29.8.2014 Oberstaufen. Nicht angepasste Geschwindigkeit wurde einem 18-jährigen Fahranfänger aus Oberstdorf und seinem 21-jährigen Beifahrer an einem Bahnübergang in Wiedmannsdorf zum Verhängnis.

Der junge Oberallgäuer war am 28.08. um kurz vor 9 Uhr mit seinem Pkw auf dem Bahnübergang ausgehebelt worden, geriet dadurch ins Schlingern und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug.

Schließlich kam er nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete auf dem Dach in einem Wassergraben.

Beide Insassen wurden leicht verletzt und konnten sich selbst befreien. Der Fahrer wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert.

Ein 63-jähriger Radfahrer, der den Bahnübergang zeitgleich überqueren wollte, kam nur durch Zufall nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr Thalkirchdorf errichtete in dem Graben eine Ölsperre, um weitere Umweltgefahren abzumildern.

Das Fahrzeug musste schließlich mit einem Kran geborgen werden. Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

(PSt Oberstaufen)