialisiert unter Einsatz bester Technik an Kopf und Wirbelsäule behandelt werden. Um die höchste Ergebnisqualität zu erreichen, sei die Auswahl der optimalen Behandlung in Hinblick auf das Alter des Patienten, die Vorerkrankungen, die Vorgeschichte und die individuellen Erwartungen des Erkrankten entscheidend, so Seiz-Rosenhagen. Anhand eines überdimensionalen Gehirnmodells erklärte der Chefarzt den zahlreichen Besuchern die Strukturen des menschlichen Gehirns.

„Mit dem Vortragsprogramm erreichten wir insgesamt rund 1700 Besucherinnen und Besucher“, freute sich Ausstellungsleiterin Julia Mayer vom Hauptamt der Stadt Memmingen. Dabei erfuhren die Zuhörer auch Wissenswertes über verschiedene Krebserkrankungen, über Demenz, psychische Erkrankungen, gesunden Schlaf oder Stressabbau durch Meditation. „Gesund leben heißt bewusst leben“, sagte die Direktorin der AOK-Direktion Memmingen-Unterallgäu, Regina Merk-Bäuml. „Machen Sie sich Ihre Gesundheit zum Freund, denn so sparen Sie sich die Mühe, etwas im Inneren immer wieder bekämpfen zu müssen.“

Am Stand der AOK wurde in Kooperation mit dem Klinikum Memmingen eine kostenlose Blutzuckermessung angeboten, die von zahlreichen Besuchern in Anspruch genommen wurde. In einer Zuckerausstellung wiesen die AOK-Mitarbeiter auf Zuckerfallen in verschiedenen Lebensmitteln hin. Auch die Ernährungsberatung des Klinikums nahm die Besucher mit auf eine Reise ins „Zuckerland“ und verwöhnte mit gesunden Leckereien, teilweise ohne Laktose und Gluten, wie Maximilian Mai berichtete, Referats- und Verwaltungsleiter des Klinikums.

Um einen realistischen Eindruck der täglichen Arbeit auf der Kinderintensivstation des Klinikums zu vermitteln, hatte die Kinderklinik in der Stadthalle einen sogenannten Inkubator aufgebaut, in dem Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 400 Gramm versorgt werden, wie die Stationsleiterin Renate Olbrich erklärte.

Die Memminger Polizei informierte über Gefahren im Straßenverkehr durch Alkohol- und Drogenbeeinflussung beziehungsweise Ablenkungsfaktoren durch moderne Kommunikationsmittel wie Smartphone und Tablet. Auf großes Interesse stieß auch das Angebot der Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst. Unter den rund 30 Selbsthilfegruppen und Organisationen waren auch die Deutsche Parkinson Vereinigung, das Blaue Kreuz Memmingen, die Behinderten-Kontaktgruppe sowie der Behindertenbeirat und der Seniorenbeirat der Stadt Memmingen vertreten. Der Kinderschutzbund Memmingen-Unterallgäu präsentierte in Kooperation mit der „KoKi Frühe Hilfen“ ein Angebot für Kinder mit Leseecke und Kreativ-Treff.

Die Gesundheitstage, die im jährlichen Wechsel mit den Naturheiltagen in der Stadthalle präsentiert werden, sind eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Memmingen, des Klinikum Memmingen und der AOK-Direktion Memmingen-Unterallgäu in Zusammenarbeit mit Firmen, Behörden, Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Den nächsten Termin vom 5. bis 7. November 2021 können sich Interessierte gleich im Kalender markieren.

Die 17. Memminger Gesundheitstage sind eröffnet. Beim symbolischen Akt, dem Durchschneiden eines Bandes in den Stadtfarben (v.li.): Der Ärztliche Direktor des Klinikum Memmingen, Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, die Direktorin der hiesigen AOK, Regina Merk-Bäuml, und Oberbürgermeister Manfred Schilder. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen

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11.11.2019 Neu-Ulm. Am Montagmittag ereignete sich auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine zeitweise Sperrung war die Folge.

Ein 33-Jähriger befuhr gegen Mittag mit seinem Kleintransporter den rechten Fahrstreifen der A7 in nördliche Richtung und überholte auf Höhe des Parkplatzes Buchwald-Ost einen vor ihm fahrenden Sattelzug.

Hierbei übersah er einen von hinten kommenden 52-jährigen Pkw-Fahrer, welcher trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Kleintransporter nicht mehr verhindern konnte.

In der Folge stieß der Kleintransporter gegen den Sattelzug und kippte auf die Seite, um dort nach rund 100 Metern zum Liegen zu kommen.

Sowohl der Kleintransporter als auch der Pkw des 52-Jährigen wurden durch den Zusammenstoß total beschädigt und mussten durch Abschleppdienste von der Unfallstelle entfernt werden.

Der Sattelzug wurde leicht beschädigt und konnte nach erfolgter Unfallaufnahme seine Fahrt fortsetzen, nachdem auch dessen 27-jähriger Fahrer unverletzt blieb.

