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12.11.2019 Kempten im Allgäu. Am Abend des 11.11.2019 fuhr ein 43-jähriger Pkw-Fahrer auf der Rottachstraße stadteinwärts und bog nach links in den Adenauerring ab.

Dabei übersah er eine auf der Rottachstraße entgegenkommende 68-jährige Pkw-Fahrerin, welche den Kreuzungsbereich geradeaus überqueren wollte.

Es kam zum Zusammenstoß, wobei beide Beteiligte leicht verletzt wurden.

Es entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von ca. 23.000 Euro.

(VPI Kempten)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)

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12.11.2019 Landkreis Unterallgäu. „Die Unterstützung, die wir erfahren, ist nicht nur völlig unzureichend, sie ist eine Farce.“ Mit diesen Worten bringt Landrat Hans-Joachim Weirather seine Enttäuschung zum Ausdruck angesichts der Tatsache, dass er seit 13 Jahren auf den dramatischen personellen Engpass im Unterallgäuer Veterinäramt aufmerksam macht.

Nun geht aus einem Schreiben von Staatsminister Thorsten Glauber hervor: Mehr als eine zusätzliche Arbeitskraft wird es nicht geben – auch nach dem sogenannten Tierskandal, durch den sich die Situation im Veterinäramt weiter zugespitzt hat. In einem Antwortschreiben an Glauber verdeutlicht Weirather nun erneut eindringlich den Ernst der Lage: „Wir sind in eklatanter Weise unterbesetzt und können mit dem vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Personal unserem gesetzlichen Auftrag nicht nachkommen.“

Die Veterinärämter an den Landratsämtern übernehmen staatliche Aufgaben: Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung, Lebensmittelsicherheit, Arzneimittelüberwachung und die Überwachung von tierischen Nebenprodukten. Demnach entscheidet die Staatsregierung über die Anzahl der Stellen. Über die Jahre hinweg erreichten zahlreiche Hilferufe aus dem Unterallgäu das Staatsministerium – ohne nennenswerten Erfolg.

Seit dem sogenannten Tierskandal im Unterallgäu hat sich die Situation im Veterinäramt weiter verschärft. „Zusätzlich zur alltäglichen Arbeit müssen wir nun die Vorkommnisse in drei Großbetrieben aufarbeiten, was viel Arbeitskraft bindet“, sagt Veterinäramtsleiter Dr. Alexander Minich: „Außerdem sind wir dazu angehalten, die Cross Compliance Kontrollen weiter voranzutreiben.“ Welche Betriebe im Zuge dieser Regelkontrollen besucht werden, gibt das bayerische Staatsministerium vor. Zudem müssen die Veterinäre zahlreiche anlassbezogene Tierschutzkontrollen leisten, unabhängig von den in den Fokus geratenen Großbetrieben.

Zwar ordnete die Regierung in den vergangenen Monaten immer wieder Veterinäre wochen- oder tageweise ins Unterallgäu ab und demnächst kommt eine zusätzliche Kraft – zunächst befristet für zwei Jahre. Weirather schreibt dazu an Glauber: „Natürlich sind wir Ihnen für die uns zwischenzeitlich zur Verfügung gestellten kurzfristigen Geschäftsaushilfen dankbar.“ Diese stellten jedoch allenfalls eine kleine Linderung der Gesamtsituation dar. „Auch die Aussicht auf eine befristete Tierarztstelle sowie die sich daran anschließende etwaige Schaffung einer dauerhaften Stelle kann ich nur als Geste betrachten, wird aber niemals geeignet sein, unsere Probleme zu lösen.“

Weirather betont, grundsätzlich sei es dringend geboten, den tatsächlichen Personalbedarf der Veterinärämter zu ermitteln. Zudem müsse das Ministerium festlegen, wie und in welcher Intensität die Veterinäre welche Aufgaben zu erledigen haben. Neben der Forderung nach weiterer Verstärkung äußert Weirather den Vorschlag: Die bayerische Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) solle sich „unverzüglich, abschließend und alleinig“ der Unterallgäuer Großbetriebe annehmen, um das Unterallgäuer Veterinäramt zu entlasten.

