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28.6.2020 Lindau. Am frühen Sonntagmorgen, gegen 03:20, Uhr wollte eine Streife der PI Lindau einen Pkw im Stadtbereich kontrollieren.

Nachdem der Fahrer die Anhaltesignale zunächst ignoriert hatte, stoppte er den mit mehreren Personen besetzten Pkw, im Sonnenweg und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Seine Mitfahrer ließ er im Pkw zurück.

Nachdem der 27-jährige amtsbekannte Mann durch die Beamten gestellt wurde, war der Grund seines Verhaltens schnell ersichtlich. Er führte den Pkw, der eigentlich dem Beifahrer gehörte, ohne eine dafür erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen.

Fortuna war dem jungen Mann in dieser Nacht nicht hold, denn nur kurze Zeit später wurde er erneut durch dieselben Beamten an einer Tankstelle mit einem gestohlenen Fahrrad angetroffen.

Den Flüchtenden erwarten nun gleich mehrere Strafverfahren u. a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Ebenso ein Strafverfahren erwartet den Beifahrer und eigentlichen Besitzer des Fahrzeugs, denn er ließ es zu, dass sein Bekannter den Pkw ohne Führerschein im öffentlichen Straßenverkehr fuhr.

(PI Lindau)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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28.6.2020 Bad Wörishofen. Zwischen Freitagnacht und den frühen Morgenstunden des Samstags wurde in der Waldstraße in Bad Wörishofen ein Garten eines Einfamilienhauses verwüstet.

Unter anderem wurden zahlreiche Pflanzen, sowie ein Blumentopf beschädigt.

Die Polizei Bad Wörishofen bittet Tatzeugen sich unter der Tel.: 08247/96800 zu melden.

(PI Bad Wörishofen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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21.6.2020 Irsee. Am frühen Sonntagmorgen sollte in Irsee ein Motorradfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.

Als dieser den Streifenwagen erblickte, wendete er und versuchte sich der Anhaltung durch Flucht zu entziehen.

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts am Motorrad konnte er nach kurzer Zeit gestellt werden.

Der Grund für seine Flucht war schnell gefunden. Der 17-jährige Fahrer stand sichtlich unter Alkoholeinfluss. Zudem war seine 125-er Maschine nicht zugelassen und dementsprechend auch nicht versichert.

Ein gerichtsverwertbarer Alkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille.

Den Fahrer erwarten nun mehrere Anzeigen. Außerdem wird die Führerscheinstelle über den Vorfall informiert.

(PI Kaufbeuren)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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20.6.2020 Memmingen. Nicht angepasste Geschwindigkeit bei starkem Regen war die Ursache für zwei Verkehrsunfälle auf der A7 am Freitagmorgen.

Zunächst krachte es bei Vöhringen. Eine 22-Jährige fuhr mit ihrem VW in Richtung Norden und kam kurz vor der Anschlussstelle Vöhringen ins Schleudern. Ihr Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen den Wildschutzzaun und beschädigte im Anschluss den Grundstückszaun einer ansässigen Firma.

Da ihr Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war, musste es abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000 Euro.

Etwas später wollte ein 29-Jähriger, der mit seinem Skoda bei Altenstadt in Richtung Füssen fuhr, ein Wohnmobil überholen.

Aufgrund von Aquaplaning verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte mit der rechten Fahrzeugfront in die linke Front des Wohnmobils.

Durch den Anstoß konnte der 32-jährige Fahrer das Fahrzeug nicht mehr auf der Straße halten, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Grünstreifen.

Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt, das Wohnmobil war jedoch so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Der Gesamtschaden liegt hier bei ca. 5.000 Euro.

Die Unfallverursacher erwartet jeweils ein Bußgeld.

(APS Memmingen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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20.6.2020 Bad Wörishofen. Am Freitagmorgen ereignete auf der Kreisstraße zwischen Stockheim und Bad Wörishofen ein Verkehrsunfall.

