19.11.2017 Lindau. Bei der erneuten Kontrolle eines Fernreisebusses Samstagnacht wurden wieder Straftaten durch die PI Fahndung aufgedeckt.

In einem Fall wurde ein 36jähriger burkinischer Staatsangehöriger kontrolliert. Hierbei wurde festgestellt, dass er zwar in Italien wohnt, allerdings sich lediglich mit einem abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel ausweisen konnte.

Da der Reisepass allein nicht für den Aufenthalt in Deutschland ausreichend ist, wurde er wegen eines Vergehens gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt. Nach der Sachbearbeitung konnte er aber gleich mit dem Bus weiterreisen.

Ein anderer Fahrgast musste eine längere Pause einlegen. Der 22jährige Herr aus Gambia hatte sich nämlich mit seinen für ihn ausgestellten italienischen Ausweispapieren vorgestellt.

Schnell konnten die Beamten aber feststellen, dass der junge Mann neben seinem italienischen Wohnsitz auch noch Asyl in Deutschland begehrte.

Da bei diesem Herrn das Prozedere mit der Abnahme von Fingerabdrücken und die Formalitäten länger dauerte, musste er mit dem nächsten Bus in die Wahlheimat Italien vorlieb nehmen.

Das Ergebnis der Strafanzeige wird er per Post nach Italien geschickt bekommen, falls er nicht wieder vorher in Deutschland auf Reisen geht.

(PIF Lindau)

(Foto: Polizei)