Die Arbeit des Unterallgäuer Veterinäramts in Zahlen:

Im Zuständigkeitsgebiet des Unterallgäuer Veterinäramts liegen über 1500 Rinderhalter. Insgesamt gibt es etwas über 134.000 Rinder, davon 66.000 Milchkühe. Damit ist das Unterallgäu der rinderreichste Landkreis in Bayern. Dazu kommen hunderte weitere landwirtschaftliche Betriebe, zum Beispiel etwa 100 Schweinehalter mit insgesamt 27.000 Schweinen. Das Veterinäramt ist außerdem für Imker, Fischzuchten und private Tierhalter, zum Beispiel von Haustieren, Geflügel und Pferden, zuständig.

Im Jahr 2018 gab es in 127 landwirtschaftlichen Betrieben Cross Compliance Kontrollen und 70 Futtermittelproben. Außerdem gingen 165 Tierschutzanzeigen ein.

Im Zuständigkeitsbereich des Unterallgäuer Veterinäramts liegen auch 142 Lebensmittelbetriebe – unter anderem Metzgereien, Kühlhäuser und Wildbetriebe.

Die Überwachung des Tierarzneimittel- und des internationalen Lebensmittelverkehrs gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Allein für eine große Molkerei hat das Veterinäramt heuer bereits 600 Exportzeugnisse unterzeichnet.

Zudem überwacht das Veterinäramt Betriebe, die tierische Nebenprodukte verarbeiten, zum Beispiel Biogasanlagen – 93 solcher Betriebe gibt es im Unterallgäu.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Tierseuchenbekämpfung. Heuer sorgte zum Beispiel die Blauzungenkrankheit für Furore.

Derzeit sind am Unterallgäuer Veterinäramt viereinhalb Veterinärstellen besetzt. Ab Mitte November kommt eine Stelle hinzu.

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12.11.2019 Memmingen. Mit rund 8.500 Besuchern sind die 17. Memminger Gesundheitstage zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Gesund leben“ waren heuer wieder rund 70 Aussteller aus verschiedenen Bereichen des regionalen Gesundheitswesens in der Stadthalle vertreten.

„Unsere Gesundheit ist ein unbezahlbares Gut, das bei den meisten Menschen an erster Stelle der persönlichen Wunschliste steht“, betonte Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder bei der feierlichen Eröffnung der Gesundheitsschau vor großem Publikum.

„Über einen gesunden Lebensstil und die breite Palette des medizinischen Angebots in unserer Stadt“, wie Schilder es nannte, konnten sich die Besucherinnen und Besucher der dreitägigen Messe an den Ständen von rund 70 Ausstellern sowie bei einem umfangreichen Vortrags- und Rahmenprogramm informieren. In über 30 Fachvorträgen vermittelten unter anderem Chef- und Oberärzte des Klinikum Memmingen neueste Informationen zu Volkskrankheiten wie Arthrose, Herzschwäche oder Rückenschmerzen. „Erfreulicherweise sind die Fortschritte der Medizin sowohl im diagnostischen wie auch im therapeutischen Bereich unaufhaltsam“, so der Ärztliche Direktor des Klinikum Memmingen, Professor Dr. Albrecht Pfeiffer. „Mit immer schonenderen Eingriffsverfahren bieten sich immer effizientere und individuellere Therapiemöglichkeiten.“

Über moderne Therapieverfahren in der Hirn- und Wirbelsäulenchirurgie referierte der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Prof. Dr. Marcel Seiz-Rosenhagen, am Eröffnungsabend. Er verdeutlichte anhand anschaulichen Bildmaterials, wie die Patienten am Klinikum Memmingen hochspezialisiert unter Einsatz bester Technik an Kopf und Wirbelsäule behandelt werden. Um die höchste Ergebnisqualität zu erreichen, sei die Auswahl der optimalen Behandlung in Hinblick auf das Alter des Patienten, die Vorerkrankungen, die Vorgeschichte und die individuellen Erwartungen des Erkrankten entscheidend, so Seiz-Rosenhagen. Anhand eines überdimensionalen Gehirnmodells erklärte der Chefarzt den zahlreichen Besuchern die Strukturen des menschlichen Gehirns.

