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:: Oberallgäu

 

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7.7.2020 Waltenhofen. Am Montagvormittag kam es im Bereich der Anschlussstelle der B19 zur A980 bzw. B12 wieder einmal zu einem Verkehrsunfall.

Ein 72-jähriger Rentner aus Baden-Württemberg machte mit einem Pkw eine Probefahrt und war dabei auf der B19, von Oberstdorf kommend, in Richtung Kempten unterwegs. An der Kreuzung wollte er nach links auf die B12 in Richtung Isny abbiegen.

Zur selben Zeit kam ihm eine 22-jährige Oberallgäuerin entgegen, die mit ihrem Pkw die Kreuzung geradeaus überqueren wollte.

Der Senior missachtete beim Abbiegen den Vorrang der entgegenkommenden Pkw-Fahrerin und stieß mit dieser frontal zusammen.

Die junge Dame wurde mit ihrem Pkw anschließend gegen einen Ampelmasten geschleudert. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Der Unfallverursacher wurde nicht verletzt.

Die gesamte Ampelanlage an der Kreuzung fiel anschließend aus. Sie muss komplett ausgetauscht werden – wie bereits vor ein paar Wochen.

Bis auf Weiteres muss somit mit Verkehrsbehinderungen an der Kreuzung gerechnet werden. Der gesamte Sachschaden wird derzeit auf ca. 34.000 Euro geschätzt.

(VPI Kempten)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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7.7.2020 Landkreis Oberallgäu. Das Bildungspaket unterstützt Familien mit geringem Einkommen dabei, ihren Kindern beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder die Teilnahme am Mittagessen in der Schule oder KiTa zu ermöglichen.

Auch für die Anschaffung von Schulbedarf wie Schultasche, Sportzeug oder für Schreib-, Rechen- und Zeichenmaterialien, wie Füller, Malstifte, Zirkel, Geodreieck usw. gibt es zweimal im Jahr einen Zuschuss. Zum Schuljahresbeginn beträgt die Unterstützung 100 Euro. Der Schulbedarf wird als Geldleistung direkt an die Eltern bzw. Schüler ausgezahlt.

Bezieher von ALG II-Leistungen, Sozialhilfeleistungen oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen diese Leistung automatisch durch das Jobcenter, das Sozialamt bzw. Amt für Migration gezahlt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Im Gegensatz dazu ist für Familien, die Wohngeld oder Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) bekommen, für jedesKind ein gesonderter Antrag notwendig! Die Anträge für den Schuljahresanfang im September sollten bis spätestens 31. August 2020 eingereicht werden.

Das passende Antragsformular gibt es beim Landratsamt Oberallgäu, bei den Gemeinde- und Stadtverwaltungen des Landkreises sowie auf der Internetseite des Landratsamtes unter >> www.oberallgaeu.org/bildungspaket

Interessierte Eltern finden dort Informationen zur Anspruchsberechtigung und zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten des Bildungspakets.

Telefonisch ist das Team für Bildungs- und Teilhabeleistungen im Landratsamt Oberallgäu unter Tel.: 08321/612- 140 bzw. 141 erreichbar.

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6.7.2020 Kempten/Oberallgäu. Mehrere Objekte durchsuchte die Kemptener Kriminalpolizei vergangene Woche in Kempten und im Oberallgäu. Dabei stellten die Ermittler umfangreich Beweismaterial sicher.

Regelmäßig erhält die Polizei über verschiedene Quellen Hinweise auf unerlaubten Umgang mit kinderpornografischem Material. Dabei gehen Staatsanwaltschaft und Polizei jeder dieser Informationen konsequent nach.

So durchsuchte die Kemptener Kripo alleine in der vergangenen Woche an verschiedenen Tagen insgesamt fünf Objekte in Kempten und im Oberallgäu, bei denen es sich um Wohnungen und Arbeitsstellen handelte.

Grundlage hierfür waren Erkenntnisse aus laufenden Ermittlungen, die zum Erlass der Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse durch das Amtsgericht Kempten führten. Dabei waren sechs Beamte im Einsatz.

