Freitag, 6. Mai 2022

6.5.2022. Am 5. Mai stand die Fahrtüchtigkeit bei einem bundesweiten Aktionstag im Fokus der Polizeien der Länder. Auch die Polizeibeamtinnen und -beamten im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West kontrollierten an diesem Tag schwerpunktmäßig bei mobilen Kontrollen, aber auch an rund 70 stationären Kontrollstellen.

Spezielles Augenmerk legten sie hierbei auf die Beeinträchtigung von Fahrzeugführern durch Alkohol, Drogen oder geistige bzw. körperliche Mängel wie Übermüdung.

Bei den gestrigen Kontrollen wurden rund 2.300 Verkehrsteilnehmer überprüft. Dabei stellten die Beamtinnen und Beamten über 70 Verkehrsverstöße fest. Gegen zehn Fahrer wurden Verfahren eingeleitet, weil sie alkoholisiert waren. Bei neun Fahrzeugführern ergab sich der Verdacht auf vorhergehenden Drogenkonsum.

Im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs wurden 12 Verfahren gegen Fahrer eingeleitet, weil Lenkzeiten überschritten wurden oder Pausen nicht eingehalten wurden.

In Schwaben Süd/West stieg die Zahl der Alkoholunfälle im letzten Jahr um 13,2 Prozent auf 412 (2020: 364). Dabei verloren 3 Menschen ihr Leben. Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss erhöhte sich im hiesigen Bereich um 56,7 Prozent auf 47 (2020: 30).

Die Polizeibeamtinnen und -beamten in Schwaben Süd/West verhinderten im letzten Jahr 252 Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss und brachten 2821 Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zur Anzeige.

Nicht nur beim gestrigen Schwerpunktkontrolltag, auch im Rahmen der alltäglichen Streifenfahrten hat die Polizei die Fahrtüchtigkeit der Fahrzeugführer weiterhin stark im Fokus.

Die Polizei rät:

Don’t drink and drive! – Wer fährt, trinkt nicht – wer trinkt, fährt nicht!

Autofahrerinnen und Autofahrer müssen in kürzester Zeit zahlreiche Sinneseindrücke verarbeiten. Oftmals gilt es im Bruchteil einer Sekunde zu reagieren. Für diese Höchstleistung heißt es: Nüchtern bleiben!

Dein TRIP: OHNE DROGEN!

Bereits einmaliger Drogenkonsum hat Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem und kann die Fahrfähigkeit negativ beeinflussen. Besonders stark wirkt sich Mischkonsum aus, d.h. die Kombination von verschiedenen Drogen oder die Mischung mit Alkohol.

MACH MAL PAUSE – Ausgeschlafen ans Ziel!

Müdigkeit vermindert unsere Aufmerksamkeit und unsere Reaktionsbereitschaft im Verkehr ähnlich stark wie Alkohol: Nach 17 Stunden ohne Schlaf fahren wir, als hätten wir 0,5 Promille.

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

BEHALTE DEN DURCHBLICK – SPITZ DIE OHREN!

Fehlende akustische oder visuelle Eindrücke und Ablenkung können lebensgefährlich werden, wenn man Fahrzeuge lenkt.

E-Bike und Co. ERST AUSPROBIEREN – DANN FAHREN!

E-Bike und E-Roller haben keinen Airbag. Deshalb gilt für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer: Durch eigene Vernunft erhöhen Sie ihre Sicherheit!

VERKEHRSSICHERHEIT – ALLE HELFEN MIT!

Jeder trägt selbst Verantwortung für seine Verkehrstüchtigkeit. Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme und dem Bewusstsein, dass jeder auf den anderen im Verkehr achtet.

(PP Schwaben Süd/West, DG)