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16.11.2019. Am Freitagnachmittag, gegen 14:20 Uhr, kam es auf der Staatsstraße 2025 zwischen Derndorf und Tiefenried zu einem Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen.

Ein 51-Jähriger befuhr die St 2025 mit seinem Sattelzug in nördlicher Richtung. Ein in gleicher Richtung fahrender 52-jähriger Pkw-Lenker wollte den Sattelzug überholen.

Als der Pkw-Fahrer bereits zum Überholen angesetzt hatte, scherte jedoch auch der Sattelzug-Lenker nach links aus, um ein vor ihm befindliches landwirtschaftliches Gespann zu überholen. Der Pkw-Fahrer wich folglich nach links aus und touchierte dabei einen Leitpfosten.

Anschließend konnte dieser den Überholvorgang beenden. Der 51-Jährige beendete ebenfalls noch seinen Überholvorgang. Hierbei musste der 31-Jährige Fahrer eines entgegenkommenden Kleintransporters jedoch nach rechts ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem Sattelzug zu verhindern. Auch der Kleintransporter touchierte beim Ausweichmanöver noch einen Leitpfosten.

Beim Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.500 Euro geschätzt.

Zur weiteren Klärung des genauen Unfallhergangs werden nun Zeugen gesucht, welche den Unfall mitbekommen haben. Hierbei wird insbesondere der Fahrer des überholten Traktor-Gespanns gebeten, sich bei der Polizei Mindelheim unter Tel. 08261/7685-0 zu melden.

(PI Mindelheim)

(Symbolfoto: Polizei)

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16.11.2019 Erkheim. Am späten Abend des 15.11.2019 kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Alten Memminger Straße in Erkheim.

Die 27-jährige Lenkerin eines Pkws fuhr hierbei trotz des ihr geltenden Verkehrszeichens „Vorfahrt gewähren!“ in die Kreuzung ein, obwohl sich auf der Vorfahrtsstraße ein Pkw mit vier Insassen befand.

Hierbei konnte der bevorrechtigte Lenker des Pkws trotz einer Vollbremsung den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Glücklicherweise blieben alle beteiligten unverletzt.

An den Fahrzeugen entstand jedoch erheblicher Sachschaden.

Die Unfallverursacherin erwartet nun eine Bußgeldanzeige.

(PI Mindelheim)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)

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15.11.2019 Memmingen. Gestern, kurz vor Mitternacht, wurde im Bereich einer Baustelle auf der A96 der linke Fahrstreifen gesperrt.

Die Unfallstelle war mit zwei Vorwarneinrichtungen (Geschwindigkeitstrichter Tempo 60 sowie einem beleuchteten Sicherungsanhänger) abgesichert.

Laut neutralen Zeugen überholte ein 42-jähriger Pkw-Fahrer dennoch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit zwei vor ihm fahrende Lkw und prallte im weiteren Verlauf nahezu ungebremst auf den dortigen Sicherungsanhänger auf, welchen er in Folge in die Mittelschutzplanke drückte.

Der Pkw-Führer wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt, musste aber zu Sicherheit mit einem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen gebracht werden.

Am Sicherungshänger sowie am Pkw entstand Sachschaden von deutlich über 10.000 Euro.

Zur Verkehrssicherung und Aufräumarbeiten waren die FFW Memmingen mit zwölf Mann sowie die Autobahnmeisterei Mindelheim vor Ort.

Zur Bergung der Fahrzeuge musste die A96 in Fahrtrichtung Lindau für ca. zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Während der Bergungsarbeiten, als der Verkehr über die Standspur abfloss, konnte ein Lkw-Fahrer festgestellt werden, welcher im Vorbeifahren mit seinem Smartphone filmte. Den Herrn erwartet wegen des „Gaffens“ eine entsprechende Anzeige.

(APS Memmingen)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)

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15.11.2019 Lauben. Am 14.11.2019 ging kurz nach 10 Uhr ein Anruf bei der Integrierten Leitstelle über eine verdächtige Rauchentwicklung in Frickenhausen ein.

