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10.12.2018 Isny. Bürgermeister Rainer Magenreuter schreibt den Isnyern im Ausland jedes Jahr einen Weihnachtsbrief.

„Isny im Allgäu im Dezember 2018

Liebe Isnyerinnen und Isnyer im Ausland,

das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen und schon wieder ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, das Jahr Revue passieren zu lassen und Ihnen, den Isnyern im Ausland, einen Brief zu schreiben. Etwas was ich sehr gerne tue. Nicht nur deswegen, weil es mir ein Herzensanliegen ist, Ihnen einen Gruß aus der Heimat zu schicken. Es ist auch für mich immer wieder spannend, das Jahr nachzuerleben und nochmal zu entdecken, was sich in Isny alles getan hat. Vielleicht wundern auch Sie sich genau wie ich, was sich in ein Jahr so alles reinpacken lässt. In Isny tut sich viel, sowohl auf kommunaler Ebene als auch im gesellschaftlichen Leben. Dieser Brief kann natürlich nur einen Auszug aus unserem Leben darstellen. Egal wo Sie sich befinden, in welcher Stadt, in welchem womöglich sehr fernen Land – ich hoffe, Ihnen eine Freude mit diesem Brief aus Isny zu machen und Lust auf einen Besuch bei uns im Allgäu.

Bevor ich Ihnen aus dem Isnyer Jahr berichte, habe ich aber noch ein Anliegen in Sachen Datenschutzrichtlinie, die bei uns seit 25. Mai gilt: Ich gehe ja davon aus, dass Sie sich freuen, wenn Sie diesen Brief bekommen. Falls Sie aber nicht mehr angeschrieben werden möchten, teilen Sie uns das bitte mit. Dann nehmen wir Sie aus dem Verteiler. Danke.

Dieses Jahr hätte so mancher von Ihnen sicher gestaunt, wie ein Allgäuer Sommer sein kann. Wir hatten von Ostern bis Oktober gefühlt nur Sonne. Beinahe, als läge Isny am Mittelmeer. Was einerseits wunderbar war, andrerseits natürlich wegen der Trockenheit Sorgen bereitete. Die Argen und etliche Bäche hatten kaum oder gar kein Wasser mehr, manche Weiher wurden zu warm und den Fischen ging es teilweise sehr schlecht. Unsere beliebtesten Badegewässer, der Baggersee und der Badsee in Beuren hielten aber durch und sorgten für viele vergnügte Stunden. Im Badsee hat sich die Tiefenwasserableitung bewährt, die verhinderte, dass sich Algen bildeten. Dieser Supersommer war natürlich ideal für das Theaterfestival und das Isny Opernfestival. Bei letzterem konnten dieses Jahr alle Aufführungen vor dem Rathaus im Freien stattfinden. Ich weiß nicht, wann wir das zuletzt erlebten. Das Kinderfest, der Töpfermarkt und alle Veranstaltungen des Stadtmarketings, wie beispielsweise der Allgäu Tag oder „Isny macht mobil“ waren sonnige Festtage.

Ein solcher Supersommer ist für Bautätigkeiten natürlich ideal. Manchmal hatten die Isnyer allerdings den Eindruck, bei uns gebe es nur noch Baustellen. Schulzentrum, Marktplatz, südliche Altstadt, Straßenbauarbeiten…, alles für die Zukunft unserer Stadt, unserer Bürger. Aber der Reihe nach:

Im Sommer wurde begonnen, die alten Gebäude von Grundschule, Förderschule und Werkrealschule abzureißen. Für den Neubau des Schulzentrums erfolgten die ersten Baustelleneinrichtungen, damit es 2019 richtig losgehen kann. Ein an die Realschule angrenzendes Gebäude wurde zur Hälfte erhalten und ertüchtigt, damit mehr Schulräume für die Bauzeit zur Verfügung stehen. Die Grundschüler sind ins Schulgebäude des ehemaligen Kinder- und Jugenddorfes Siloah umgezogen. Die Förderschule fand im Verwaltungsgebäude Platz. Für diese Lösung sind wir der Evangelischen Kirchengemeinde sehr dankbar. Dort oben fühlen sich Lehrer und Kinder wohl, sie sind im Grünen, weitab vom Baustellenlärm. „Die Pausen sind viel entspannter“, bestätigen uns die Schulleiter. Nach anfänglichem Holpern klappt es mittlerweile auch mit der Schülerbeförderung.

