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:: Memmingen

 

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3.6.2020 Landkreis Unterallgäu. Die Arbeitslosenquote im Unterallgäu liegt bei 2,6 Prozent und ist damit nach Angaben der Agentur für Arbeit im Mai um 0,1 Prozentpunkte gestiegen.

2.176 Unterallgäuer haben derzeit keinen Job.

Von allen 71 Landkreisen und 25 kreisfreien Städten in Bayern hat das Unterallgäu die sechstniedrigste Arbeitslosenquote.

Der Unterallgäuer Arbeitsmarkt im Jahresüberblick:

Arbeitslose Arbeitslosenquote
Mai 2020 2.176 2,6
April 2020 2.052 2,5
März 2020 1.668 2,0
Februar 2020 1.814 2,2
Januar 2020 1.853 2,2
Dezember 2019 1.533 1,8
November 2019 1.414 1,7
Oktober 2019 1.386 1,7
September 2019 1.458 1,8
August 2019 1.569 1,9
Juli 2019 1.412 1,7
Juni 2019 1.392 1,7
Mai 2019 1.408 1,7

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3.6.2020 Memmingen. Wegen Baumaßnahmen im Zuge der Elektrifizierung kommt es zu Behinderungen.

Folgende Bahnübergänge im Stadtgebiet sind noch bis voraussichtlich Anfang Juli gesperrt:

Bahnübergang Buxacher Straße: Vollsperrung: 08.04.2020 – 01.07.2020

Bahnübergang Stadtweiher Straße: Vollsperrung: 29.05.2020 – 01.07.2020

Bahnübergang Dickenreiser Weg: Vollsperrung: 16.05.2020 – 01.07.2020.

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3.6.2020 Memmingen. Am Mittwoch, 3.6.2020, fiel einer Zivilstreife im Kreuzungsbereich Königsgraben/Donaustraße ein schwarzer BMW M5 auf, welcher mit aufheulendem Motor die Donaustraße stadtauswärts befuhr.

An der Kreuzung Donaustraße/Schumacherring musste der BMW aufgrund Rotlicht anhalten. Neben ihm befand sich ein weiterer, weißer BMW M140.

Die beiden Fahrer unterhielten sich kurz miteinander und gaben dann, noch bevor die Ampel auf Grün schaltete, Vollgas.

Sie beschleunigten ihre Fahrzeuge so stark, dass das zivile Polizeifahrzeug nicht mehr folgen konnte.
Letztendlich konnten dann die beiden Fahrzeuge doch eingeholt werden, nachdem sie an der Kreuzung Donaustraße/Dr.-Karl-Lenz-Straße nach links abbiegen wollten und die Ampel Rot zeigte.

Da es sich um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen handelte, wurden noch vor Ort die Führerscheine sowie die Fahrzeuge nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

Die Polizei Memmingen weist nochmal darauf hin, dass seit Oktober 2017 vom Bundesgesetzgeber der Straftatbestand „Verbotene Kraftfahrzeugrennen“ eingeführt wurde.

Die bis dahin nur als Ordnungswidrigkeit verfolgte Veranstaltung von oder Teilnahme an nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen wurde nun als Straftatbestand mit einer Strafandrohung von bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe ausgestaltet.

Die Verstöße werden seitens der Polizei rigoros verfolgt, um schwere Verkehrsunfälle durch die verbotenen Rennen zu vermeiden.

In diesem Zusammenhang bittet auch die Polizei Memmingen um sachdienliche Hinweise, insbesondere wer das Rennen beobachtet hatte. Mitteilungen sind an die Rufnummer 08331 100-0 zu richten.

(PI Memmingen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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3.6.2020 Ettringen. Am frühen Dienstagabend ereignete sich auf der Ortsverbindung zwischen Ettringen und Siebnach ein Verkehrsunfall.

Ein 62-jähriger Autofahrer übersah den gesetzten Fahrtrichtungsanzeiger am Pkw vor ihm, dessen Fahrzeugführerin nach links abbiegen wollte.

