12.7.2018 Lindau (Bodensee). Die Regierung von Schwaben hat den Haushalt des Landkreises Lindau genehmigt.

Seit dem Jahr 2008 verfolgt der Landkreis den konsequenten Kurs des Schuldenabbaus. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 27 Millionen Euro Schulden abgebaut. Und dies trotz niedrigstem Umlagesatz für die Kreisumlage in ganz Schwaben.

In der Würdigung des Haushaltes verweist Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner auf den sehr niedrigen Kreisumlagehebesatz in Höhe von 43 %, der prozentual und auch bei der Pro-Kopf-Berechnung schwabenweites Schlusslicht ist.

Der sehr niedrige Umlagesatz wirkt sich auf die mittel- und langfristige Finanzierung mit Hilfe von Eigenmitteln aus, wie nun bei dem anstehenden Großprojekt, dem Beruflichen Schulzentrum in Lindau.

Lange Wege, zu kleine Klassenzimmer und Werkräume, kaputte Fenster, nasse Decken, Risse in der Wand, hohe Energiekosten – die Mängelliste des aktuellen Gebäudes ist lang.

Eine Generalsanierung oder der Neubau des Beruflichen Schulzentrums ist dringend nötig und mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich das größte und kostenintensivste Projekt des Landkreises in den vergangenen Jahren.