Es wurden elektronische Datenträger wie beispielsweise Computer, Smartphones oder Tablets sichergestellt, die nun beweiskräftig ausgewertet werden.

Bei den Betroffenen handelte es sich um fünf Männer im Alter zwischen 24 und 48 Jahren, die unabhängig voneinander verbotene Bilder und Videos besessen, beziehungsweise aus dem Netz heruntergeladen oder über Messengerdienste in Gruppenchats verbreitet hatten. Einer von ihnen hatte sich bereits in der Vergangenheit einschlägig strafbar gemacht.

Josef Ischwang, Leiter der Kemptener Kriminalpolizei ordnet diese Verfahren folgendermaßen ein: „Es handelt sich um keine Ausnahmen. Wir sind tagtäglich mit solch schockierenden Verfahren konfrontiert.“

Dabei handelt es sich um Handlungen, die konsequent verfolgt und mit Freiheitsstrafe belegt werden können.

„Die Besitzer solcher Aufnahmen müssen jederzeit damit rechnen, dass irgendwann die Polizei vor der Türe steht.“ betont der Kriminaloberrat. Die damit einhergehenden Folgen beschränken sich oftmals nicht auf die strafrechtliche Verfolgung, sondern können sich auch gravierend auf familiäre und andere soziale Kontakte auswirken.

(KPI Kempten)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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3.7.2020 Kempten im Allgäu. Am Freitagmittag sollte im Bereich der Weißholzstraße in Kempten (Allgäu), Stadtteil Eich, auf einem Vereinsgelände ein Baum gefällt werden.

Zu diesem Zwecke befestigte ein 25-jähiger Kemptener ein Zugseil an dem Baum, während ein 56-jähriger Oberallgäuer den Baum fällte.

Während des Fällens drehte sich der Baum allerdings und stürzte auf ein nahes Gebäudedach, bevor der Baum entzwei brach und auf eine männliche Person fiel.

Diese konnte durch die hinzugezogene Freiwillige Feuerwehr aus seiner Lage befreit werden und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Die Person erlitt schwere Verletzungen und wurde zur Versorgung ins Klinikum Kempten (Allgäu) gebracht.

Der genaue Unfallhergang wird im Nachgang noch ermittelt, allerdings wird derzeit vom Anfangsverdacht einer fahrlässigen Körperverletzung ausgegangen.

Inwieweit auch ein Gebäudeschaden entstanden ist, muss noch geklärt werden.

(PI Kempten)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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27.6.2020 Börwang/Oberallgäu. Aufgrund der Coronapandemie muss auch im Juli das Heimathaus in Börwang geschlossen bleiben. Aber es gibt stetig Neuigkeiten aus dem Heimathaus:

Vor längerer Zeit übergaben Erika und Georg Weixler, Börwang, dem Heimathaus neun wunderbare, gegossene und aufeinander „abgestimmte“ Kuhglocken.

Es stellte sich heraus, dass sie nicht „authentisch“, d.h. nicht so, wie in Wirklichkeit, aufgehängt wurden. Daher wurde eine passende verwitterte Stange besorgt.

Norbert Wilms und Werner Wirth machten sich an die Arbeit und befestigten sachgemäß die Stange. Die Lederbänder der einzelnen Glocken können durch die gerundete Stange jetzt nicht mehr knicken.

Eine saubere Arbeit!

Warum berichten wir über diese Aktion?

Die Mächler sind immer dankbar für gutgemeinte Anregungen und sachliche Kritik! Sie geben sich bei ihrer ehrenamtlichen Arbeiten viel Mühe.

Wenn das Heimathaus in Börwang – hoffentlich bald – wieder geöffnet sein kann, könnt Ihr die neue Aufhängung bewundern und die neun Glocken sogar mit den bereits vorhandenen Schlägeln zum Klingen bringen!