Er setzte deshalb zum Überholen an und es kam zum Zusammenstoß.

Glücklicherweise wurde keiner der Beteiligten verletzt.

Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 4.500 Euro.

(PI Bad Wörishofen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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3.6.2020 Memmingen. Das Jugendtreff Splash bietet Kindern, Jugendlichen und Familien eine digitale und lehrreiche Schnitzeljagd durch Memmingen an. Spannende Rätsel und lustige Aufgaben führen an viele interessante Orte in der Maustadt. So können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der etwa zweistündigen interaktiven Handy-Rallye die Stadt von ganz neuen Seiten kennenlernen.

Es gibt viele tolle Preise zu gewinnen, die pünktlich zum Start der Sommerferien am 24. Juli 2020 unter allen, die die Schnitzeljagd beenden und ihr Ergebnis übermitteln, ausgelost werden. Bis dahin kann ab sofort jeder an der Rallye teilnehmen. Die Gewinner werden auf der Facebookseite des Splashs bekannt gegeben und zudem persönlich informiert.

Um bei der digitalen Schnitzeljagd mitmachen zu können, muss die App „Actionbound“ auf ein Smartphone geladen und der QR-Code gescannt werden. Dann kann es losgehen. Während der Schnitzeljagd ist keine Internetverbindung notwendig, da alle benötigten Bound-Inhalte beim Start heruntergeladen werden. Dies gilt für alle Fragen, Aufgaben, etc. sowie für Bilder, die über die Mediathek hochgeladen werden.

Um mit der Handy-Rallye starten zu können, muss mit der App „Actionbound“ der QR-Code gescannt werden.

Grundsätzlich erfordert jede Aufgabe die korrekte Lösung um zur nächsten Aufgabe zu gelangen. Sollte man selber einmal nicht auf die Antwort kommen, wird man nach einigen Fehlversuchen automatisch weitergeleitet. Nach der letzten Aufgabe können die Ergebnisse übermittelt werden.

Weitere Informationen können unter https://actionbound.com/bound/schnitzeljagddurchmemmingen abgerufen werden. Für Fragen hierzu steht das Splash-Team per E-Mail (splash(at)stadt-memmingen.de) zur Verfügung.

Alle für den Bound notwendigen Daten werden ausschließlich für die Auslosung der Gewinne gespeichert und genutzt. Nach diesem Vorgang werden sie gelöscht.

Die Bildungs- und Freizeiteinrichtung Jugendtreff Splash ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt Memmingen. Ob Tischtennis, Kicker oder Billard, ein Tanzraum mit Musikanlage oder die Gelegenheit, selbst in der Küche kreativ zu werden – im Jugendtreff gibt es zahlreiche Möglichkeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von zehn bis einundzwanzig Jahren, ihre Freizeit mit anderen zu erleben und zu gestalten. Zudem können im PC Raum an mehreren Computern Hausaufgaben, Referate und Bewerbungen geschrieben werden.

Mit dem Smartphone geht es durch die Stadt, um die gesuchten Orte zu finden und die gestellten Fragen zu beantworten. (Foto: V. Weyrauch/ Pressestelle Stadt Memmingen)

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3.6.2020 Siebnach/Unterallgäu. Am späten Dienstagabend, gegen 22:10 Uhr, wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West der Brand eines Kinderzimmers in einem Einfamilienhaus mitgeteilt.

Ein an einer geistigen Behinderung leidender 21-jähriger Mann setzte einen handelsüblichen Toaster in seinem Schlafzimmer in Betrieb. Dabei fing die Matratze seines Bettes Feuer und brannte lichterloh.

Durch das schnelle Einschreiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnräume verhindert werden.

Nach ersten Ermittlungen vor Ort durch den Kriminaldauerdienst Memmingen (KDD) wird die Schadenshöhe derzeit auf circa 10.000,- Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Am Einsatzort waren über 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ettringen, Siebnach und Schwabmünchen sowie des Rettungsdienstes und der Polizei eingesetzt.