Ein 56-jähriger Pkw-Fahrer übersah an einer Kreuzung einen bevorrechtigten 55-jährigen Autofahrer. Es kam zum Zusammenstoß.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt, sein Unfallgegner wurde leicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstanden Gesamtschäden in Höhe von ca. 18.000 Euro.

(PI Bad Wörishofen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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19.6.2020 Marktoberdorf. In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages kam es zu einem Familienstreit in Marktoberdorf.

Die lautstarke Auseinandersetzung zwischen dem Paar führte zu einem Polizeieinsatz, wo letztlich festgestellt werden konnte, dass beide stark angetrunken waren.

Die Streifenbesatzung konnte die Streitenden besänftigen und ohne Anzeigenerstattung den Einsatzort verlassen.

(PI Marktoberdorf)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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17.6.2020 Kempten im Allgäu. Unbekannte zwickten am frühen Mittwochmorgen, gegen 01:00 Uhr, mehrere Kabel an einem Mobilfunkmast im westlichen Stadtgebiet Kempten ab und verursachten eine Störung.

Der Funkmast liegt abgelegen an einem Waldstück, in unmittelbarer Nähe von Schrebergärten im Ortsteil „Steufzgen“ (Im Bucharts).

Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 8.000 Euro.

Bereits am 5.6.2020 wurde ein Funkmast nahe des Allgäu-Gymnasiums Kempten beschädigt.

Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Kempten unter der Telefonnummer 0831/9909-0 in Verbindung zu setzen.

(KPI Kempten)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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17.6.2020 Günzburg. Am Mittwochmorgen, gegen 07:00 Uhr, wurde der Polizei die Explosion einer Lagerhalle in der Nähe des Günzburger Hauptbahnhofs mitgeteilt. Weitere Personen teilten einen lauten Knall sowie eine Rauchwolke im Bereich der gleichen Örtlichkeit mit.

Die Einsatzkräfte vor Ort stellten fest, dass eine von einem Kleintierverein genutzte Lagerhalle durch die Explosion beinahe komplett zerstört wurde.

Durch die entstandene Druckwelle wurden im Umreis von mehreren hundert Metern insgesamt etwa 20 Wohn- und Geschäftsgebäude, sowie geparkte Fahrzeuge beschädigt. Insbesondere im Bereich des Bahnhofs gerieten Gebäude in Mitleidenschaft. Nach aktuellem Stand wurden knapp 80 Fahrzeuge beschädigt. Die genaue Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden, sie dürfte nach ersten Schätzungen aber im niedrigen siebenstelligen Bereich liegen.

Keines der umstehenden Gebäude wurde in seiner Grundsubstanz gefährdet.

Da Teile der explodierten Lagerhalle auf ein in der Nähe befindliches Bahngleis fielen, wurde der Bahnverkehr im Bereich Günzburg in Absprache mit der Deutschen Bahn vorübergehend eingestellt.
Der Bahnhof und eine in der Nähe des Schadensorts befindliche Gemeinschaftsunterkunft wurden durch die Einsatzkräfte geräumt, da durch die Explosion die Dächer der Gebäude stark beschädigt wurden. Die Gemeinschaftsunterkunft bleibt nach Einschätzung des Landratsamtes Günzburg weiterhin bewohnbar.

Nach derzeitigem Sachstand wurden 15 Personen durch die Explosion verletzt. Dabei handelte es sich zum Großteil um Bauarbeiter, welche auf einer nahe gelegenen Baustelle tätig waren. Ein Zusammenhang zwischen dem Schadensfall und der Baustelle besteht nach aktuellem Sachstand nicht. Zehn der 15 verletzten Personen wurden im Krankenhaus behandelt, 5 Personen wurden vor Ort durch das Rote Kreuz betreut. Alle Personen wurden leicht verletzt und erlitten überwiegend Knalltraumata. Eine Person erlitt eine Augenverletzung, eine andere eine Schulterverletzung.