Durch ein Großaufgebot der Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei konnte ein echter Brand ausgeschlossen werden.

Die Ursache für die Rauchentwicklung war ein rauchender Kamin, welchen der Mitteiler nicht sehen konnte und folglich meinte, dass es in einem benachbarten Gebäude tatsächlich brennt.

(PI Mindelheim)

(Symbolfoto: Polizei)

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15.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Er hat viele wegweisende Entscheidungen getroffen und das Unterallgäu geprägt: Nun ist Dr. Hermann Haisch im Alter von 80 Jahren verstorben.

„Der Landkreis trauert um eine bedeutende Persönlichkeit“, sagt Landrat Hans-Joachim Weirather. „Haisch war ein geachteter Kommunalpolitiker und auch als Mensch sehr beliebt. Er hat den Landkreis mit Weitsicht geformt und überaus positiv entwickelt.“

Der promovierte Tierarzt Dr. Hermann Haisch wurde 1978 aus den Reihen der CSU zum Landrat gewählt. 2006 trat er aus gesundheitlichen Gründen zurück. Während seiner 28-jährigen Amtszeit habe Haisch viele wichtige Entscheidungen gefällt, so Weirather. Er habe den Ausbau der A96 vorangetrieben und das Unterallgäu als Wirtschaftsstandort gestärkt. Außerdem habe er den Landkreis mit der Neuordnung der Krankenhauslandschaft, der Altenheime und der Müllverwertung in eine erfolgreiche Zukunft geführt.

Ferner seien ihm auch Investitionen in die Bildung sowie die Unterstützung der Vereine große Anliegen gewesen. „Und nicht zuletzt hat Haisch das Unterallgäu nach der Gebietsreform zu einer Einheit geformt und ein gemeinsames Bewusstsein geschaffen.“ Das Unterallgäu entstand 1972 aus den ehemaligen Landkreisen Memmingen und Mindelheim sowie aus Teilen der damaligen Landkreise Illertissen, Krumbach und Kaufbeuren.

Bekannt war Haisch, der in Mindelheim aufgewachsen ist und hier mit seiner Frau und den drei Kindern lebte, auch für das Gespür, das er für die Unterallgäuer hatte. „Er war volksnah, leutselig und hatte ein großes Herz für die Vereine und die Landwirtschaft‘“, betont Weirather. Haisch liebte Land und Leute, war begeisterter Kneippianer und genoss die Natur im Landkreis gerne beim Radeln und Laufen. Viele erinnern sich auch an ihn, wie er bei Veranstaltungen Alphorn oder Trompete spielte. Aber ob Haisch nun als Landrat oder privat unterwegs gewesen sei: „Haisch hatte immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger.“

Auch über sein Amt als Landrat hinaus setzte sich der CSU-Politiker für die Menschen im Unterallgäu ein und war in verschiedenen Vereinen und Verbänden engagiert. So war Haisch zum Beispiel über 20 Jahre Vorsitzender des Bezirksverbands des Bayerischen Roten Kreuzes.

Für sein Wirken wurde Hermann Haisch unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden (2001) und der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber ausgezeichnet (2005). Das Amt des Landrats sei für ihn „Lebensberufung“ gewesen, sagte Haisch einmal über sich selbst. Das Amt war ihm in die Wiege gelegt worden: bereits sein Vater Andreas Haisch war Landrat – im damaligen Landkreis Mindelheim.

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14.11.2019 Dirlewang. Am 13.11.2019 fuhr ein 27-jähriger Pkw-Fahrer in der Früh von Unteregg in Richtung Dirlewang.

In der Kurve bei der Ortstafel Dirlewang geriet er aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und fuhr über das Bankett in die Wiese.

Dort stieß er gegen einen Baum und wurde leicht verletzt.

Der Schaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Der junge Mann wurde ins Krankenhaus verbracht.