(Foto: Werner Wirth)

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26.6.2020 Landkreis Unterallgäu. Die Kliniken des Klinikverbunds Allgäu und seine Verantwortlichen können trotz Corona-Krise und gesundheitspolitischen Herausforderungen positiv in die Zukunft blicken. „Die Kliniken sind auf einem guten Weg und es wurden im vergangenen Jahr wichtige Weichen für eine positive Zukunft gestellt“, resümiert Aufsichtsratsvorsitzender Gebhard Kaiser. In der heutigen Aufsichtsratssitzung des Klinikverbunds Allgäu gGmbH, die zum letzten Mal in der bisherigen Besetzung stattfand, wurde der Jahresabschluss für 2019 beschlossen.

Auch im letzten Jahr schloss der Klinikverbund Allgäu mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 1,9 Mio. Euro ab. „Trotz der anhaltenden Herausforderungen im Gesundheitswesen konnte die wirtschaftliche Situation der Kliniken stabil gehalten werden“, erklärte Geschäftsführer Andreas Ruland.

„Als kommunale Träger nehmen die Stadt Kempten und die Landkreise Oberallgäu und Unterallgäu die Verantwortung für die Kliniken und damit für die medizinisch hochwertige Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Der Klinikverbund arbeitet kontinuierlich und zielgerichtet an der weiteren Verbesserung der Patientenversorgung“, so Gebhard Kaiser.

Um diesem Anspruch und Ziel weiter gerecht zu werden, fusionierte der Klinikverbund Kempten-Oberallgäu zum 1. November 2019 mit den Kreiskliniken Unterallgäu zum Klinikverbund Allgäu gGmbH.

Unter dem Motto „Gemeinsam geht es leichter“ ist das Ziel dieser Fusion zum einen die Notwendigkeit, vor dem Hintergrund der weiterhin politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen im Gesundheitswesen, langfristig die Krankenhauslandschaft im Allgäu zu stärken. Zum anderen ermöglicht die Fusion mit den Kliniken in Mindelheim und Ottobeuren eine noch breitere medizinische Versorgung der Bevölkerung sowie gleichzeitig eine hochspezialisierte Zentren-Bildung für Medizin auf höchstem Niveau. „Wir versorgen die Menschen aus der Region in der Region“, sagt Geschäftsführer Michael Osberghaus. „Dabei bieten wir den Patienten gleichzeitig eine moderne und wohnortnahe Versorgung an.“

Um die sechs Klinikstandorte weiterhin zukunftsfähig zu halten und die gesteckten Ziele zu erreichen, investieren die Stadt Kempten und die Landkreise Oberallgäu und Unterallgäu als Klinikträger in die bauliche und technische Ausstattung der Klinikstandorte. Die Träger haben im Zuge der Fusion bereits eine Unterstützung in Höhe von knapp 31 Millionen Euro in den nächsten Jahren zugesagt. Ein Hauptprojekt ist unter anderem der Neubau eines OP- und Intensivgebäudes am Klinikstandort Ottobeuren, wichtige Sanierungsschritte am Standort Mindelheim sowie die Erweiterung des Bettentrakts in Immenstadt.

Im vergangenen Jahr wurden 24 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der Kliniken investiert. „Durch diese und die zukünftigen Investitionen schaffen wir auch weiterhin die Voraussetzung für eine gute Patientenversorgung in unserer Region und erhalten so die Zukunftsfähigkeit unserer Krankenhäuser“, so Gebhard Kaiser.

Im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung fand die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrates statt. Die Aufsichtsratsmitglieder, die zukünftig nicht mehr im neuen Aufsichtsrat vertreten sind, wurden verabschiedet. Der Klinikverbund Allgäu dankt allen Aufsichtsratsmitgliedern für das große Engagement und den Einsatz zum Wohle der Patienten und der Kliniken in den letzten Jahren.

In seiner konstituierenden Sitzung wählte der neue Aufsichtsrat Hans-Joachim Weirather, ehemaliger Landrat des Landkreises Unterallgäu und Verwaltungsratsvorsitzender der Kreiskliniken Unterallgäu, zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Landrätin Indra Baier-Müller und Oberbürgermeister Thomas Kiechle wurden zudem als seine Stellvertreter gewählt.