Die Werkrealschüler und deren Lehrer werden in Containern, in Räumen der Realschule und im schon oben genannten, erhaltenen alten Bauteil unterrichtet. Sie bekommen vom Baulärm – wie auch die Realschüler – naturgemäß mehr mit. Aber wir tun gemeinsam alles, damit die Auswirkungen so gering wie möglich sind. Und wir alle freuen uns auf das tolle neue Schulgebäude. Apropos Schule: Unsere andere „Baustelle“, die Fachhochschule an der NTA, scheint gesichert, weil mit der Diploma-Hochschule Bad Sooden-Allendorf ein Partner gefunden worden ist. So können hoffentlich 2019 wieder Studenten an der naturwissenschaftlich ausgerichteten Fachhochschule aufgenommen werden.

In der Südlichen Altstadt wurde weiter flott gebaut. Das letzte Gebäude, der Barfüßer (Gastronomie mit Hausbrauerei und Stadthotel) ist im Werden, zu sehen ist das weltweit auf einer unserer Webcams. Dann hat dieses Viertel ein modernes freundliches Gesicht. Der alte Gasthof Hirsch am Marktplatz wird gerade umgebaut, die neue Terrasse ist im Rohbau fertig. Eine Gruppe engagierter Isnyer hat sich dieses traditionsreichen Gastronomiegebäudes angenommen und will daraus ein Schmuckstück mit Restaurant und Bar machen.

Das Hallgebäude, das stadtbildprägende Gebäude auf dem Marktplatz, wurde total entkernt. Die Stadtbücherei ist deshalb im Juni in die Fabrikstraße 21 umgezogen, wo bis Ende 2017 über fast 30 Jahre die Heimat des Museums am Mühlturm war. Die Exponate und der Fundus des Museums werden nach und nach in ein Depot aus- und eingelagert, bis die neuen Räume im Schloss Isny frei sind. Neben der künftig größeren Stadtbücherei soll im Hallgebäude auch die Tourist Information samt der kompletten Belegschaft der Isny Marketing GmbH einziehen. Damit haben wir ab 2020 wichtige Frequenzbringer an zentraler Stelle und das Schloss wird mit städtischem Museum, Kunsthalle und städtischer Galerie ein Zentrum für Kunst und Kultur.

Museumsarbeit geht jedoch auch ohne Museum – überraschend gut. Das beweist unsere Museumsleiterin Ute Seibold tagtäglich. Dank der „Panorama_Partner“, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, haben wir ein Projekt, welches das Fehlen des Museums kompensiert. Eugen Felle, der berühmte Isnyer Postkartenmaler (1869 bis 1934), ist Gegenstand oder Ideengeber vieler Aktionen und Veranstaltungen. Kinder jeglichen Alters haben sich über Mitmachaktionen eingebracht.

Zum Renner wurde das monatliche Erinnerungscafé. Ältere Isnyer graben bei Kaffee und Kuchen jeweils zu einem bestimmten Thema ihre Erinnerungen aus. Da kommen dann oft spannende Geschichten zutage, die Ute Seibold für ein lebendiges Museum sammelt. Höhepunkt der Panorama-Partner ist im nächsten Jahr von 7. April bis 8. September die große Ausstellung in der Städtischen Galerie im Schloss, anlässlich des 150. Geburtstags von Eugen Felle. Ähnlich spannend ist übrigens der Isny-Führer „Eine Reise durch die Stadtgeschichte“, der im Frühjahr neu herausgegeben wurde.

