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:: Lindau

 

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2.6.2020 Maierhöfen. Am Abend des Pfingstmontags bemerkte ein Anwohner in Happach ein Feuer am Nachbaranwesen.

Als die Polizeistreife vor Ort eintraf, hatten die Feuerwehren aus Maierhöfen und Grünenbach den Brand bereits gelöscht. Die hölzerne Außenverkleidung eines Balkons hatte aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen.

Verletzt wurde bei diesem Brand niemand. Der Mieter der durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogenen Wohnung war während des Brandausbruchs nicht in seiner Wohnung.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 5.000 Euro.

(PI Lindenberg)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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2.6.2020 Sigmarszell. Ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Motorradfahrern ereignete sich am Nachmittag des Pfingstmontags im Bereich des Rohrach.

Ein 20-jähriger Zweiradfahrer, der das Rohrach hinaufgefahren war, wollte im Bereich einer Bushaltestelle wenden. Er achtete dabei wohl nicht genügend auf den nachfolgenden Verkehr.

Ein herannahender 46-jähriger Motorradfahrer erfasste ihn jedenfalls bei seinem Wendemanöver frontal in der linken Seite.

Bei diesem Zusammenstoß entstand an beiden Motorrädern Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Während der 20-Jährige nur relativ leicht verletzt wurde, erlitt der 46-Jährige schwere innere Verletzungen. Beide wurden mit dem Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Lindenberg und nach Wangen gebracht.

Der 20-Jährige gab gegenüber den Beamten an der Unfallstelle außerdem noch zu, nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein.

(PI Lindenberg)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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2.6.2020 Grünenbach. Am Vormittag des Pfingstmontags führten Beamte der Lindenberger Polizei auf der Staatsstraße zwischen Schönau und Röthenbach Geschwindigkeitsmessungen durch.

Ein Autofahrer, der mit einer Geschwindigkeit von 135 km/h gemessen wurde (bei zulässigen 100 km/h), sollte dabei zur Kontrolle angehalten werden.

Während die nachfolgenden Fahrzeugführer diese Anhaltung mitbekamen und rechtzeitig abbremsten, schätzte ein aufschließender 50-jähriger Motorradfahrer die Situation wohl falsch ein und fuhr beinahe ungebremst dem letzten Fahrzeug hinten auf.

Der Zweiradfahrer und seine Sozia kamen zu Sturz. Beide wurden mit einem Rettungswagen ins Lindenberger Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Untersuchungen erlitten sie aber wohl „nur“ Prellungen, Schürfungen und eine Sprunggelenksfraktur.

An Pkw und Motorrad entstand jeweils Totalschaden, der sich insgesamt auf mindestens 15.000 Euro belaufen dürfte. Die Fahrzeuge waren auch nicht mehr fahrbereit.

(PI Lindenberg)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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2.6.2020 Maierhöfen. Schwer verletzt wurde ein 57-jähriger Motorradfahrer am Vormittag des Pfingstmontags bei einem Unfall auf der Staatsstraße zwischen Maierhöfen und Isny.

Der Zweiradfahrer war in Richtung Isny unterwegs, als ihm auf Höhe Happach ein von links kommender 84-jähriger Autofahrer die Vorfahrt nahm.

Während der Pkw-Fahrer bei dem Zusammenstoß mit dem Schrecken davonkam, wurde der Motorradfahrer mit Verdacht auf Frakturen mit dem Rettungswagen ins Wangener Klinikum gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden.

Der an beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

(PI Lindenberg)

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2.6.2020 Lindau (Bodensee). Der Landkreis Lindau will seinen Öffentlichen Personennahverkehr noch attraktiver gestalten und gibt nun den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv dabei einzubringen.

Wer mitgestalten möchte, kann dies online auf der Startseite des Landkreises (www.landkreis-lindau.de) unter dem Stichwort „Online-Befragung zum Busverkehr“. Die Umfrage läuft etwa acht Wochen.

„Ich hoffe auf viele Anregungen. Sicherlich kann nicht jeder Wunsch erfüllt werden, aber unser Ziel ist, den Busverkehr in der Region noch besser auf die Bedarfe der Menschen abzustimmen“, erklärt Landrat Elmar Stegmann. Dies soll beispielsweise auch mithilfe von alternativen Bedienformen wie Rufbussen umgesetzt werden.

„Allerdings müssen wir genau prüfen, wie und vor allem wann nach den kompletten Einbrüchen im ÖPNV im Zuge der Eindämmung der Corona-Pandemie eine Erweiterung sinnvoll und möglich ist“, so Stegmann.