„Mit dem Vortragsprogramm erreichten wir insgesamt rund 1700 Besucherinnen und Besucher“, freute sich Ausstellungsleiterin Julia Mayer vom Hauptamt der Stadt Memmingen. Dabei erfuhren die Zuhörer auch Wissenswertes über verschiedene Krebserkrankungen, über Demenz, psychische Erkrankungen, gesunden Schlaf oder Stressabbau durch Meditation. „Gesund leben heißt bewusst leben“, sagte die Direktorin der AOK-Direktion Memmingen-Unterallgäu, Regina Merk-Bäuml. „Machen Sie sich Ihre Gesundheit zum Freund, denn so sparen Sie sich die Mühe, etwas im Inneren immer wieder bekämpfen zu müssen.“

Am Stand der AOK wurde in Kooperation mit dem Klinikum Memmingen eine kostenlose Blutzuckermessung angeboten, die von zahlreichen Besuchern in Anspruch genommen wurde. In einer Zuckerausstellung wiesen die AOK-Mitarbeiter auf Zuckerfallen in verschiedenen Lebensmitteln hin. Auch die Ernährungsberatung des Klinikums nahm die Besucher mit auf eine Reise ins „Zuckerland“ und verwöhnte mit gesunden Leckereien, teilweise ohne Laktose und Gluten, wie Maximilian Mai berichtete, Referats- und Verwaltungsleiter des Klinikums.

Um einen realistischen Eindruck der täglichen Arbeit auf der Kinderintensivstation des Klinikums zu vermitteln, hatte die Kinderklinik in der Stadthalle einen sogenannten Inkubator aufgebaut, in dem Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von weniger als 400 Gramm versorgt werden, wie die Stationsleiterin Renate Olbrich erklärte.

Die Memminger Polizei informierte über Gefahren im Straßenverkehr durch Alkohol- und Drogenbeeinflussung beziehungsweise Ablenkungsfaktoren durch moderne Kommunikationsmittel wie Smartphone und Tablet. Auf großes Interesse stieß auch das Angebot der Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst. Unter den rund 30 Selbsthilfegruppen und Organisationen waren auch die Deutsche Parkinson Vereinigung, das Blaue Kreuz Memmingen, die Behinderten-Kontaktgruppe sowie der Behindertenbeirat und der Seniorenbeirat der Stadt Memmingen vertreten. Der Kinderschutzbund Memmingen-Unterallgäu präsentierte in Kooperation mit der „KoKi Frühe Hilfen“ ein Angebot für Kinder mit Leseecke und Kreativ-Treff.

Die Gesundheitstage, die im jährlichen Wechsel mit den Naturheiltagen in der Stadthalle präsentiert werden, sind eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Memmingen, des Klinikum Memmingen und der AOK-Direktion Memmingen-Unterallgäu in Zusammenarbeit mit Firmen, Behörden, Organisationen und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Den nächsten Termin vom 5. bis 7. November 2021 können sich Interessierte gleich im Kalender markieren.

Die 17. Memminger Gesundheitstage sind eröffnet. Beim symbolischen Akt, dem Durchschneiden eines Bandes in den Stadtfarben (v.li.): Der Ärztliche Direktor des Klinikum Memmingen, Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, die Direktorin der hiesigen AOK, Regina Merk-Bäuml, und Oberbürgermeister Manfred Schilder. Foto: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen

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11.11.2019. Heute geht sie los, die Närrische Zeit im Allgäu.

Eine kleine Auswahl von Faschingsumzügen im Allgäu haben wir Euch hier zusammengestellt:

Faschingsumzüge im Allgäu

Dann mal „Hellau“ und viel Spaß beim Mitfeiern….

