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:: Lindau

 

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14.8.2020 Wangen im Allgäu. In diesen Wochen ist es besonders deutlich: Viele Menschen kommen mit dem Fahrrad in die Altstadt, egal ob zum Einkaufen oder als Radtouristen. Dem begegnet jetzt die Stadt Wangen, indem sie mehr Parkmöglichkeiten für die Räder in diesem Bereich schafft.

Angefangen haben Tiefbauamt und städtischer Bauhof in der Unterstadt. So finden sich die in der Stadt bereits bekannten anthrazitfarbenen Fahrradbügel jetzt auch an dem kleinen Parkplatz in der Webergasse. Unweit davon gegenüber vom Spielplatz stehen fünf neue Fahrradbügel.

Bequem können jetzt auch Räder am Stadteingang beim Kreuzplatz an der Bushaltestelle und neben dem Gasthaus „Goldenes Kreuz“ in der Bindstraße geparkt werden. Neu sind auch Fahrradabstellmöglichkeiten in der Poststraße neben der Volksbank.

Weitere Fahrradparkplätze sind beim Martins- und beim Ravensburger Tor geplant, und die Überlegungen gehen weiter. Eingebunden in die Planungen waren auch die Wirtschaftsförderung und der Sanierungsbeauftragte der Stadt. Aufgebaut wurden die Fahrradständer von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs.

„Damit, so hoffen wir, machen wir Wangen für die Radfahrer noch attraktiver“, sagt Oberbürgermeister Michael Lang, der selber wann immer möglich mit dem Rad in der Stadt unterwegs ist.

Schon seit Juni gibt es im Spitalhof eine Radservice-Station, die der Landkreis Ravensburg als eine von mehreren in der Region aufstellen ließ. Sie ist mit verschiedenen befestigten Werkzeugen ausgestattet. Auch eine mit einem Manometer ausgestattete Luftpumpe für alle gängigen Ventile ist an den Stationen eingebaut.

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14.8.2020 Wangen im Allgäu. Zwei größere Straßenbaustellen kommen ab dem Spätsommer auf die Wangener Verkehrsteilnehmer zu. Dabei entstehen an der Lindauer Straße und an der Kreuzung Isnyer Straße zwei provisorische Kreisverkehre.

Start ist voraussichtlich am Mittwoch, 26. August 2020 an der Zeppelinstraße zwischen Boelkeplatz und Einfahrt in die Lindauer Straße.

Die beauftrage Firma Strabag aus Langenargen wird die Umleitung ausschildern und anschließend mit den Bauarbeiten beginnen. Die rund 500 Meter lange Strecke ist nach dem jährlichen Straßensanierungsprogramm der Stadt jetzt an der Reihe.

Im Zuge dieser Sanierung wird auch ein „Minikreisverkehr“ an der Abzweigung Zeppelinstraße eingerichtet, wie das Tiefbauamt mitteilt. Für diesen Kreisverkehr sind keine größeren baulichen Eingriffe vorgesehen. Der Straßenbereich in der Lindauer Straße soll jedoch neu asphaltiert werden – auch um die derzeitigen Markierungen unsichtbar zu machen.

Außerdem soll es zwei neue Querungshilfen geben: an der Zeppelinstraße wird es in der Straßenmitte beim bereits vorhandenen Fußgängerüberweg eine zusätzliche Mittelinsel geben. Und auch an der Lindauer Straße im Bereich des Wohnparks Louise von Marillac‘ wird es einen solchen geschützten Bereich in der Straßenmitte geben.

Es habe in der Vergangenheit oft kritische Situationen gegeben, wenn Fußgänger dort über die Straße gegangen sind. Dem will die Stadt jetzt entgegenwirken. Die Arbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein.

Auch an der Isnyer Straße wird ein provisorischer Kreisverkehr eingerichtet. Im gleichen Zug saniert das Land die Fahrbahn der Isnyer Straße bis hinauf zum Waldhofplatz. Da auch für diesen Kreisel umfangreiche Markierungen auf der Straße aufgebracht werden, wird der Kreuzungsbereich zuvor neu asphaltiert.

An jedem Straßenast, der in den Kreisverkehr mündet, wird ein Zebrastreifen samt Mittelinsel und Beleuchtung angelegt. Die Bauarbeiten für den gesamten Bereich dauern voraussichtlich von Mitte September bis Anfang November. Der Kreisverkehr soll während der Bautätigkeit halbseitig befahrbar bleiben. Für die Sanierung der Isnyer Straße wird der Verkehr überörtlich über Wohmbrechts und Staudach umgeleitet.

