23.7.2015 Unterallgäu. Um rund 85.000 Euro sollte eine Unterallgäuer Firma von bislang Unbekannten betrogen werden. Aufmerksame Bankangestellte verhinderten den Vermögensschaden.

An drei verschiedene Kreditinstitute, bei denen die Firma jeweils ein Girokonto besitzt, versandten die Täter beleghafte Überweisungen per Post. Sie waren mit den Daten der vermeintlich überweisenden Firma aus dem Unterallgäu, den ausländischen Kontodaten des Empfängers, sowie einer Unterschrift des Überweisenden – in diesen Fällen des Firmeninhabers – befüllt.

Nachdem diese Unterschrift aber von der hinterlegten Referenzunterschrift abwich, führten die Angestellten den Transfer nicht aus, sondern kontaktierten die vermeintlich überweisende Firma im Unterallgäu.

Dort war von einer derartigen Überweisung nichts bekannt, weshalb die Buchhaltung die beiden anderen Banken von sich aus kontaktierte. Auch dort lagen bereits gleichartige Überweisungsträger vor, die aber noch nicht überprüft oder gar ausgeführt waren.

Nun hat die Memminger Kripo die Ermittlungen wegen Überweisungsbetrug zu den Urhebern des unberechtigten Auftrages aufgenommen.

(PP Schwaben Süd/West, 16.30 Uhr, ce)