19.7.2014 Weitnau/Oberallgäu. Eine Vielzahl von Einsatzkräften wurden alarmiert, weil ein Gastank bei Bauarbeiten beschädigt wurde. Auch Häuser mussten geräumt werden.

Um kurz nach 14 Uhr kam es im Widdumring während Bauarbeiten zur Beschädigung eines unterirdisch gelegenen Gastanks, weshalb das darin befindliche Flüssiggas ausströmen konnte.

Glücklicherweise strömte es nicht unkontrolliert ins Freie, sondern in eine danebenliegende Baugrube. Arbeiter der Baustelle informierten die Integrierte Leitstelle Allgäu über den Zwischenfall, die sofort mehrere Feuerwehren, die Polizei und den Rettungsdienst alarmierte.

Durch Polizei und Feuerwehr wurde das Wohngebiet in einem Umkreis von etwa 100 Meter Luftlinie abgesperrt und geräumt, weshalb derzeit rund 80 Anwohner in einem Gasthaus in der Ortsmitte untergebracht sind.

Messungen der Feuerwehr ergaben bislang, dass glücklicherweise kein Gas – das schwerer ist als Luft – aus der Baugrube heraus getreten ist, sondern sich derzeit kontrolliert in dem Loch befindet. Arbeiter einer Spezialfirma aus dem Landkreis Bad Tölz wurden angefordert und sind derzeit damit beschäftigt, das Flüssiggas aus der Grube heraus und in einen Ersatzbehälter zu pumpen. Dies wird noch etwa eine Stunden andauern.

Wenn das Gas aus der Baugrube abgepumpt sein wird, wird die Absperrung aufgehoben und die Anlieger können wieder in ihre Häuser zurück. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.

(PP Schwaben Süd/West, 18.7.2014, 16.30 uhr, ce)