Im Anschluss an die Sitzung wurde der bis dahin amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Altlandrat Gebhard Kaiser von Geschäftsführer Andreas Ruland für seine Person und Leistungen für den Klinikverbund Allgäu gewürdigt.

„Aufsichtsratsvorsitzender Gebhard Kaiser hat über Jahrzehnte hinweg das Geschick und die Zukunft der Allgäuer Kliniken gelenkt und geprägt. Unter seiner Führung konnten die Kliniken zukunftssicher gestaltet und die medizinische Versorgung im Allgäu ausgebaut und gestärkt werden“, lobte Andreas Ruland den unermüdlichen und außergewöhnlichen Einsatz von Kaiser. „Gebhard Kaiser hat sich immer für die Kliniken und die umfassende medizinische Versorgung der Bevölkerung im Allgäu stark gemacht.“

Gebhard Kaiser gestaltete die Geschicke der Kliniken seit Anfang der 1990er Jahre und lenkte sie in eine erfolgreiche Zukunft. Als Landrat des Landkreises Oberallgäu führte er 1998 die Krankenhäuser in Sonthofen, Immenstadt, Oberstdorf und Oberstaufen unter dem Dach der Kliniken Oberallgäu gGmbH zusammen und gestaltete ein Gesamtkonzept optimaler Krankenhausversorgung für die Kreisbevölkerung. Unter seiner Leitung wurde zwischen 2005 und 2009 die Kliniken Oberallgäu gGmbH saniert und 2010 erfolgte die Fusion mit der Klinikum Kempten-Oberallgäu gGmbH zur Klinikverbund Kempten-Oberallgäu gGmbH. Der neue Verbund wurde von der Allgäuer Bevölkerung gut angenommen und die Patienten schenkten der medizinischen und pflegerischen Behandlung der Kliniken ein hohes Maß an Vertrauen. 2019 führte Gebhard Kaiser als Aufsichtsratsvorsitzender den Klinikverbund Kempten-Oberallgäu zur Fusion mit den Kreiskliniken Unterallgäu und im November 2019 wurde gemeinsam die Klinikverbund Allgäu gGmbH gegründet.

„Eine hohe medizinische Versorgungsqualität für die Bevölkerung zu wirtschaftlichen Bedingungen anzubieten war Herrn Kaiser stets ein wichtiger Anspruch. Das darin bestehende Spannungsfeld zwischen Medizin und Ökonomie war ihm dabei stets bewusst“, würdigte Andreas Ruland. „Herr Kaiser hat die Krankenhauslandschaft im Allgäu entscheidend mitgeprägt und gestaltet. Seine Kliniken waren ihm stets ein Herzensanliegen.“

Andreas Ruland betonte, dass über die Jahre hinweg eine gegenseitige Loyalität und ein hohes Vertrauen entstanden seien und die Zusammenarbeit geprägt habe. Im Namen der Geschäftsführer, der Gesellschaftervertretern, der Mitgliedern der jeweiligen Aufsichtsräte und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dankte Ruland Herrn Kaiser für sein herausragendes Engagement und seine Lebensleistung für die Kliniken und das Gesundheitswesen in der Region. „Herr Kaiser hat damit Maßstäbe im Allgäu aber auch in Bayern gesetzt“, schloss Ruland.

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24.6.2020 Kempten im Allgäu. Am Dienstag, 23.6.2020, gegen 13:30 Uhr, wurde im Mühlweg ein geparkter Pkw beschädigt.

Eine 40-jährige Oberallgäuerin parkte rückwärts aus und stieß dabei gegen das gegenüber geparkte Fahrzeug; dabei wurde dort die linke Fahrzeugseite erheblich beschädigt.

Ohne sich darum zu kümmern, fuhr die Verursacherin weiter. Eine Zeugin konnte das Kennzeichen des flüchtigen Fahrzeugs nennen, worauf die Unfallverursacherin rasch ermittelt werden konnte.

