15.1.2017 Lindau. Gänzlich ohne jegliche Dokumente reisten vier Ausländer, die von Beamten der Schleierfahndung im Hauptbahnhof Lindau kontrolliert wurden.

Ein Abgleich der Fingerabdrücke entlarvte zwei von ihnen als abgelehnte Asylbewerber, die vor der Abschiebung untergetaucht waren. Ein Mann aus Marokko wurde dem Haftrichter vorgeführt, ein Syrer stellte einen Asyl-Folgeantrag und wurde an die Erstaufnahmeeinrichtung verwiesen.

Gegen zwei Männer aus Libyen und Algerien wird ein Strafverfahren mit dem Ziel der Zurückschiebung nach Österreich eingeleitet. Beide waren

schon mehrmals nach Österreich zurückgewiesen worden.

(Polizeiinspektion Fahndung Lindau)