12.4.2022 Landkreis Unterallgäu. Anfang März hatte das Jugendamt am Landratsamt Unterallgäu einen Aufruf gestartet und kurzfristig Pflegefamilien gesucht, um Kinder und Jugendliche aus der Ukraine aufzunehmen.

„Die Hilfsbereitschaft war riesig und dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Christine Keller, Leiterin des Jugendamts. Bislang habe das Jugendamt auf keines der Angebote zurückgreifen müssen.

Von rund 700 Flüchtlingen aus der Ukraine, die derzeit im Unterallgäu leben, sind 270 unter 18 Jahre. „Bislang haben die Kinder und Jugendlichen zum Glück fast immer eine Bezugsperson dabei“, sagt Keller. Jedoch sei nicht abzusehen, ob das so bleibt.

„Deshalb sind wir sehr froh, dass die Hilfsbereitschaft hier im Unterallgäu so groß ist. Sollte doch noch ein erhöhter Bedarf an Pflegefamilien entstehen, können wir auf diese Angebote zurückgreifen.“

Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine und Möglichkeiten, um zu helfen, hat das Landratsamt unter www.unterallgaeu.de/ukraine zusammengestellt.