Der 52-jährige Pkw-Fahrer wurde durch den Rettungsdienst leicht verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht. Während der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn komplett gesperrt werden.

Durch die zur Absicherung und Beseitigung der Unfallfolgen anwesenden Feuerwehren Senden und Weißenhorn wurde am Autobahndreieck Hittistetten eine Ableitung eingerichtet, die mit Abschluss der Abschleppmaßnahmen wieder aufgehoben werden konnte.

Durch die ebenfalls anwesende, zuständige Autobahnmeisterei wurde der an der Fahrbahn und den Schutzplanken entstandene Schaden in Augenschein genommen.

Der Gesamtschaden an den beschädigten Fahrzeugen und den Autobahneinrichtungen beläuft sich auf rund 60.000 Euro.

Gegen den unverletzten Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

(APS Günzburg)

(Symbolfoto: Polizei)

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11.11.2019. Heute geht sie los, die Närrische Zeit im Allgäu.

Eine kleine Auswahl von Faschingsumzügen im Allgäu haben wir Euch hier zusammengestellt:

Faschingsumzüge im Allgäu

Dann mal „Hellau“ und viel Spaß beim Mitfeiern….

 

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11.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Ob Sport oder Musik, Naturschutz oder Feuerwehr, Jugend oder Senioren: Über 1300 Vereine gibt es im Unterallgäu – und umso mehr Menschen, die in ihnen Verantwortung übernehmen im Vorstand, als Kursleiter oder bei der Organisation von Festen.

„Wir möchten unsere Ehrenamtlichen bei ihrer vielfältigen und wertvollen Arbeit unterstützen“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. Nach einem eigenen „Wegweiser für Vereine“ mit speziellen Fortbildungsangeboten sei deshalb nun auf der Internetseite des Landratsamts eine umfangreiche Plattform mit vielen interessanten Informationen für alle, die ehrenamtlich aktiv sind, entstanden. Zu finden ist diese unter www.unterallgaeu.de/ehrenamt.

Die Unterallgäuer Kreisjugendpflegerin Julia Veitenhansl und Saskia Nitsche (Koordinatorin der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu) haben dafür viele Informationen und Unterlagen zusammengetragen und in Zusammenarbeit mit der Pressestelle des Landratsamts übersichtlich und verständlich aufbereitet.

„Bei unseren Fortbildungen stellen wir immer wieder fest, dass es für die Vereine schwierig ist, gute Informationen zu finden. Deshalb sind bei den Ehrenamtlichen – gerade bei rechtlichen Themen – viele Fragen offen“, sagt Veitenhansl. Und so geht es auf den neuen Internetseiten um finanzielle und rechtliche Fragen, Steuern und Versicherungen ebenso wie beispielsweise um den Datenschutz, das erweiterte Führungszeugnis, die Jugendarbeit im Verein und Fortbildungsangebote.

In der Rubrik „Grundwissen“ sind hilfreiche Links zusammengefasst. Umfangreiche Tipps und Hinweise für Festveranstalter runden das Informationsangebot ab. Daneben kommen auch die verschiedenen Möglichkeiten der Anerkennung für Ehrenamtliche – von der Ehrenamtskarte über den Ehrenamtsnachweis bis hin zur Jugendleiterkarte Juleica und Informationen über mögliche Ehrungen und Auszeichnungen – nicht zu kurz.

Nach und nach sollen die Seiten erweitert und ergänzt werden, betonen die Verantwortlichen. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, praxisnahe Fortbildungen anzubieten. Genauso praxisnah und hilfreich sollen auch unsere Ehrenamtsseiten im Internet sein“, sagt Veitenhansl. Dort werden deshalb Muster-Formulare genauso angeboten wie etwa Formulierungshilfen rund um das Thema Datenschutz.

Info: Die neuen Ehrenamtsseiten des Landkreises findet man im Internet unter www.unterallgaeu.de/ehrenamt. Die Ansprechpartner erreicht man unter Telefon (08261) 995-182 oder -242. Die nächste Fortbildung für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 14. November, von 19 bis 21 Uhr im Landratsamt statt. Dabei geht es um sexuelle Gewalt und das erweiterte Führungszeugnis. Referenten sind Kreisjugendpflegerin Julia Veitenhansl und Karola Heine von der Fachstelle gegen sexuelle Gewalt. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich an jugendpflege(at)lra.unterallgaeu.de

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11.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Ein Bild von verschiedenen Bauprojekten haben sich jetzt die Mitglieder des Kreis- und Bauausschusses des Unterallgäuer Kreistags gemacht. Landrat Hans-Joachim Weirather hatte sie zu einer Rundfahrt eingeladen, bei der über den aktuellen Stand mehrerer Hoch- und Tiefbaumaßnahmen informiert wurde.

Zunächst ging es zur Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Mindelheim in Memmingen. Die dortige Hausmeisterwohnung wurde für 140.000 Euro um einen Anbau in Richtung Osten erweitert. Als nächstes ist der Austausch der Hackschnitzelheizung geplant, wie Anton Bartenschlager, Hochbauamtsleiter am Landratsamt, erläuterte. Diese heizt die Berufsschule, die Sporthalle und die Landwirtschaftsschule. Die Kosten für den Austausch werden sich laut Bartenschlager voraussichtlich auf 280.000 Euro belaufen.