Erinnerungen wurden den Sommer über auch auf dem Marktplatz ausgegraben – Erinnerungen aus Stein. Bereits die Grabungen in der Hofstatt waren aus archäologischer und geschichtlicher Sicht recht ergiebig. Die sensationellen Gläserfunde haben es sogar in eine Ausstellung in Berlin geschafft. Seit Ende September sind sie im Gropius-Bau zu sehen. Diesen Sommer haben die Archäologen unter dem Marktplatz aus heimatgeschichtlicher Sicht aber noch Spannenderes gefunden: mutmaßlich die Fundamente des Amtsgebäudes des Grafen von Montfort aus dem 13. Jahrhundert. Anhand der mächtigen Mauerreste kann man sich das als burgähnliches, imposantes Gebäude vorstellen. Diesen Platz als Keimzelle Isnys zu bezeichnen, dürfte also kaum übertrieben sein. Auf den Fundamenten des Amtshauses entstand im 16. Jahrhundert das prächtige Renaissance-Rathaus, das dem großen Stadtbrand von 1631 zum Opfer fiel. Wir sind auf die Abschlussbewertung des Landesamtes für Denkmalpflege gespannt. Eines gilt aber als sicher: der große Stein, der in ein Eck der Fundamente eingepasst war, hat eine eher finstere Vergangenheit als Prangerstein. Ihn wollen wir bei der Neugestaltung des Marktplatzes an prominenter Stelle „einbauen“. Sie können sich denken, dass die (witzigen) Spekulationen darüber, wen man dann dort drauf stellt, ins Kraut schießen.

Die Ideen zur Nutzung der Appretur, einem weiteren historischen und denkmalgeschützten Gebäude in Isny sind ernster zu nehmen. Die „Freunde der Appretur“ setzen sich dafür ein, das einstige Industriegebäude in städtischem Besitz durch sinnvolle Nutzung zu erhalten. Das ist wegen der räumlichen Begrenztheit des schmalen und direkt an die Stadtmauer angelehnten Baus schwierig und hat Investoren abgeschreckt. Die jetzt vorgestellten Pläne für Wohnungen und Büros könnten eine Chance auf Umsetzbarkeit haben.

Gebuddelt wird in der Stadt übrigens nicht nur wegen alter Steine, sondern auch für moderne Technik. Wegen der Arbeiten für ein schnelleres Internet dank Glasfasernetz, wird so mancher Gehweg durch ein Loch behindert. Leider geschieht das langsamer, als wir uns es wünschen. Aber da sitzen die Gemeinden der Region alle im selben Boot. Glasfaseranschluss haben wir im Rathaus bald auch, die EDV-Anlage ist nagelneu, 150 Kilometer neue Kabel wurden gelegt und anschließend alle Toiletten vom Erdgeschoss bis zum Dach komplett saniert. Dabei wurde im Erdgeschoss auch eine Behindertentoilette eingebaut. Wir sind alle froh, dass die Bautätigkeit im Rathaus nun zu Ende ist.

Wie überall sind auch in Isny Wohnungen sehr gesucht, vor allem im günstigeren Segment. Dafür haben wir im Baugebiet Lohbauer, in der Nähe der Felderhalde, zusätzlich Flächen für Geschosswohnungsbau ausgewiesen. Im Mittelösch, nahe dem Schächele, planen wir derzeit ein großes neues Baugebiet in dem wir eine Mischung aus Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern mit bezahlbaren Mietwohnungen vorsehen. Die Immler Großfamilienstiftung wird direkt anschließend ihr Projekt verwirklichen. Ein bisschen kostspieliger wird Bauen dagegen im Herrenbergpark.

Der Park in der Nähe des Schlosses, in dem die Villa der Fürstenfamilie Quadt stand, bietet verhältnismäßig große Bauplätze für Einfamilienhäuser. Mit der geringen Baudichte sollen der schöne alte Baumbestand und der Parkcharakter gesichert werden. In Isny ist, wie ich meine, der Spagat zwischen Naturerhalt und Bedürfnissen der Bürger mehrfach gelungen.