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14.8.2020 Wangen im Allgäu. Nach einem heftigen Gewitter und Starkregen im Juni 2020 hatte der Engetsweiler Bach in Neuravensburg für einige nasse Keller gesorgt. Um solche Vorkommnisse in Zukunft möglichst zu vermeiden, wurden jetzt bei einer Besichtigung vor Ort geeignete Maßnahmen besprochen.

Dabei waren neben mehreren direkten Anwohnern von offizieller Seite Oberbürgermeister Michael Lang, der technische Leiter des Städtischen Abwasserwerks Urs Geuppert, der dort zuständige Leiter des Fachbereichs Gewässer/Abwasser, Yinka Omidiji, Ortsvorsteher Dr. Hermann Schad, sowie die Ortschaftsräte Mathias Bernhard und Werner August Müller.

Normalerweise fällt der kleine Bach, der hinter dem Dorfmarkt Esslinger unter die Erde verschwindet, gar nicht auf. Doch zuletzt bei dem Starkregenereignis Mitte Juni war es anders. Ein Grund: Der Rechen, der angebracht worden war, um die Verdolung zu sichern, hielt Geschwemmsel zurück und verstopfte damit den Abfluss. Der Rückstau bildete sich in Windeseile und verursachte die nassen Keller.

Um dort Abhilfe zu schaffen, soll nun das bestehende Gitter ausgewechselt und durch einen schrägen Rechen ersetzt werden. Damit werde auch dessen Fläche größer, sagt Urs Geuppert, der als Vertreter des städtischen Abwasserwerks bei der Besichtigung dabei war. Zudem könne ein schräger Rechen besser gereinigt werden. Möglichst noch im Herbst soll er eingebaut werden.

Außerdem wurde vereinbart, eine Art von Hochwasseralarmplan für den Bach zu erstellen, der dann sowohl der Feuerwehr als auch den Anwohnern zugänglich gemacht wird. So sollen die Einsatzkräfte und die Bewohner entlang des Bach schnell eingreifen können, wenn Gefahr droht. Diese Checkliste wird mit der Ortsverwaltung abgesprochen.

Mittelfristig soll zudem geprüft werden, ob und wie der Rückhalt von Niederschlagswasser weiter stromaufwärts in der Landschaft verbessert werden kann, sagte Oberbürgermeister Michael Lang zu. Für den Herbst ist ein weiterer Termin mit den Nachbarn und Betroffenen abgesprochen.

Dabei waren Oberbürgermeister Michael Lang (nicht im Bild), Ortschaftsrat Mathias Bernhard, der technische Leiter des Städtischen Abwasserwerks Urs Geuppert, Ortschaftsrat Werner August Müller, Ortsvorsteher Dr. Hermann Schad, der beim Abwasserwerk zuständige Fachbereichsleiter Gewässer/Abwasser, Yinka Omidiji, sowie der Besitzer des nahegelegenen EDEKA-Marktes, Herbert Esslinger besprachen beim Vor-Ort-Termin Lösungen für die Engstelle am Engetsweiler Bach. Foto: Stadt Wangen / Lang

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14.8.2020 Lindenberg. Am Donnerstagnachmittag wurde auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in der Poststraße ein Pkw angefahren.

Der bislang unbekannte Täter ergriff daraufhin die Flucht.

Ein Zeuge konnte den Vorfall beobachten und notierte sich das Kennzeichen des flüchtenden Pkws.

Am Pkw der Geschädigten entstand am Heck ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 2.500 Euro.

Weitere Zeugenhinweise nimmt die Polizei Lindenberg unter der Telefonnummer 08381/9201-0 entgegen.

(PI Lindenberg)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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14.8.2020 Wangen im Allgäu. Während der Sommerferien in Baden-Württemberg und Bayern laufen auch drei Ticket-Aktionen im Gebiet des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbundes (bodo). Dann profitieren Inhaber von bodo-Abonnements, Schülermonatskarten im Listenverfahren und StudiTickets von einer erweiterten Gültigkeit ihrer Fahrkarte.