Nächster Stopp war beim Allgäu Airport. Dort informierte Martin Osterrieder, Kreisrat und Bürgermeister von Benningen, über die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Memmingerberg, Benningen und Hawangen. Die 2,4 Kilometer lange sogenannte Westkopf-Umfahrung wurde in diesem Jahr fertiggestellt. Die Weiterführung der Straße nach Hawangen muss noch ausgebaut werden.

Vorbei an der 2018 fertiggestellten Unterführung in Ungerhausen führte die Tour weiter zur Staatsstraße 2020 bei Holzgünz. Die Straße wird verlegt und damit eine Umfahrung von Holzgünz geschaffen. Die Arbeiten sollen nächstes Jahr abgeschlossen sein, sagte Walter Pleiner, Tiefbauamtsleiter am Landratsamt. Die bisherige Staatsstraße werde zur Kreisstraße abgestuft.

Letzte Station der Fahrt war Mindelheim. Neben einer Besichtigung des Kreis-Bauhofs stand eine Führung durch das Sonderpädagogische Förderzentrum auf dem Programm. Die Sanierung der Umkleiden und Sanitäranlagen der Turnhalle ist laut Bartenschlager so gut wie abgeschlossen.

Bei den Kosten mache man „annährend eine Punktlandung“. Wie geplant, belaufen sich diese auf rund 762.000 Euro. Über ein Förderprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur unterstützt der Freistaat Bayern die Maßnahme mit rund 500.000 Euro. Die Schule selbst wird innen erneuert. 2010 wurde sie bereits energetisch saniert.

Über die Verlegung der Staatsstraße 2020 bei Holzgünz informierten sich die Mitglieder des Kreis- und Bauausschusses des Unterallgäuer Kreistags bei einer Rundfahrt. Foto: Sylvia Rustler/Landratsamt Unterallgäu

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11.11.2019 Bad Wörishofen. Innerhalb von etwa fünfzehn Minuten wurden der Integrierten Leitstelle Donau-Iller gleich zwei Brände in Parkhäusern in Bad Wörishofen mitgeteilt.

Gegen 05:45 Uhr ging der erste Notruf bei der Integrierten Leitstelle ein. Demnach kam es zu einem Brand auf dem Dach des Parkhauses in der Nähe eines Hotels in der Fidel-Kreuzer-Straße. Die anrückende Feuerwehr konnte vor Ort allerdings keinen Brandherd feststellen.

Fast zeitlich mit diesem Einsatz gegen etwa 06:00 Uhr erreichte die Leitstelle die zweite Meldung über einen Brand im Parkhaus in der Hauptstraße.

Dort konnten die eingesetzten Feuerwehrkräfte dann tatsächlich eine starke Rauchentwicklung aus dem Untergeschoss des Parkhauses mit sechs Parkebenen feststellen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurden zwei völlig ausgebrannte und ein vom Feuer beschädigter Pkw festgestellt.

Der Sachschaden an den drei Fahrzeugen beläuft sich nach vorläufigen Schätzungen auf etwa 55.000 Euro. Ob noch weitere Fahrzeuge durch die starke Rauchentwicklung im gesamten Parkhaus beschädigt wurden, ist derzeit noch unklar.

Während des Brandes befanden sich keine Personen im Gebäude, daher wurde auch niemand verletzt. Am Parkhaus in der Hauptstraße entstand ein geschätzter Sachschaden in mittlerer fünfstelliger Höhe.

Die Ursache des Fahrzeugbrandes ist derzeit noch völlig ungeklärt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Eine Überprüfung des in etwa 500 Meter Luftlinie liegenden zweiten Parkhauses ergab dann, dass auf dem Dach des Gebäudes ein Papierstapel in Brand gesetzt wurde. Sachschaden entstand dabei keiner.

Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wörishofen noch die Freiwilligen Feuerwehren aus Dorschhausen, Dirlewang und Stockheim.

Derzeit wird von keinem Zusammenhang der beiden Brände ausgegangen, dies ist allerdings auch noch Teil der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Memmingen übernommen wurden.

(KPI Memmingen)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)

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11.11.2019 Sonthofen. Unbekannte haben in der Nacht des zurückliegenden Samstag auf Sonntag in der offen zugänglichen Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Hofener Straße ihren Hang zu regelrechtem Vandalismus ausgelebt.

Es wurden sechs parkende Fahrzeuge mit diversen Zeichnungen komplett verschmiert, unter anderem mit obszönen Darstellungen und Hakenkreuz-ähnlichen Symbolen.

Ob durch die Vorgehensweise mit einem schwarzen Lackstift Beschädigungen hervorgerufen wurden, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen nimmt die Polizei Sonthofen, Tel.: 08321/6625-0, entgegen.

(PI Sonthofen)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)

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