Weitere Ermittlungen werden durch ein Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen geführt.

(KPI Memmingen – KDD)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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2.6.2020 Landkreis Unterallgäu. Zum Schutz der Lebensräume von 14 im Landkreis Unterallgäu hochgradig bedrohten Arten ist das neue Biodiversitäts-Projekt „Arche Noah“ im April vom Stapel gelaufen.

Schutz in der Arche finden Kammmolch, Kriechender Sellerie, Vogel-Azurjungfer (eine Kleinlibelle), zwei Heuschrecken-Arten, beispielsweise der Warzenbeißerm, sowie neun Tagfalter-Arten wie Rotbraunes Wiesenvögelchen und Randring-Perlmuttfalter. Das Projektmanagement wurde der Umweltwissenschaftlerin Steffi Gansbühler und dem Diplom-Biologen Dr. Michael Schneider vom Landschaftspflegeverband Unterallgäu übertragen.

„Die Projekt-Arten stehen auf der Roten Liste, sind in Bayern gefährdet oder stark gefährdet, zwei Arten deutschlandweit sogar vom Aussterben bedroht. Außerdem ist knapp die Hälfte der Arten europaweit durch die Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie geschützt“, so Gansbühler.

Laut Schneider, der bereits in den vergangenen fünf Jahren das Biodiversitäts-Projekt „Bachmuschel- und Libellenbäche im Landkreis Unterallgäu“ betreute, wurden in vielen Fällen dramatische Bestandsrückgänge der einzelnen Arten festgestellt. Deshalb bedürfe es in den nächsten Jahren dringender Schutzmaßnahmen, um die Arten in der Region zu erhalten und Ausbreitungschancen zu eröffnen.

Der Abwärtstrend sei beispielsweise der Isolation der einzelnen Vorkommen, ferner ungünstigen Veränderungen der Lebensräume durch Verschattung, Überdüngung, Trockenlegung oder Klimaänderungen geschuldet.

Eines der Projektziele ist die Sicherung der Vorkommen durch die Optimierung der Lebensräume, Verringerung der Beeinträchtigungen sowie die Vernetzung der Populationen durch Schaffung von Biotoptverbunden, um die Ausbreitung der Zielarten entlang von Korridoren zu ermöglichen.

Gansbühler sagt dazu: „14 Zielarten auf geschätzten 200 Hektar über den ganzen Landkreis von Bad Grönenbach bis Markt Wald und von Bad Wörrishofen bis Kettershausen verteilt, das wäre unmöglich ohne die jahrelange Erfahrung der Projektträger Landschaftspflegeverband Unterallgäu, Bund Naturschutz Bayern (BN) sowie Landesbund für Vogelschutz (LBV) im Hintergrund.“

Hilfreich sei außerdem das bestehende Netzwerk aus Landkreis, Gemeinden, Behörden, Landwirtschaft und Naturschutzverbänden. Schließlich werde es ehrenamtliche Kümmerer geben, die vor Ort nach dem Rechten sehen und bei der Suche nach den Zielarten helfen.

Wer Interesse hat, kann sich beim Landschaftspflegeverband melden. Schneider fügt hinzu: „Der Dialog mit allen Beteiligten ist der Garant für eine erfolgreiche Projektarbeit.“

Landwirte als Grundstücksbesitzer spielten dabei eine Schlüsselrolle, außerdem verfügten sie über Spezialmaschinen für Pflegearbeiten wie Mahd und Entbuschung. Aber auch Grundstücksankäufe seien vorgesehen, um Flächen langfristig für den Naturschutz zu sichern. Andererseits solle der Öffentlichkeit die naturschutzfachliche Bedeutung der Projektarten sowie naturnaher Auenzonen durch Exkursionen, Vorträge, neue Medien und Infomaterialien vermittelt werden.