Eine tolle aber nicht unerwartete Nachricht hat uns im Oktober erreicht. Isny hat zum zweiten Mal den European Energy Award in Gold bekommen. 2014 sind wir erstmals zertifiziert worden und haben auf Anhieb Gold mit 77,6 Prozentpunkten erreicht. Diesmal haben wir sogar noch Punkte draufgelegt, trotz verschärfter Kriterien. Auf die 79,7 Prozentpunkte sind wir ziemlich stolz. Wir haben aber auch einiges dafür getan und sind auf dem Weg zur freien Energiestadt nach wie vor flott unterwegs. Das schafft die Verwaltung jedoch nicht alleine. Die Freie Energiegenossenschaft Isny (FEGI) und das Regionale Energieforum Isny (REFI) tragen erheblich bei. Ein wichtiger Baustein ist unser Nahwärmenetz, das von einem Hackschnitzelheizwerk befüllt wird und auch dieses Jahr wieder deutlich ausgeweitet wurde. Einer der drei Teilhaber der Bioenergie Isny (BEI), die es betreibt, ist FEGI. Also direktes bürgerschaftliches Engagement.

Städtisches und dörfliches Leben wird entscheidend von den Menschen geprägt und bürgerschaftliches Engagement ist in Isny sehr ausgeprägt. Da hat beispielsweise Wolfgang Richard für seinen Einsatz beim FC Isny den Ehrenamtspreis des Deutschen Fußballbundes (DFB) bekommen. Unsere Heimatforscher Roland Manz, Heinz Bucher und Erhard Bolender, um nur exemplarisch Namen zu nennen, unterstützen die Archäologen mit ihrer Archivarbeit. Die Narrenzunft hat 50-jähriges Bestehen mit einem großen Hexenzauber vor dem Rathaus gefeiert. Die Stadtoberen wurden dabei heftig angeklagt und verurteilt. Eine Initiativgruppe für „Fairen Handel“ gründete sich. Die Ehrenmedaille der Stadt Isny haben der Künstler Friedrich Hechelmann zu seinem 70. Geburtstag und Eckhard Berger, der Motor der französischen Städtepartnerschaft, verliehen bekommen. Edith Raunecker, eine frühere Lehrerin der Grundschule am Rain, erhielt die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz in der Schule. Die Isnyer Jugendfeuerwehr wurde 35 Jahre alt. Zum Jubiläum wurde der langersehnte Jugendraum eingeweiht. Die Jagdhornbläser feierten den 50. Geburtstag parallel zum Isnyer Schmalzmarkt. Ein rundum gelungenes Fest bei bestem Herbstwetter. Ich kann leider gar nicht alles aufzählen, was sich ehrenamtlich in Isny alles tut, es würde diesen Brief sprengen.

Wichtige personelle Veränderungen gab es in der Stadtverwaltung und bei der Isny Marketing GmbH. Seit 1. September haben wir mit Frank Reubold einen neuen Hauptamtsleiter. Für den Hessen war das Allgäu Wunschregion und so hat er das Rathaus von Erbach im Odenwald mit dem in Isny im Allgäu vertauscht. Es gefällt ihm offensichtlich sehr in Isny und er passt auch menschlich gut zu uns. Der bisherige Hauptamtsleiter übernimmt das verwaiste Ordnungsamt, dessen Aufgaben immer umfangreicher werden. Nachdem der bisherige Geschäftsführer Thomas Fritz die Isny Marketing GmbH wegen anderweitiger Aufgaben verlassen hat, ist Bianca Keybach, eine gebürtige Rohrdorferin, als neue Geschäftsführerin eingestellt worden.