(PI Mindelheim)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)

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14.11.209 Landkreis Unterallgäu. Moore sind schwer zugänglich. Um sie landwirtschaftlich nutzbar zu machen, entwässerten sie die Menschen einst – auch die für das Unterallgäu typischen Niedermoore.

„Das geschah nicht in böser Absicht. Doch inzwischen wissen wir: Moore haben unglaublich wichtige Funktionen.“ Das betonte Landrat Hans-Joachim Weirather bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Faszination Moor“, die derzeit im Foyer des Landratsamts Unterallgäu Station macht. Konzipiert hat die Ausstellung das Bayerische Landesamt für Umwelt, präsentiert wird sie von der Fachstelle für Klimaschutz am Landratsamt Unterallgäu in Zusammenarbeit mit den Sachgebiet Naturschutz und Landschaftspflege.

Michael Winterholler vom Bayerischen Landesamt für Umwelt machte deutlich, welchen Nutzen Moore für Natur und Klima haben. Die Böden speichern Kohlenstoff. Zudem sind Moore Wasserspeicher und Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Er hob hervor, jeder könne zum Schutz der Moore beitragen, zum Beispiel, indem er im Garten keinen Torf verwende.

Auf unterhaltsame Weise berichteten dann Lisa-Marie Leinsle und Maria Mayer, Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule, von ihrer Exkursion ins Pfaffenhauser Moos. Eine Bildertafel, auf der die Schülerinnen ihre Erlebnisse dokumentiert haben, ergänzt die Ausstellung.

Die Wanderausstellung „Faszination Moor“ zeigt die Schönheit des Ökosystems Moor und gibt Impulse zur Renaturierung, in Bildern, Grafiken und Videos. Sie ist bis Mittwoch, 11. Dezember, im Foyer des Landratsamts Unterallgäu in Mindelheim, Bad Wörishofer Straße 33, zu sehen, Montag bis Donnerstag, 8 bis 17.30 Uhr, und am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Zum Bild: Bei der Eröffnung der Ausstellung „Faszination Moor“ berichteten Schülerinnen der Maria-Ward-Realschule von ihren Erlebnissen im Pfaffenhauser Moos. Im Bild Lisa-Marie Leinsle (links) und Maria Mayer. Foto: Anke Kirchner/Landratsamt Unterallgäu

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13.11.2019 Landkreis Unterallgäu. 18 Jahre war Johann Egger im Gemeinderat von Salgen.

2008 wurde er Chef im Rathaus, von 2014 bis 2018 war er zudem Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Pfaffenhausen: Für dieses langjährige Engagement ist Egger jetzt mit der kommunalen Verdienstmedaille geehrt worden.

Landrat Hans-Joachim Weirather händigte ihm die Medaille im Landratsamt in Mindelheim aus und dankte dem Bürgermeister für seinen Einsatz.

Bei der Ehrung blickte Weirather auch auf die Verdienste des Kommunalpolitikers zurück. So wurde in seiner Amtszeit zum Beispiel die Jugendarbeit aufgebaut, das Wasserleitungsnetz erneuert oder ein interkommunales Gewerbegebiet geschaffen.

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13.11.2019 Landkreis Unterallgäu. Die Wohnberatung im Landkreis Unterallgäu in Kooperation mit der Stadt Memmingen hat inzwischen Vorbildcharakter für andere Regionen.

So kamen kürzlich fünf Vertreter der Geschäftsleitung des Hilfswerks Salzburg nach Mindelheim, um sich über das Projekt zu informieren. In einer Broschüre des Bayerischen Sozialministeriums hatten sie von der Wohnberatung im Unterallgäu gelesen und festgestellt:

Das Bundesland Salzburg in Österreich weist einige Parallelen zum Landkreis Unterallgäu auf – zum Beispiel die ländliche Struktur. Zudem zeichnet die Wohnberatung im Unterallgäu aus, dass sie bereits beim Neubau den Kontakt zum Bauherrn sucht und so vorausschauendes Bauen fördert.