Der Schaden an deren Fahrzeug beläuft sich auf ca. 500 Euro; am geparkten Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.500 Euro.

Bei einer derartigen Schadenshöhe erfolgt i.d.R. im Rahmen eines Strafbefehls u.a. der Entzug der Fahrerlaubnis.

Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Tel.-Nr. (0831) 9909-2050 entgegen.

(VPI Kempten)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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23.6.2020 Landkreis Oberallgäu. Im Zuge der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Sulzberg kommt es vom 29.6. bis voraussichtlich 21.8.2020 zu einer Vollsperrung der Kreisstraße OA 6.

Grund hierfür sind Kanalbau- und Wasserleitungsbauarbeiten im Fahrbahnbereichsowie der Neubau einer Stützmauer am Sulzberger Bach.

Um die Arbeiten abwickeln zu können, wird eine kleinräumige innerörtliche Umleitung über Allgäustraße und Bahnhofstraße eingerichtet.

Die Umleitungsstrecke ist im Wechselverkehr befahrbar, daher ist mit nur geringen Verzögerungen zu rechnen.

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4.6.2020 München. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) der Generalstaatsanwaltschaft München hat am heutigen Donnerstag unter Koordinierung durch das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) Durchsuchungen gegen sieben Beschuldigte in Bayern durchgeführt, die im Verdacht stehen, in verschiedenen sozialen Netzwerken strafrechtlich relevante Äußerungen zum Nachteil des am 2.6.2019 getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke verbreitet zu haben.

Diese Durchsuchungen erfolgten im Rahmen einer bundesweit konzertierten Durchsuchungs- und Vernehmungsaktion mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und weiteren elf Generalstaatsanwaltschaften und Staatsanwaltschaften im Bundesgebiet gegen insgesamt 40 Beschuldigte.

Hintergrund dieser bundesweiten Aktion sind Ermittlungen der ZIT bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, die seit Mitte September 2019 gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe des Hessischen Landeskriminalamtes (HLKA) geführt wurden. Dabei wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Kommentare gesichert, die als strafbar einzuordnende Äußerungen zum Nachteil des am 2.6.2019 getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke enthielten, und deren Verfasser ermittelt.

Soweit diese nicht in den Zuständigkeitsbereich der ZIT fielen, wurden diese Ermittlungsverfahren an die örtlich zuständigen Generalstaatsanwaltschaften und Staatsanwaltschaften abgegeben.

Die heute umgesetzten Maßnahmen in den Bundesländern teilen sich wie folgt auf:

Bundesland Anzahl Tatverdächtige Zuständige Staatsanwaltschaft
Baden-Württemberg 2 Staatsanwaltschaft Stuttgart
Bayern 7 Generalstaatsanwaltschaft München -ZET-
Berlin 2 Staatsanwaltschaft Berlin
Bremen 1 Staatsanwaltschaft Bremen
Hamburg 1 Staatsanwaltschaft Hamburg
Hessen 6 Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main -ZIT-
Mecklenburg-Vorpommern 1 Staatsanwaltschaft Rostock
Niedersachsen 4 Staatsanwaltschaft Göttingen
Nordrhein-Westfalen 6 Staatsanwaltschaft Köln -ZAC-
1 Staatsanwaltschaft Duisburg
Rheinland-Pfalz 2 Generalstaatsanwaltschaft Koblenz -ZET-
Sachsen 6 Generalstaatsanwaltschaft Dresden -ZCS-
Sachsen-Anhalt 1 Generalstaatsanwaltschaft Naumburg

 
Der von der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München (ZET) geführte Teil des Ermittlungskomplexes richtet sich gegen sechs Männer und eine Frau im Alter von 23 bis 67 Jahre aus München, Nürnberg, Kempten, Kiefersfelden, Pocking und den Landkreisen Dachau und Oberallgäu. Gegen sie besteht der Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§ 111 StGB), der Billigung von Straftaten (§ 140 StGB) und der Beleidigung (§ 185 StGB). Gegen die Beschuldigten wurden Durchsuchungsbeschlüsse erlassen, die heute vollzogen wurden.