 

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11.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Ob Sport oder Musik, Naturschutz oder Feuerwehr, Jugend oder Senioren: Über 1300 Vereine gibt es im Unterallgäu – und umso mehr Menschen, die in ihnen Verantwortung übernehmen im Vorstand, als Kursleiter oder bei der Organisation von Festen.

„Wir möchten unsere Ehrenamtlichen bei ihrer vielfältigen und wertvollen Arbeit unterstützen“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. Nach einem eigenen „Wegweiser für Vereine“ mit speziellen Fortbildungsangeboten sei deshalb nun auf der Internetseite des Landratsamts eine umfangreiche Plattform mit vielen interessanten Informationen für alle, die ehrenamtlich aktiv sind, entstanden. Zu finden ist diese unter www.unterallgaeu.de/ehrenamt.

Die Unterallgäuer Kreisjugendpflegerin Julia Veitenhansl und Saskia Nitsche (Koordinatorin der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu) haben dafür viele Informationen und Unterlagen zusammengetragen und in Zusammenarbeit mit der Pressestelle des Landratsamts übersichtlich und verständlich aufbereitet.

„Bei unseren Fortbildungen stellen wir immer wieder fest, dass es für die Vereine schwierig ist, gute Informationen zu finden. Deshalb sind bei den Ehrenamtlichen – gerade bei rechtlichen Themen – viele Fragen offen“, sagt Veitenhansl. Und so geht es auf den neuen Internetseiten um finanzielle und rechtliche Fragen, Steuern und Versicherungen ebenso wie beispielsweise um den Datenschutz, das erweiterte Führungszeugnis, die Jugendarbeit im Verein und Fortbildungsangebote.

In der Rubrik „Grundwissen“ sind hilfreiche Links zusammengefasst. Umfangreiche Tipps und Hinweise für Festveranstalter runden das Informationsangebot ab. Daneben kommen auch die verschiedenen Möglichkeiten der Anerkennung für Ehrenamtliche – von der Ehrenamtskarte über den Ehrenamtsnachweis bis hin zur Jugendleiterkarte Juleica und Informationen über mögliche Ehrungen und Auszeichnungen – nicht zu kurz.

Nach und nach sollen die Seiten erweitert und ergänzt werden, betonen die Verantwortlichen. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, praxisnahe Fortbildungen anzubieten. Genauso praxisnah und hilfreich sollen auch unsere Ehrenamtsseiten im Internet sein“, sagt Veitenhansl. Dort werden deshalb Muster-Formulare genauso angeboten wie etwa Formulierungshilfen rund um das Thema Datenschutz.

Info: Die neuen Ehrenamtsseiten des Landkreises findet man im Internet unter www.unterallgaeu.de/ehrenamt. Die Ansprechpartner erreicht man unter Telefon (08261) 995-182 oder -242. Die nächste Fortbildung für Ehrenamtliche findet am Donnerstag, 14. November, von 19 bis 21 Uhr im Landratsamt statt. Dabei geht es um sexuelle Gewalt und das erweiterte Führungszeugnis. Referenten sind Kreisjugendpflegerin Julia Veitenhansl und Karola Heine von der Fachstelle gegen sexuelle Gewalt. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich an jugendpflege(at)lra.unterallgaeu.de

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11.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Ein Bild von verschiedenen Bauprojekten haben sich jetzt die Mitglieder des Kreis- und Bauausschusses des Unterallgäuer Kreistags gemacht. Landrat Hans-Joachim Weirather hatte sie zu einer Rundfahrt eingeladen, bei der über den aktuellen Stand mehrerer Hoch- und Tiefbaumaßnahmen informiert wurde.