Die Ziele für die nächsten Monate benennt Schneider: „Zunächst verschaffen wir uns einen Überblick über die Zielarten, ihre Lebensräume und Gefährdungsfaktoren. Bei der Suche nach Kammmolch und Kriechendem Sellerie konnten wir bereits mehrere bislang unbekannte Vorkommen entdecken. Ab Juni folgt dann die Suche nach Tagfaltern und Heuschrecken.“

„Erfreulicherweise haben sich schon drei Ehrenamtliche gefunden vom LBV und dem BN, die sich an der Suche nach Molchen beteiligen. Citizen Science, also Bürgerwissenschaft, ist ein Projektziel. Außerdem arbeiten wir an einem Internetauftritt, sodass die Öffentlichkeit bald mehr Neuigkeiten von der „Arche Noah“ erhält“, so Gansbühler.

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2.6.2020 Memmingen. Die Städtische Forstverwaltung hat im Umkreis Memmingen noch Brennholz abzugeben.

Es handelt sich vorwiegend um Hartlaubholz, das entastet und abgelängt (2 m oder 4 m) am Pkw-befahrbaren Weg liegt.

Preise: Nadelholz 26,60 €/Ster und Hartholz 45,50 €/Ster.

Bei Interesse wird um Mail an forstverwaltung@memmingen.de oder Anruf des zuständigen Revierförsters gebeten:

Revier MM-Nord Herr Schuster: 0173/8637902; Revier MM-Süd Herr Küchle: 0173/8637903.

Wasserfälle am Weißensee
(Foto: Allgäu-Tipp)

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2.6.2020 Günzach. Am Pfingstmontag, 1.6.2020, um 21:18 Uhr wurde der Polizei über die ILS Allgäu der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens gemeldet.

Die Lagerhalle, in der neben Strohballen auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte gelagert waren, brannte bis auf die Grundmauern ab. Das Gemäuer des Gebäudes musste durch die Feuerwehr teilweise eingerissen werden.

Das baulich angrenzende Bauernhaus wurde durch die notwendigen Löscharbeiten stark beschädigt und ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Am Einsatzort waren etwa 200 Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei eingesetzt.

Die Feuerwehr wurde von zahlreichen Landwirten mit Wasseranlieferungen unterstützt.

Der Schaden an der Halle, dem Inventar und dem baulich angrenzenden Wohnhaus beträgt laut einer ersten Schätzung circa 1,2 Millionen Euro.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Die ersten Ermittlungen am Brandort durch den Kriminaldauerdienst Memmingen (KDD) ergaben, dass der Brand wahrscheinlich durch einen technischen Defekt an einem Kraftrad verursacht wurde.

Die weiteren Ermittlungen werden von einem Fachkommissariat der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren geführt.

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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1.6.2020 Bad Wörishofen. Am Sonntagnachmittag war eine 40-jährige Radfahrerin zusammen mit ihrer 10-jährigen Tochter auf der Hauptstraße in nördlicher Richtung unterwegs.

Kurz vor der „Pescatore-Kreuzung“ wurden die beiden nebeneinander fahrenden Radfahrerinnen von einem weinroten Kastenwagen eines Eisverkäufers überholt.

Als sich der Kastenwagen auf Höhe der Radlerinnen befand, drängte er die Mutter immer weiter nach rechts in Richtung ihrer Tochter ab, sodass es zu einem Kontakt zwischen den beiden kam.

Glücklicherweise kamen die beiden nicht zu Sturz. Das Mädchen erlitt jedoch eine leichte Verletzung durch den Kontakt mit dem Lenker der Mutter.

Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend in nördlicher Richtung, ohne sich um die anderen Unfallbeteiligten zu kümmern.

Die Polizei bittet nun um sachdienliche Zeugenhinweise unter Tel. 08247/96800, um den Fahrer des weinroten Kastenwagens ermitteln zu können.

(PI Bad Wörishofen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)