Falls sie es noch nicht wissen: In Isny gibt es Störche – jedes Jahr mehr. Diese Vögel sind fast schon Botschafter der Stadt, Isny ist ihretwegen immer wieder überregional in der Presse. Unsere Störche sind zudem weltweite Internet-Stars. Auf www.isny.tv kann man rund um die Uhr das Neueste über sie erfahren und tolle Bilder, auch von der Live-Kamera anschauen. Überregional habe ich diesen Sommer eine Frau gesucht und suche sie immer noch. Aber keine lebendige (ich bin glücklich verheiratet), sondern eine Frauenfigur, die am historischen Sitzungssaal als Türgriff diente. Die Dame ist aus Messing und sehr leicht bekleidet. Beim Umbau des Rathauses in den Siebzigerjahren kam sie abhanden. Wir haben die Dame schon in den Sozialen Medien gesucht, aber bisher ist sie nicht aufgetaucht. Sie ist nicht zufällig in Neuseeland oder sonst wo am anderen Ende der Welt gelandet? Sollten Sie über die hübsche Messingfrau stolpern oder etwas über ihren Verbleib wissen, wären ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir schreiben würden.

Sollte der Winter 2019/18 nach dem trockenen Sommer besonders schneearm werden, können wir den Skifans dennoch etwas bieten. Dank der Schneekanonen haben wir fast immer einige Kilometer Loipen gespurt. Und weil eine Isnyer Skischule sich mit regionalen Firmen zusammengetan hat und am Felderhalde-Lift kräftig investiert, wird aller Voraussicht nach auch auf unserem Hausbuckel bald so viel Schnee liegen, dass Ski gefahren werden kann. Aber vielleicht werden die Schneekanonen in diesem Winter gar nicht gebraucht, wenn Frau Holle genug liefert? Die Schanzen am Hasenberg saniert der Wintersportverein Isny aufwändig, damit dort auch künftig Wettbewerbe abgehalten werden können. Allerdings können wir auch fehlendem Schnee etwas abgewinnen. Dann geht es nämlich mit unserem Neubau im Schulzentrum voran. Ändern können wir am Wetter ja ohnehin nichts. Was wir aber in der Hand haben, das ist, dass unsere vielen Feste, beispielsweise das Kinder- und Heimatfest und unsere Märkte, wie der Allgäu Tag fröhliche Ereignisse werden. Denn auch das trägt zum Zusammenhalt in einer Stadt bei. Kommendes Jahr ist übrigens ein blaues Jahr, Ende August lockt wieder das Kultur-Wochenende „Isny macht blau“. Merken Sie sich das vielleicht schon mal vor. Auf unserer Homepage www.isny.de, die derzeit gerade neu gestaltet wird (noch eine Baustelle) finden Sie rechtzeitig alle Informationen zu allen unseren Festen und Veranstaltungen.

Nun treffen wir uns aber erst einmal auf der Isnyer Schlossweihnacht, unserem Weihnachtsmarkt, der wie jedes Jahr mit seinem vielseitigen Programm und dem zauberhaften Engelefliegen im Schlosshof auf die Weihnachtszeit einstimmt. Schon zum zehnten Mal gibt es die Isnyer Schlossweihnacht. Falls sie mal im Advent nach Isny kommen, müssen sie diese unbedingt besuchen. Zum Jubiläum wird erstmals der Brauch des Christbaumlobens gepflegt, am großen Christbaum im Schlosshof. Der eine oder andere von Ihnen kennt diesen Allgäuer Brauch sicher noch.

Weihnachten kann eine Atempause in einer friedlosen Welt sein, darauf hoffen wir. Es ist die Zeit, in der wir uns von der friedvollen christlichen Botschaft anstecken lassen sollten. Weil Frieden im Kleinen beginnt, liegt es an jedem von uns, den Geist der Weihnacht in der Familie, in der Schule, bei der Arbeit oder wo auch immer, zu pflegen. Dazu gehört das fröhliche Beisammensein mit Menschen, die wir mögen, ob auf dem Weihnachtsmarkt, zuhause bei Tee und Lebkuchen oder draußen in der Natur.

Ihnen, Ihren Familien, Ihren Angehörigen und Freunden wünsche ich besinnliche und frohe Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2019. Hoffen wir, dass die Menschheit 2019 Schritte hin zu einer friedlicheren Welt macht.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Isnyer Rathaus

Ihr

Rainer Magenreuter

Bürgermeister „

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10.12.2018 Kempten im Allgäu. Nach einer achtmonatigen Sperrung wurde die Obere Eicher Brücke von Oberbürgermeister Thomas Kiechle und den beteiligten Projektpartnern wieder für den Verkehr freigeben.