Experten gehen davon aus, dass es längere Zeit dauern wird, bis ähnlich viele Fahrgäste wie vor der Corona-Krise den ÖPNV nutzen werden. „Wir halten an unserem Ziel den ÖPNV nachhaltiger zu gestalten aber weiterhin fest“, so die klare Aussage des Landrats.

Deshalb soll der im Jahr 2011 erstellte Nahverkehrsplan des Landkreises aktualisiert werden. Grundlage bilden die im Kreistag bereits beschlossenen Maßnahmen des Mobilitätskonzepts der Firma Metron.

Schwerpunkt bei der Fortschreibung sind die Regionalbuslinien im Landkreis, die Stadtbuslinien der Stadt Lindau und auch der Schienenverkehr werden dabei nachrangig betrachtet.

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31.5.2020 Weiler-Simmerberg. Am Samstagabend, gegen 20:35 Uhr, ereignete sich in der Alois-von-Brinz-Straße in Weiler-Simmerberg ein Brandfall.

Eine mit Brennholz gefüllte Gartenlaube brannte vollständig ab.

Die Brandursache ist noch ungeklärt, Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Die Polizei Lindenberg bittet unter Tel. 08381-92010 um Zeugenhinweise.

(PI Lindenberg)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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31.5.2020 Lindau (Bodensee). Am Samstagabend, gegen 20:30 Uhr, alarmierte eine 25-jährige Frau über Notruf die Polizei, dass sie im Bereich des FKK-Badestrandes, auf Höhe der Eichwaldstraße, von einem ihr unbekannten Mann bedrängt werde.

Die schnell hinzugezogenen Einsatzkräfte der Polizeiinspektion sowie der Grenzpolizeiinspektion Lindau, konnten noch vor Ort einen 38-jährigen Türken vorläufig festnehmen.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann, der in Österreich wohnhaft ist, bereits Tage zuvor immer wieder den Kontakt mit der Geschädigten im FKK-Bereich suchte.

Es kam zwar zu keinen sexuellen Übergriffen auf das Opfer, jedoch sprach er die Frau immer wieder in obszöner Weise an und stellte ihr dabei nach.

Den Mann erwartet nun ein empfindliches Strafverfahren wegen Beleidigung mit sexuellem Hintergrund und Nötigung. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

(PI Lindau)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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30.5.2020 Lindau (Bodensee). Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wichtig eine gute digitale Infrastruktur in den unterschiedlichen Bereichen ist. Aber auch schon vor der Corona-Krise hat der Landkreis Lindau die Digitalisierung vorangetrieben und zwar in der Verwaltung selbst, in der Gremienarbeit und vor allem auch in den landkreiseigenen Schulen.

Diese sind nach den Pfingstferien alle an ein schnelles Glasfasernetz angeschlossen und werden Schritt für Schritt mit modernen IT-Geräten ausgestattet:

Vom interaktiven Tafelsystem über Tablets bis hin zu Dokumentenkameras. Vom Freistaat gibt es nun für die Beschaffung von Leihgeräten eine zusätzliche Förderung.

Mit diesen Laptops und Tablets sollen die Schülerinnen und Schülern während der Corona-Krise bessere Lernbedingungen erhalten, denn nicht jede Familie verfügt privat über einen Laptop.

Landrat Elmar Stegmann freut sich über die Unterstützung: „Der Landkreis Lindau kann dafür 207.000 Euro abrufen. Das wird nicht nur den Schülern in der aktuellen Situation helfen, sondern auch uns dabei, in den Schulen eine moderne Bildungslandschaft einzurichten. Denn die kommunalen Haushalte werden in nächster Zeit mit weniger Einnahmen zu kämpfen haben.“

Der Landkreis Lindau hat in den vergangenen Jahren etwa 616.000 Euro in die digitale Anbindung und Ausstattung der Schulen investiert, wovon knapp 550.000 Euro über Fördermittel finanziert werden konnten.

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30.5.2020 Lindau (Bodensee). Das Pfingstwochenende kommt mit Sonnenschein, doch die Hintere Insel in Lindau steht diese Saison leider nicht für Sonnenhungrige zur Verfügung. Denn das „Wohnzimmer der Lindauerinnen und Lindauer“ wird renoviert und umgebaut. Deshalb weist die Stadtverwaltung noch einmal darauf hin, dass das Betreten der Baustelle verboten und gefährlich ist.

„Im kommenden Jahr zur Gartenschau können dann alle die Hintere Insel in neuem Glanz genießen“, sagt Meinrad Gfall, Geschäftsführer der Gartenschau-Gesellschaft „Natur in Lindau“ und langjähriger Stadtgärtner.

