21.7.2015 Landkreis Unterallgäu. Der Landkreis Unterallgäu benötigt dringend weitere Unterkünfte für Asylbewerber. „Wir befinden uns in einer Notsituation“, betont Landrat Hans-Joachim Weirather.

Mehrere potentielle Unterkünfte seien in letzter Sekunde weggefallen.

Deshalb appelliert der Landrat eindringlich an die Bürger und Gemeinden, Unterbringungsmöglichkeiten zu melden. „Besonders schön wäre es, wenn auch die Gemeinden, in denen noch keine Asylbewerber leben, Unterkünfte zur Verfügung stellen würden“, sagt Weirather.

Die Zahl an Asylbewerbern steigt stetig an. Derzeit leben im Unterallgäu 970 Menschen auf der Flucht – verteilt auf 30 Gemeinden. Untergebracht sind sie in vier Gemeinschaftsunterkünften der Regierung von Schwaben und 48 dezentralen Unterkünften des Landkreises.

„Wir arbeiten mit allen Mitteln daran, den uns zugewiesenen Asylbewerbern menschenwürdige Unterkünfte anzubieten“, sagt der Landrat. „Wir wollen es unbedingt vermeiden, Turnhallen herrichten zu müssen.“

Wer eine Wohnung oder auch ein ganzes Gebäude zu vermieten hat, kann sich beim Landratsamt an Sebastian Seefried wenden, entweder telefonisch unter (08261) 995-279 oder per E-Mail sebastian.seefried(at)lra.unterallgaeu.de