Das Bauwerk wurde grundlegend saniert. Die Brücke hat nun auf der Nordseite einen kombinierten Geh- und Radweg.

Dieser bietet einen Anschluss an den Radweg entlang der B19 nach Waltenhofen. Oberbürgermeister Kiechle zeigte sich froh, dass es gelungen ist, das Bauwerk noch vor dem Winter freizugeben.

Er dankte allen, die sich dafür eingesetzt haben. Rund 900.000 Euro kostete die vollständige Sanierung des Bauwerks.

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10.12.2018 Kaufbeuren. Am Donnerstag, den 13.12., und am Donnerstag, den 27.12., bietet die Abteilung Umwelt der Stadt Kaufbeuren von 15 bis 17 Uhr wieder Termine zur Energieberatung an.

Es handelt sich um einen kostenlosen Service in Zusammenarbeit mit eza!, dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu, und der Verbraucherzentrale Bayern.

Energieberater Andreas Kaufmann von eza! berät zu allen Fragen rund um Energie und Energiesparen und gibt kostenlos Tipps zum energetischen Bauen und Sanieren sowie zu den dazu passenden Förderprogrammen.

Die Beratung findet an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr im VHS-Gebäude statt. Anmeldung erforderlich unter Tel. 08341/437-328.

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10.12.20418 Kaufbeuren. Die Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren und die Abteilung Schulverwaltung und Sport der Stadt Kaufbeuren spenden je 1.000 Euro an den Arbeitskreis Sport in Schulen und Verein, kurz ASK, um Sport, Bewegung und Teamgeist bei Kindern und Jugendlichen zu fördern.

Der ASK freut sich über die großzügige Spende.

Das Geld wird für die Durchführung von sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel der Stadtolympiade verwendet.

Der Arbeitskreis möchte Teambuilding, soziale Kompetenz und Motorik weiterentwickeln und fördern.

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10.12.2018 Lindau (Bodensee). Aufgrund eines Leitungsschadens im Stadtgebiet Lindau ist derzeit kein Zugriff auf das Bayerische Behördennetz (BYBN) möglich.

Betroffen sind EDV-Anwendungen welche über das Behördennetz genutzt werden.

Für die Bürger bedeutet dies, dass es in einigen Fachbereichen des Landratsamts Lindau (beispielsweise im Veterinärwesen und der Lebensmittelüberwachung, der Kfz-Zulassungsstelle oder im Waffenrecht) zu Beeinträchtigungen kommen kann.

Der Netzbetreiber ist bereits informiert und arbeitet an der Behebung der schadhaften Leitungen.

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10.12.2018 Memmingen. Der Gesundheitsökonom Maximilian Mai wird neuer Verwaltungsleiter am Memminger Klinikum.

Mai, der aus Oberfranken stammt, hat an der Universität Bayreuth Gesundheitsökonomie studiert und als Jahrgangsbester abgeschlossen.

In den letzten sieben Jahren arbeitete er für die auf das Gesundheitswesen spezialisierte Unternehmensberatung Oberender AG. Hier beriet er Krankenhäuser in strategischen Fragestellungen und der operativen Umsetzung.

Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern schon seit vielen Jahren in Memmingen.

Seine Stelle tritt er zum 1. Februar 2019 an.

„Ich bin überzeugt, mit Herrn Mai haben wir eine gute Wahl getroffen. Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm und wünsche ihm alles Gute,“ sagte Oberbürgermeister Manfred Schilder bei einem Treffen im Amtszimmer.

Margareta Böckh, Maximilian Mai, Manfred Schilder und Dr. Hans-Martin Steiger im Rathaus. (Bild: Manuela Frieß/Pressestelle der Stadt Memmingen)

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10.12.2018 Lindau. In der Nacht zum 10.12.2018 wurde in einer Metzgereifiliale durch einen bislang unbekannten Täter in der Köchlinstraße die Schiebetüre aufgehebelt.