Vor dem Preis kommt bekanntlich der Schweiß, in dem Fall jener der Bauarbeiter. „Die Bauarbeiten liegen – erfreulicherweise trotz Corona – im Zeit- und Kostenrahmen“, sagt Gfall. Vor dem Genuss kommt im Falle der Hinteren Insel aber auch der Verzicht, wie Gfall bedauernd einräumt.

„Die Hintere Insel ist eine Baustelle, diese zu betreten ist gefährlich und deshalb verboten“, stellt er klar. Erst zur Eröffnung der Gartenschau sind Uferstufen und Bürgerpark, Luitpoldpark und Karlsbastion wieder erlebbar. „Aber wir freuen uns, dass wir mit der aktuellen, teilweisen Öffnung des Schützinger Weges und der Öffnung des Spielplatzes am Sina-Kinkelin-Platz im Herbst können wir mehr Flächen freigeben können, als vorher angekündigt“, so Gfall.

Seit vergangener Woche bewacht ein Sicherheitsdienst die Baustelle, auf der es schon zur Beschädigung von bereits angesäten Flächen kam. „Der Sicherheitsdienst trifft komplette Gruppen von Menschen an, die auf der Baustelle trotz Verbot picknicken oder sonnenbaden“, schildert Gfall die Situation.

„Wir appellieren an die Vernunft, die Baustelle nicht zu betreten“, sagt Gfall. Gleichzeitig verstärken die Baufirmen die Bauzäune, die bereits mehrfach aufgebrochen und beschädigt wurden. Zusätzliche Verbotstafeln sollen Sonnenhungrige abschrecken. „Ich hoffe, das wirkt“, sagt Gfall, denn es geht darum schwerwiegenden Versicherungs- und Haftungsfällen oder kostspieligen Schadensersatzansprüchen vorzubeugen.

Aus diesem Grund muss man hier strikt auf die Einhaltung des Hausrechts Achten und unbefugte Besucher leider wegen Hausfriedensbruchs anzeigen müssen. „Anders können wir die Sicherheit der Baustelle sonst nicht sicherstellen“, bedauert Gfall.

Eine vorzeitige Öffnung sei nicht möglich. „Bis zur Gartenschau müssen diese Teile des Geländes geschlossen bleiben“, stellt Gfall klar. Sonst käme es zu steuerlichen Konsequenzen und Gefährdung der Fördergelder. Dies betreffe auch jene Gartenschauen, die jetzt verschoben wurden. „Deshalb war eine Verschiebung der Gartenschau auch in Lindau keine Alternative“, so Gfall.

Er ist aber sicher: „Die Anstrengungen und der Verzicht werden sich lohnen.“ – Für alle Lindauerinnen und Lindauer, die dann wieder in ihr Wohnzimmer dürfen.

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30.5.2020 Lindau. Am gestrigen Freitagabend, gegen 21:15 Uhr, bekam die Polizei Lindau Mitteilung über einen in Seenot geratenen Surfer.

Eine aufmerksame Spaziergängerin hatte einen 56-jährigen Wassersportler auf Höhe des Zecher Hafens, geschätzt mehrere hundert Meter vom Ufer entfernt, gesichtet und seine hilflose Lage richtig eingeschätzt. Der Mann versuchte augenscheinlich, gegen den ihn abtreibenden Wind anzukämpfen und das sichere Ufer zu erreichen.

Da der Mann durch die Strömung außer Sichtweite der Mitteilerin geriet, begannen die alarmierten Rettungskräfte, insbesondere die Wasserwacht, das BRK, die Feuerwehr und das THW, in enger Zusammenarbeit mit den österreichischen Rettungskräften, sowie der Polizei Lindau und der Seepolizei Hard mit der Suche des Vermissten.

Da die Wassertemperatur zum Zeitpunkt des Vorfalls gerade einmal 9 Grad betrug, musste hier von einer lebensgefährlichen Situation des Havarierten ausgegangen werden.

Ein Polizeihubschrauber war an dem Rettungseinsatz beteiligt, konnte den Mann aber zunächst nicht ausfindig machen.

Gegen 01:30 Uhr konnte der völlig erschöpfte und unterkühlte Deutsche im Bereich des Strandbades Hard durch österreichische Rettungskräfte aufgefunden und sicher geborgen werden. Der Mann musste anschließend mit dem RTW ins Krankenhaus Bregenz verbracht werden.

(PI Lindau)

(Foto: Allgäu-Tipp)