18.1.2019 isny im Allgäu. Etwa eine Woche herrschte Ausnahmezustand selbst im schneegewohnten Isny. Sechs Tage lang haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Isny mit Abteilungen Stadt und Ortschaften neben sonstigen Einsätzen Schnee von Dächern geschaufelt.

Sie waren Tag und Nacht im Einsatz, um gefährdete Dächer öffentlicher Gebäude von den schweren Schneemassen zu befreien. Schulen und Turnhallen wurden abgeschaufelt und auch das entkernte und damit statisch besonders sensible Hallgebäude. Ohne die Höhenretter und ohne Drehleiter wären diese Einsätze kaum möglich gewesen.

Feuerwehrkommandant Markus Güttinger spricht allen Feuerwehrleuten, die sich teils bis zur Erschöpfung eingesetzt haben, einen großen Dank aus. Aber nicht nur ihnen, sein Dank gilt auch den Firmen, die die Feuerwehrleute für diesen Dienst tagelang freigestellt haben. „Das ist nicht selbstverständlich“, betont er.

Bürgermeister Rainer Magenreuter ist es ebenfalls ein wichtiges Anliegen, allen Danke zu sagen: „Ohne unsere Feuerwehr wäre es nicht gegangen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass sie das alle ehrenamtlich machen. Hut ab, vor dieser Leistung. Zudem kamen neben den Schneeeinsätzen weitere große Einsätze, wie der Ölunfall an der Ach, dazu.“ Die Stadt bedanke sich ebenfalls herzlich bei den Isnyer Firmen, die hierbei sehr kooperativ waren.