Zunächst ging es zur Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Mindelheim in Memmingen. Die dortige Hausmeisterwohnung wurde für 140.000 Euro um einen Anbau in Richtung Osten erweitert. Als nächstes ist der Austausch der Hackschnitzelheizung geplant, wie Anton Bartenschlager, Hochbauamtsleiter am Landratsamt, erläuterte. Diese heizt die Berufsschule, die Sporthalle und die Landwirtschaftsschule. Die Kosten für den Austausch werden sich laut Bartenschlager voraussichtlich auf 280.000 Euro belaufen.

Nächster Stopp war beim Allgäu Airport. Dort informierte Martin Osterrieder, Kreisrat und Bürgermeister von Benningen, über die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Memmingerberg, Benningen und Hawangen. Die 2,4 Kilometer lange sogenannte Westkopf-Umfahrung wurde in diesem Jahr fertiggestellt. Die Weiterführung der Straße nach Hawangen muss noch ausgebaut werden.

Vorbei an der 2018 fertiggestellten Unterführung in Ungerhausen führte die Tour weiter zur Staatsstraße 2020 bei Holzgünz. Die Straße wird verlegt und damit eine Umfahrung von Holzgünz geschaffen. Die Arbeiten sollen nächstes Jahr abgeschlossen sein, sagte Walter Pleiner, Tiefbauamtsleiter am Landratsamt. Die bisherige Staatsstraße werde zur Kreisstraße abgestuft.

Letzte Station der Fahrt war Mindelheim. Neben einer Besichtigung des Kreis-Bauhofs stand eine Führung durch das Sonderpädagogische Förderzentrum auf dem Programm. Die Sanierung der Umkleiden und Sanitäranlagen der Turnhalle ist laut Bartenschlager so gut wie abgeschlossen.

Bei den Kosten mache man „annährend eine Punktlandung“. Wie geplant, belaufen sich diese auf rund 762.000 Euro. Über ein Förderprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur unterstützt der Freistaat Bayern die Maßnahme mit rund 500.000 Euro. Die Schule selbst wird innen erneuert. 2010 wurde sie bereits energetisch saniert.

Über die Verlegung der Staatsstraße 2020 bei Holzgünz informierten sich die Mitglieder des Kreis- und Bauausschusses des Unterallgäuer Kreistags bei einer Rundfahrt. Foto: Sylvia Rustler/Landratsamt Unterallgäu

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Dienstag, 12. November 2019

Wer für morgen, Dienstag, 12.11.2019, noch nicht weiß, was man im Allgäu unternehmen kann: HIER haben wir wieder einige Veranstaltungstipps und Ausflugsziele im Allgäu für Euch zusammengestellt – Allgäu-Tipp, Euer Veranstaltungskalender.

Imbergbahn trotz Revision in Betrieb

Dienstag, 12. November 2019
10:00
Samstag, 16. November 2019
10:00
Sonntag, 17. November 2019
10:00

8.11.2019 Steibis. Die Imbergbahn in Steibis ist trotz Revision bei schönem Wetter am Dienstag, 12.11., Donnerstag, 14.11., Samstag, 16.11., und Sonntag, 17.11.2019 von 10 bis 15:30 Uhr für Fußgänger in Betrieb.…

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NaturVision Filmtage Füssen – das Programm

Dienstag, 12. November 2019
Mittwoch, 13. November 2019

Mitreißende Filme und spannende Gespräche bei den NaturVision Filmtagen Füssen

4.11.2019 Füssen. Bei den NaturVision Filmtagen Füssen kommen Naturfilmfreund*innen und alle, die an unserer Umwelt interessiert sind, voll auf ihre Kosten.…

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NaturVision Filmtage Füssen 2019

Dienstag, 12. November 2019
Mittwoch, 13. November 2019

9.10.2019 Füssen. Am 12. und 13. November 2019 erobern bei den NaturVision Filmtagen Füssen faszinierende Natur- und Umweltfilme die Leinwand des Alpenfilmtheaters. Höhepunkt der Best Of Veranstaltung ist die Verleihung des NaturVision Filmpreis Bayern.…

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Zötler Vollmond-Fest 2019

Donnerstag, 12. Dezember 2019
19:00

Vollmond – nicht nur ein Fest für schaurige Gestalten:

Im Allgäu vielmehr der Termin für Geselligkeit beim Vollmondbierfest im Besucherzentrum der Zötler-Brauerei in Rettenberg.…

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11.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Feststeht, dass das Kreis-Seniorenwohnheim in Bad Wörishofen vergrößert werden soll. Wie aber soll der Anbau aussehen?