Am Schadensort arbeiteten etwa 200 Kräfte von der Feuerwehr, dem THW und Rettungsdiensten, die Polizei war mit etwa 60 Beamten vor Ort. Eine Herausforderung für die Einsatzkräfte stellte die Verbauung von Asbest in der zerstörten Lagerhalle dar, weshalb besondere Schutzmaßnahmen beachtet wurden. Für die Bevölkerung bestand dadurch aber zu keiner Zeit eine Gefahr. Mit der Beseitigung der asbestbelasteten Trümmer wurde eine Spezialfirma beauftragt.

Die Absuche der Schadensörtlichkeit wurde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchgeführt, nach derzeitigem Sachstand wird keine Person mehr unter den Trümmern vermutet. Nachdem Trümmersuchhunde an einer Stelle auffällig reagierten, wurde diese Stelle zusätzlich noch einmal durch Einsatzkräfte händisch abgesucht. Bei der Absuche konnten schließlich keine Personen gefunden werden.

Ursache des Unfalls ist nach aktuellem Ermittlungsstand eine Gasexplosion. Die genauen Ermittlungen zum Schadensereignis werden derzeit von Beamten der Kriminalpolizei Neu-Ulm in Zusammenarbeit mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes durchgeführt.

Ein Polizeihubschrauber war zur Absuche und Dokumentation in den Einsatz eingebunden.

(PP Schwaben Süd West, veröffentlicht: TH, 17.6.2020, 15:55 Uhr)

Polizeihubschrauber
Polizeihubschrauber (Foto: Allgäu-Tipp)

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15.6.2020 Markt Rettenbach. In der Zeit von Samstag, 13.6.2020, 15:00 Uhr, bis Montag, 15.6.2020, 07:45 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in einen Landhandel-Markt am Fuggerring in Markt Rettenbach ein und entwendeten aus dem dortigen Kassenbereich einen massiven Stahltresor.

Forstarbeiter hatten am Montagmorgen den völlig zerstörten Tresor schließlich südwestlich von Frechenrieden, im Bereich Heuwald aufgefunden und der Polizei gemeldet.

Es muss davon ausgegangen werden, dass die Täter den Tresor mit einem geeigneten Fahrzeug dorthin verbracht hatten um ungestört an den Inhalt zu gelangen.

Der Entwendungsschaden wird mit einem 4-stelligen Bargeldbetrag beziffert, der Sachschaden dürfte sich ebenfalls auf mindestens 3.000 Euro belaufen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat die Ermittlungen aufgenommen, mögliche Zeugenhinweise werden unter Tel. 08331/100-0 entgegengenommen.

(KPI Memmingen) 

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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15.6.2020 Kempten im Allgäu. Am Sonntagmorgen, 14.6.2020, kurz vor 08:00 Uhr, wurde der integrierten Leitstelle Donau Iller über Notruf ein Wohnungsbrand in der Memminger Straße in Kempten mitgeteilt.

Kurz darauf wurde durch die Einsatzkräfte festgestellt, dass am Einsatzort eine Wohnung im dritten Stock in Vollbrand stand, zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Fenster der Wohnung.

Während die Feuerwehr Kempten mit insgesamt 60 Einsatzkräften den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen konnte, wurden die umliegenden Wohnungen des betroffenen Mehrfamilienhauses durch Kräfte der Polizei und der Feuerwehr geräumt, da es im gesamten Haus zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war.

Die Bewohner wurden durch den Rettungsdienst mit über 20 Einsatzkräften vor Ort untersucht und betreut.

Insgesamt wurden zwei Anwohner durch Rauchgas leicht verletzt, die 54-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung konnte nicht mehr gerettet werden, sie war zu diesem Zeitpunkt bereits an den Folgen ihrer schweren Brandverletzungen verstorben.

Der entstandene Sachschaden wird momentan auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Die Memminger Straße war für die Dauer des Einsatzes komplett für den Verkehr gesperrt.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vor Ort durch den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen aufgenommen.

Aktuell kann noch keine abschließende Aussage zur Brandursache getroffen werden, es fanden sich aber keine Hinweise für die Beteiligung weiterer Personen. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Kempten geführt.

(KPI Memmingen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)