Und auch all jene, die mit ihrer eCard gelegentlich Bus und Bahn nutzen, können sich über sommerliche Zusatzrabatte freuen.

bodo gibt damit auch die Mehrwertsteuersenkung des Bundes an die Kunden weiter. Das Dach der Dankeschön-Kampagne bildet der bw AboSommer, den das baden-württembergische Verkehrsministerium kürzlich bekannt gegeben hatte.

Demnach gelten mit dem Beginn der Sommerferien des Landes Baden-Württemberg und bis zum 13. September Jahres-Zeitkarten (Abonnements, StudiTickets & Jobtickets) über die sonst bestehenden Verbundgrenzen hinaus.

Auch Schülermonatskarten im Listenverfahren gehören dazu. Diese werden als Jahres-Abo über die Schulen ausgegeben.

Auch die Septemberkarte wird bereits vor den Sommerferien verteilt und kann für den bw AboSommer genutzt werden.

Das heißt: Freie Fahrt auf allen Strecken im Land mit Bus, Nahverkehrszügen und Tram für den bzw. die Abo-InhaberIn. Und das an allen Tagen, von Montag bis Sonntag. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.

bodoSommer-Aktionen

Da der bw AboSommer nur in den Grenzen des Landes Baden-Württemberg gilt, flankiert der bodo-Verkehrsverbund die baden-württembergische Landesaktion mit zwei bodoSommer-Aktionen. Denn zum bodo-Gebiet gehört auch der Landkreis Lindau.

Alle bodo-Abokunden, auch insbesondere Inhaber von Abonnements in den Preisstufen 1-7 mit Start und/oder Ziel im bayerischen Verbundgebiet, erhalten im Zeitraum 27. Juli bis 13. September Netzgültigkeit für das bodo-Gebiet.

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13.8.2020 Lindau (Bodensee). Zweimal sorgen Straßenbauarbeiten für Umleitungen in Lindau.

Am Mittwoch, 19. August, ist die Bahnunterführung der Wackerstraße wegen Arbeiten an der Beleuchtung in der Zeit von ungefähr 8:30 Uhr bis circa 12 Uhr vollständig gesperrt.

Fußgänger und Radfahrer können die Baustelle mit Behinderungen passieren. Für den Kraftfahrzeugverkehr ist eine Umleitung ausgeschildert.

Im September wird dann die Brücke in Heimesreutin instandgesetzt. Dies hatte der GTL-Werkausschuss im Februar beschlossen. Hierbei wird im bestehenden Gewölbe ein Wellstahldurchlass errichtet, der durch vollflächiges Verfüllen mit Fließbeton eine schubfeste Verbindung zum Bestandsbauwerk eingeht.

Die Bauarbeiten sollen Anfang September beginnen und circa drei Monate andauern.

Eine Umleitung wird nur zeitweise nötig sein und wird rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme eingerichtet.

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13.8.2020 Sigmarszell. Am Nachmittag des 13.8.2020 fuhr ein Lkw-Sattelzug an der AS Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau auf die Autobahn auf.

Dabei geriet er auf den linken Fahrstreifen, auf dem zeitgleich ein Pkw VW fuhr. Der Pkw prallte zunächst ins Heck des Sattelzuges und anschließend in die Mittelleitplanke.

Hierbei wurde ein Insasse des Pkw schwer, zwei Insassen mittelschwer und ein Insasse leicht verletzt.
Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und benötigte ebenfalls ärztliche Behandlung.

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Lindau zur Bergung der Verletzten und Räumung der Unfallstelle ca. eine Stunde gesperrt.

Es kam zu erheblichem Rückstau auf der A96 und der B31/B308.

(PI Lindau)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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13.8.2020 Lindau. Am 12.8.2020, in den frühen Morgenstunden, bargen Badegäste im ehemaligen Strandbad Eichwald eine leblos im Wasser treibende weibliche Person.

Die sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch die Rettungskräfte verliefen jedoch erfolglos.

Zunächst war die Ertrunkene unbekannt. In den Nachmittagsstunden meldete sich dann der Sohn der Verstorbenen, weil er die Mutter am Eichwald abholen sollte, sie aber nicht finden konnte, wodurch die Identität der 65-jährigen Frau dann geklärt werden konnte.

Hinweise auf ein todesursächliches Einwirken Dritter ergaben die polizeilichen Ermittlungen nicht.