Mit dieser Frage beschäftigte sich jetzt der Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags. Zur Diskussion standen fünf Varianten. Am Ende sprach sich der Ausschuss mehrheitlich für die Weiterverfolgung einer Variante mit verschiedenen Vorteilen aus. Allerdings muss dafür der große Baum im Innenhof gefällt werden.

Zunächst ging Landrat Hans-Joachim Weirather auf die Rahmenbedingungen ein. Klar sei, dass man die Zahl der Pflegeplätze von 48 auf 69 erweitern und dazu ein funktionales Gebäude schaffen wolle. Vorgegeben sei auch der Zuschnitt des Grundstücks und die Tatsache, dass im Innenhof ein großer, zentraler Baum stehe. „Man hat das Seniorenwohnheim damals um diesen Baum herum gebaut“, gab der Landrat zu bedenken. Es handle sich um eine zwölf Meter hohe Baum-Hasel, die bis zu 400 Jahre alt werden könne.

Um den Baum zu erhalten, schlug die Kreis-Verwaltung vor, an der in der Vorplanung angedachten Lösung mit einem gläsernen Verbindungsgang Süden und einer Erweiterung nach Osten und Süden festzuhalten. Anton Bartenschlager, Hochbauamtsleiter am Landratsamt, und Clemens Schneider vom gleichnamigen Architekturbüro aus Bad Wörishofen, hatten die Vor- und Nachteile der fünf verschiedenen Varianten zuvor vorgestellt.

Am Ende überwogen für den Bauausschuss die Vorteile einer Variante, bei der der große Baum nicht erhalten werden kann. So sprach sich das Gremium mehrheitlich für einen Querbau im Süden aus. Für diese Lösung sprach unter anderem, dass diese günstiger ist und Gang- und Wohneinheiten kombiniert sind. Für diese Variante macht das Architekturbüro nun einen genaueren Entwurf und berechnet die voraussichtlichen Kosten.

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11.11.2019 Landkreis Unterallgäu. In Ottobeuren, zwischen Rammingen und Türkheim sowie zwischen Unteregg und Warmisried werden im kommenden Jahr Straßen ausgebaut.

Sowohl der Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags als auch der Kreisausschuss sprachen sich in einer gemeinsamen Sitzung für die Baumaßnahmen aus. Ebenfalls beschlossen wurde der Neubau eines Rad- und Gehwegs bei Illerbeuren. Damit komme man dem Ziel ein Stück näher, eine durchgängige Radwegverbindung zwischen Memmingen und dem Center Parcs in Leutkirch zu schaffen, betonte Landrat Hans-Joachim Weirather.

In Ottobeuren wird die Kreisstraße MN 18, die Sebastian-Kneipp-Straße, ausgebaut. Diese wird auf einer Länge von 900 Metern vom Parkplatz der Basilika bis zum Ortsausgang in Richtung Wolfertschwenden erneuert. Dabei werden Risse und Unebenheiten beseitigt, die Ampeln nachgerüstet und die Verkehrsinseln am Ortsausgang angepasst. Während der Landkreis die Straßenbauarbeiten übernimmt, erledigt der Markt Ottobeuren parallel Arbeiten an Kanal- und Wasserleitung, errichtet drei Busparkplätze bei der Basilika und erneuert die Gehwege. Geplant ist laut Walter Pleiner, Tiefbauamtsleiter am Landratsamt, dass der Gehweg verbreitert und der Radweg bis zum Ortsende fortgeführt wird. Die Kosten für den Straßenausbau betragen voraussichtlich 1,55 Millionen Euro. Mit dem Ausbau der Sebastian-Kneipp-Straße ist die Erneuerung der Ortsdurchfahrt abgeschlossen. Den ersten Abschnitt von der Umgehungsstraße bis zur Basilika, die Memminger Straße, hat der Kreis bereits 2012 erneuert.