Nach Eindringen in die Geschäftsräume wuchtete dieser einen eingebauten Wandtresor aus einem der rückwärtig gelegenen Räumen heraus, entwendete diesen komplett und flüchtete über eine Seitentüre ins Freie.

Er erbeutete die Tageseinnahmen des letzten Wochenendes und richtete einen Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter oder ggf. zu einem Fluchtfahrzeug geben können werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeistation Lindau unter der Telefonnummer: 08382/910-0 in Verbindung zu setzen.

(KPS Lindau)

(Foto: Polizei)

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10.12.2018 Hergensweiler. In der Nacht von Sonntag auf Montag befuhr ein 20-Jähriger die Bundesstraße 12 von Hergensweiler in Richtung Stockenweiler.

Hierbei kam er nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und kollidierte schließlich mit dem dortigen Erdwall. Im Anschluss überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Fahrbahn liegen.

Der junge Mann konnte den Pkw glücklicherweise mit nur leichten Verletzungen selbständig verlassen und wurde durch den Rettungsdienst behandelt.

Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen wurde die Feuerwehr Hergensweiler hinzugezogen.

Die Bundesstraße war für ca. 45 Minuten komplett gesperrt.

Am Fahrzeug des Mannes entstand Totalschaden.

(PI Lindenberg)

(Foto: Polizei)

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10.12.2018. Wenig Freude hätte der Namensgeber Sankt Nikolaus an einer in der Nacht von Samstag auf Sonntag stattgefundenen „Nikolausparty“ in Schlachters gehabt.

Aufgrund verschiedener Körperverletzungsdelikte musste die Polizei im Verlauf der Nacht mehrere Male von den Ordnern, welche auch selbst mehrfach von zumeist alkoholisierten Partybesuchern angegriffen wurden, hinzugerufen werden.

Neben diesen Körperverletzungsdelikten kam es auch zu Sachbeschädigungen an einem geparkten Kfz sowie zu Flaschenwürfen gegen das Gebäude.

Letztendlich beschlossen die Veranstalter, die Party aufgrund des erschreckend hohen Aggressionspotentials vieler Besucher vorzeitig zu beenden. Auch diese Entscheidung wiederum führte zu Gewaltausbrüchen einiger Besucher.

Selbst die Anwesenheit von insgesamt fünf Polizeistreifen hielt einige Heranwachsende nicht davon ab, sich vor den Augen der Polizeibeamten wilde Prügeleien zu liefern.

Des Weiteren konnten drei junge Männer dabei erwischt werden, wie sie gemeinsam insgesamt drei am Einsatzort abgestellte Polizeifahrzeuge beschädigten.

Glücklicherweise wurden bislang keine schwerwiegenden Verletzungen bekannt.

Die polizeilichen Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

(PI Lindau)

(Foto: Polizei)

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10.12.2018 Kempten im Allgäu. Am 9.12.2018, in den Abendstunden, ereignete sich ein schadensträchtiger Verkehrsunfall auf dem Adenauerring.

Ein 19-jähriger Jugendlicher aus dem Ostallgäuer Raum wollte an der Kreuzung Adenauerring/Rottachstraße links abbiegen.

Hierbei übersah dieser eine entgegenkommende 21-jährige Fahrzeugführerin, welche auf der Geradeausspur die Kreuzung überqueren wollte.

Durch den Zusammenstoß verletzten sich alle Fahrzeuginsassen beider Fahrzeuge. Insgesamt wurden sechs Personen ins Klinikum Kempten verbracht.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Zusammenstoß stark beschädigt.

Der Sachschaden wird seitens der Polizei auf circa 40.000 Euro geschätzt.

Den 19-jährigen Unfallverursacher erwartet nun eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung nach Verkehrsunfall.

(Verkehrspolizeiinspektion Kempten)

(Foto: Polizei)

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