Samstag, 18. Oktober 2014
19:00

Bunt sind nicht nur die Trachten der Bühnenakteure, bunt ist auch das Programm, das am Samstag, 18. Oktober 2014, um 19 Uhr, im Färberhaus Oberstaufen, Färberweg 1, aufgeführt wird.

Der traditionelle Allgäuer Kulturabend steht in diesem Jahr erstmals unter der Schirmherrschaft des neuen 1. Bürgermeisters Martin Beckel und ist, wie in den Vorjahren, der Sozialarbeit des gemeinnützigen NOTHilfe e.V. gewidmet.

Dargeboten werden alpenländische Volksmusik, Allgäuer Mundartlieder, Kompositionen aus dem Bereich der Klassik sowie Anekdoten aus dem All-gäuer Alltagsleben, moderiert von Josef Wagner. Unter Gagenverzicht wirken mit: Stubenmusik Wagner: Else Wagner (Zither, Raffele, Psalter), Johanna Herz (Hackbrett, Psalter), Josef Wagner (Gitarre, Maultrommel); Steibinger Stubenmusik: Veronika Allger (Hackbrett), Annemarie Allger (Zither), Ingrid Höß (Zither); Catharina Stehle (Harfe) sowie das Immenstädter Frauenchörle.

Eintrittskarten zu € 15, Schüler/Studenten € 10, sind im Vorverkauf bei der Kurverwaltung Ober-staufen, Hugo-von-Königsegg-Straße 8, Tel. 08386/93000, erhältlich. Online-Bestellungen sind möglich unter info@nothilfe-verein.de, ebenso ist das Karten- und Infotelefon 0177/4053906 geschaltet – auch am Konzerttag. Restkarten werden an der Abendkasse ab 18 Uhr verkauft.

Seit nahezu 30 Jahren musizieren sie unter dem Namen Stubenmusik Wagner: Eltern und Kinder. Vater Wagner spielt u.a. Gitarre und Maultrommel, die Mutter Zither, Psalter und Raffele, Tochter Johanna Hackbrett und Psalter. Nicht nur im heimischen Oberstaufen ist die musizierende Familie präsent – sie geht auch auf Reisen und ist eingebunden in Konzertreihen wie “Internationales Festival Symphonische Orgelkunst” Dornbirn oder “Bogenhausener Kirchenmusiktage” – mit dabei war hier sogar Jazz-Größe Barbara Dennerlein. Fernsehaufnahmen mit dem Südwestrundfunk.

Die Steibinger Stubenmusik besteht seit 2002 und umfaßt: Veronika Allger (Hackbrett), Annemarie Allger (Zither) und Ingrid Höß (Zither). Die drei jungen Damen sind allesamt 1. Preis-Trägerinnen des Regionalwettbewerbes „Jugend musiziert“, waren zum Teil aber auch auf Landes- und Bundesebene erfolgreich. Wiederholt nahmen sie am Internationalen Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck/Österreich teil und errangen dort das Prädikat „Sehr gut“. Ihre echte, bodenständige Volksmusik gaben sie auch schon mehrfach im Fernsehen zum Besten, so beispielsweise in der Sendung „Wir in Bayern“ des Bayerischen Fernsehens.

Catharina Stehle begann das Harfenspiel bei Jutta Kerber. In über 10jähriger Ausbildungszeit lernte sie von der Hakenharfe über die Volksharfe bis zur Konzertharfe alle Stationen des Harfenspiels kennen. Beim Wettbewerb “Jugend musiziert” erreichte sie den 1. Preis auf bayerischer Landesebene. Seit einigen Jahren erteilt Stehle nun selbst Harfenunterricht, komponiert und ar-rangiert. Ihre erste CD nahm die auch fernsehbekannte Catharina Stehle mit Harfenistin-Kollegin Corinna Feucht auf. Eine weitere zusammen mit Bavarian Brass.

Kurz nach Gründung der Musikschule Immenstadt war es der damaligen Leiterin Jutta Kerber (Kerber-Familie) ambitioniertes Ziel, einen Frauensingkreis aufzubauen, dem zeitweise bis zu 20 Frauen angehörten. Heute wird das Immenstädter Frauenchörle von Else Wagner (Stubenmusik Wagner) geleitet. Das Repertoire umfaßt Passions-, Marien- und Weihnachtslieder sowie geistli-ches Liedgut. Besonders gerne werden Mundartlieder gesungen.