(KPS Lindau)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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12.8.2020 Wangen im Allgäu. Auf dem Dach des neuen Kindergartens St. Raphael in Primisweiler hat die Bürgerenergiegenossenschaft Region Wangen im Allgäu eG (BEG) ihre nunmehr 13. Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) errichtet. Das Gebäude bot sich von der Lage und wegen seiner Ausrichtung nach Süden hin bestens an. Zudem betreibt die BEG auf den benachbarten Gebäuden der Turnhalle und der Grundschule bereits seit 2015 zwei PV-Anlagen.

Die beiden am besten gelegenen der vier nach Süden ausgerichteten und um 19 Grad geneigten Dachflächen wurden mit insgesamt 96 leistungsstarken 310 Watt peak (Wp) Modulen belegt. Die Leistung der PV-Anlage beträgt 29,8 Kilowatt peak (kWp). Der Investitionsaufwand beläuft sich auf rund 35 000 Euro.

„Optisch und technisch anspruchsvoll war die Montage auf den Blechdächern“, wie der technische Geschäftsführer der BEG, Wolfgang Friedrich, sagt. So wurden schwarze Module verwendet, um sich in der Farbe optisch an das dunkle Grau des Blechdachs anzupassen.

„Die technische Besonderheit bestand darin, dass die Module nicht – wie sonst üblich – in sich eben und parallel zum Dach liegen, sondern ‚geschuppt‘ nach oben versetzt, verlegt wurden.“ Für das Auge ist der Höhenversatz jeder Modulreihe kaum sichtbar. Er bewirkt jedoch, dass im Winter bei Schneefall größere Schneebretter verhindert werden, die schnell abrutschen, wenn Tauwetter einsetzt. Dies ist wichtig, um den Freibereich sichern und die Kinder, die auch im Winter den Außenbereich nutzen wollen, vor Dachlawinen zu schützen.

Die PV-Anlage ist als sogenannte Überschusseinspeisung konzipiert. Der erzeugte Solarstrom wird dabei zuerst im Kindergartengebäude verbraucht. Erst danach wird der überschüssige Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Die Messung erfolgt durch geeichte Stromzähler. Die Anlage ist seit 12. Februar 2020 am Netz. „Die bisherigen Erträge sind überaus erfreulich“, sagt Friedrich. „Sie liegen deutlich über der Prognose. Insgesamt erwarten wir etwa 32 000 kWh Solarstrom im Jahr. Das entspricht einer CO2-Minderung von gut 20 Tonnen.“

Die neue PV-Anlage am Kindergarten ergänzt den Bestand der BEG am Schulkomplex. Mit diesen inzwischen 115 kWp PV-Leistung lassen sich in Primsweiler jährlich etwa 130 000 kWh Solarstrom erzeugen. Das ist gut ein Viertel des Gesamtertrages aller 13 Anlagen der BEG.

Mit der neuen Anlage liegt die BEG quasi voll im Trend, denn das Jahr 2020 scheint ein sehr gutes Sonnenjahr zu werden, wie Friedrich sagt: „Insbesondere die Monate April und Mai waren außergewöhnlich ertragsreich. Daher liegen wir – Stand heute – bei allen Anlagen bisher deutlich über den Ergebnissen des Vorjahres. So wird die BEG dieses Jahr erstmals in der Geschichte der Genossenschaft die Grenze von 500 000 kWh/Jahr erzeugtem Solarstrom deutlich überschreiten. Das ist sehr erfreulich!“

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12.8.2020 Lindau. Am Dienstagabend, gegen 20:20 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Pkw auf der Schönauer Straße.

Auf Höhe der Bahnunterführung bog er auf den parallel verlaufenden Fahrradweg ab und fuhr auf diesem weiter.

Direkt unter der Unterführung übersah er den rechts weiterführenden Streckenverlauf des Radweges und fuhr den steilen Abhang hinunter. Dabei fuhr sich der Pkw an der Fahrbahnkante fest.

Da der Fahrer angab, vor dem Fahrtantritt mehrere Medikamente eingenommen zu haben und er bei seiner Befragung einen recht verwirrten Eindruck machte, wurde zur Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit eine Blutentnahme angeordnet.

Eine Überprüfung im Polizeicomputer ergab zudem, dass er keinen Führerschein besitzt. Bei dem Unfall blieb der Fahrer unverletzt. Es entstand weder ein Fremd- noch ein Eigenschaden.

Der Unfall wurde polizeilich aufgenommen und es wird ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und es wurde abgeschleppt.

(PI Lindau)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)