Die Kreisstraße MN 2 wird zwischen Rammingen und Türkheim auf einer Länge von 2,4 Kilometern ausgebaut. Erneuert wird dabei auch die Einmündung der Straße nach Unterrammingen. „Wir haben sehr viel Verkehr auf dieser Achse“, erklärte Tiefbauamtsleiter Pleiner. Dadurch hätten sich Spurrinnen und Risse gebildet, das Bankett sei beschädigt und das Oberflächenwasser könne nicht vollständig abfließen. Zudem habe die Fahrbahn nur eine Breite von 5,70 Meter und es sei eine Verbreiterung erforderlich. Die Kosten für die Maßnahme betragen voraussichtlich 2,3 Millionen Euro.

Die Kreisstraße MN 28 wird zwischen Unteregg und Warmisried auf 1,4 Kilometern erneuert und verbreitert. Außerdem wird ein Geh- und Radweg mit einer Länge von 600 Metern angelegt. Da sich der Oberbau der Straße in einem schlechten Zustand befindet, haben sich laut Pleiner Risse gebildet und Teile der Straße gesetzt. Der Radweg wird 2,50 Meter breit und durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt. Darüber hinaus ist geplant, die Kreuzung mit der Kreisstraße MN 5 sicherer zu machen. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 1,55 Millionen Euro. Ebenfalls geplant ist der Ausbau der Kreisstraße in der Ortsdurchfahrt von Warmisried sowie eines Teilstücks in Richtung Unteregg. Die Arbeiten waren bereits für dieses Jahr vorgesehen, wurden Pleiner zufolge aber zurückgestellt, da es für das Projekt bislang keine staatliche Förderung gab. Wird diese nun gewährt, könnten womöglich beide Bauabschnitte gleichzeitig in Angriff genommen werden.

In Illerbeuren wird vom Ortsende bis zur Einmündung der Straße nach Greuth ein rund 800 Meter langer Radweg errichtet. Zum einen wolle man damit das Bauernhofmuseum gut erschließen, erläuterte Landrat Weirather. „Der Radweg ist an dieser Stelle notwendig, weil diese stark frequentiert und sehr gefährlich ist.“ Zum anderen wolle man aber auch eine Lücke auf dem Weg zum Center Parcs schaffen. „Mit dieser Maßnahme tun wir hier einen ersten wichtigen Schritt“, betonte Weirather. „Bis zum Center Parcs sind dann nur noch wenige kleine Lücken zu schließen.“ Der Radweg soll 2,50 Meter breit und größtenteils durch einen Grünstreifen von der Kreisstraße MN 20 abgetrennt werden. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird eine Mittelinsel als Überquerungshilfe errichtet. Zudem erneuert der Landkreis die Straßendecke. Errichtet wird der Radweg von der Gemeinde Kronburg in sogenannter Sonderbaulast. Der Kreis übernimmt alle Kosten, die über einen Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von 20 Prozent hinausgehen. Die Kosten für das Radweg-Projekt betragen voraussichtlich 780.000 Euro, die Deckenbaumaßnahme kostet 50.000 Euro.

Straßenschild Baustelle
Straßenschild Baustelle

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11.11.2019 Buchloe. Am Sonntagvormittag fuhr eine 56-jährige Ostallgäuerin mit dem Pkw von der Zeppelinstraße in die Angerstraße ein und übersah dabei den vorfahrtberechtigten Pkw eines 46-jährigen Mannes.

Beim Zusammenstoß erlitten der Buchloer und seine 12-jährige Tochter ein Schleudertrauma.

Der entstandene Sachschaden beträgt 11.500 Euro.

(PI Buchloe)

(Symbolfoto: Polizei)