Die Leistungen des Hilfswerks Salzburg reichen von der Hauskrankenpflege über Heimhilfe bis hin zur Kinderbetreuung und Jugendarbeit. Nun sei angedacht, auch eine Wohnberatung aufzubauen, um Menschen Zuhause aufzusuchen – wie im Unterallgäu. Bislang biete das Hilfswerk Beratungen für pflegende Angehörige in einer Musterwohnung an, berichteten die Gäste.

Birgitt Singer, die am Landratsamt Unterallgäu die Wohnberatung koordiniert, stellte das Angebot vor und beantwortete die zahlreichen Fragen. Die Wohnberatung ist aus dem Seniorenkonzept des Landkreises Unterallgäu hervorgegangen. Denn eine Befragung hatte ergeben: Viele Unterallgäuer Bürger wollen in den eigenen vier Wänden alt werden. Als Pluspunkt betonte Singer, dass bei der hiesigen Wohnberatung viele Wohlfahrtsverbände mit im Boot sind, zu denen Menschen in Notsituationen auch aus anderen Gründen Kontakt suchen, zum Beispiel Caritas, Diakonie, Regens Wagner und viele andere.

Singer betonte aber auch: Die Wohnberatung ist nicht nur Ansprechpartner in schwierigen Lebenssituationen, sondern berät grundsätzlich, wenn es ums Bauen geht – auch bei Neubauten oder der Ausweisung von Baugebieten. „Ich rate den Menschen immer, sich Lebenshäuser zu bauen“, so Singer. Beim Bauen und Umbauen gehe es darum, dass man komfortabel in seinen eigenen vier Wänden lebt, auch wenn sich die Lebenssituation ändert – von der Geburt des ersten Kindes bis ins hohe Alter oder auch in Zeiten von Krankheit oder bei Verletzungen.

Nach einem fruchtbaren Austausch versprachen die Gäste aus Österreich, die Unterallgäuer über den Fortschritt ihrer Pläne auf dem Laufenden zu halten und luden zum Gegenbesuch ein.

Im Bild (von links): Manfred Feichtenschlager, Leiter der Abteilung Soziale Arbeit beim Hilfswerk, Daniela Gutschi und Hermann Hagleitner, Geschäftsführung des Hilfswerks, Dr. Maria Bachmaier, Abteilungsleiterin am Landratsamt Unterallgäu, Birgitt Singer, Koordinatorin der Wohnberatung am Landratsamt Unterallgäu, Marlene Wörndl, Mitarbeiterin der Fachabteilung Soziale Arbeit beim Hilfswerk, und Klemens Manzl. Regionalstellenleiter des Hilfswerks Stadt Salzburg. Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu

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13.11.2019 Oberkammlach. Am frühen Dienstagabend wurde der Polizei ein Brand in einer Halle zum Ausschlachten von Kraftfahrzeugen gemeldet.

Die ausgerückten Streifen der Polizeiinspektion Mindelheim und die verständigten freiwilligen Feuerwehren Unter- und Oberkammlach, Ottobeuren, Mindelheim, Oberauerbach und Sontheim fanden am Einsatzort die brennende Halle vor, welche sich bereits im Vollbrand befand. Diese wurde durch das Feuer völlig zerstört.

Bei dem Vorfall wurden glücklicherweise keine Personen verletzt, der Sachschaden wird auf etwa 300.000 Euro geschätzt. Auch eine angrenzende Halle wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Ein Übergreifen der Flammen konnten dennoch durch den schnellen und effektiven Einsatz der Feuerwehren verhindert werden.

Eingesetzt waren über 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des THW und der Polizei.

Die Brandursache konnte wegen der akuten Einsturzgefahr der Halle bisher noch nicht eindeutig festgestellt werden.

Die ersten Ermittlungen am Tatort wurden durch den Kriminaldauerdienst Memmingen (KDD) übernommen, die weiteren polizeilichen Untersuchungen werden durch das Fachkommissariat die Kriminalpolizei Memmingen geführt.

(KPI Memmingen)

Symbolbild (© Bayerische Polizei)