9.6.2022 Marktoberdorf. Eine 61-jährige Frau erhielt eine E-Mail, angeblich von Europol, in der behauptet wurde, gegen sie sei ein Verfahren wegen Kinderpornographie eingeleitet worden. Die Empfängerin erkannte den Betrug, sodass es zu keinem Vermögensschaden kam.

Eine 32-Jährige erhielt insgesamt drei Anrufe von falschen Polizeibeamten aus Berlin. Diese erfragten persönliche Daten unter dem Vorwand, gegen die Frau würde wegen Drogen- und Geldwäschedelikten ermittelt werden. Auch hier erkannte die Frau die Betrugsmasche.

Die Personalien einer 54-Jährigen wurden offensichtlich zum Abschluss eines Mobilfunkvertrages verwendet. Sie erhielt zumindest Rechnungen von Klarmobil, obwohl sie keinerlei Vertrag abgeschlossen hatte.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

Ein 47-jähriger Mann erstattete Anzeige, weil jemand sein Kundenkonto bei einem Online-Versandhändler gehackt hatte und darüber einen Kaffeevollautomaten bestellt hatte. Der Automat hatte einen Wert von über 1.000 Euro.

Ein 35-Jähriger erhielt einen Anruf. Es meldete sich eine Stimme, die angab, von Europol zu sein. Die Identität des Angerufenen sei wohl missbräuchlich verwendet worden. Für weitere Informationen solle er die „eins“ drücken.

Die Internetseite des BKA warnt bereits vor dieser Betrugsmasche. Es entstand kein Vermögensschaden, weil der Mann auflegte.

(PI Marktoberdorf)