Wird die Grenze der freien Meinungsäußerung überschritten und werden die Rechte anderer verletzt, sind hasserfüllte Äußerungen strafbar.

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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1.6.2020. Die frühsommerliche Witterung sorgte für eine überdurchschnittliche Einsatzlage im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West.

Der Andrang an touristischen hotspots nahm im Vergleich zu Christi Himmelfahrt nochmals stark zu.

Am Samstag war in allen Bereichen, insbesondere an den touristischen hotspots, reger Ausflugsverkehr festzustellen. Dieser beschränkte sich nicht nur auf Tagestouristen, sondern auch auf Kurzurlauber. Die Ausflugsziele in der Region waren überwiegend sehr gut besucht. Herausragende Verkehrsstörungen wurden nicht verzeichnet.

Am Sonntag kam es bei stabil guter Witterung zu einem sehr hohen Besucheraufkommen. Es mussten an den touristischen Hotspots eine große Anzahl an Parkverstößen geahndet werden, nachdem die meisten Parkplätze an den beliebten Ausflugszielen ausgelastet bzw. überfüllt waren.

Im Landkreis Oberallgäu wurden die Bereiche Bad Hindelang (OT Hinterstein) und Sonthofen (OT Hinang) sprichwörtlich überlaufen, selbiges am Alpsee bei Immenstadt.

Am Alpsee stellten viele Ihre Fahrzeuge im Naturschutzgebiet ab oder parkten Rettungswege zu. Hier mussten einige Fahrzeughalter verwarnt werden.

Die Parksituation in Reichenbach verschärfte sich im Vergleich zu letztem Wochenende nochmals. Es mussten trotz vorherrschender Beschilderung circa 180 Fahrzeuge verwarnt werden.

Im Ostallgäu ergab sich wiederum ein Schwerpunkt in und um Füssen. Alle Parkplätze am Tegelberg, Buchenberg, Hopfen am See, Schwanensee und Hohenschwangau waren schon ab 13:00 Uhr restlos belegt.

In Lindau kam es schwerpunktmäßig auf der Insel zu stockendem bis stehendem Verkehr, weil dort alle Parkplätze bereits sehr früh am Tag ausgelastet waren.

In Hinterstaufen (Buchenegger Wasserfälle) kam es zu einem hohem Fahrzeugaufkommen und einer sehr angespannten Parksituation.

Trotz Öffnung der Camping- und Wohnmobilstellplätze wurden insbesondere in den alpinen Regionen wiederum einige Wildcamper festgestellt und geahndet. Generell kam es bei der erwarteten Anreise von vielen Campern aus der gesamten Republik an den Campingplätzen nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Am Pfingstmontag war das Verkehrsaufkommen in den vorgenannten Regionen nochmals höher als am Sonntag. Entsprechend verschärfte sich die Parksituation nochmals. Schon in den Morgenstunden war auf der OA4 bei Reichenbach in beide Fahrtrichtungen kein Durchkommen mehr. Es kam zu erheblichen Verkehrsstörungen durch parkende Ausflugsgäste. Es wurden rund 200 Falschparker verwarnt.

Auch an der Breitachklamm bei Oberstdorf parkten viele Verkehrsteilnehmer verkehrswidrig, sodass dort rund 100 Verstöße geahndet werden mussten.

Auch an der Fellhornbahn, welche dieses Wochenende in Betrieb ging, kam es zu einem sehr hohen Besucherandrang und Fahrzeugaufkommen.

Im Bereich Oberstaufen (Steibis) musste die Zufahrtsstraße zur Hochgratbahn temporär gesperrt werden. Bereits gegen 10:45 Uhr hatten dort 35 Fahrzeugführer ihre Pkw im Landschaftsschutzgebiet geparkt, die Parkplätze waren bereits ausgelastet. Der Fahrzeugverkehr hatte sich bis nach Steibis angestaut und ein Durchkommen für Rettungskräfte wäre auch aufgrund von Baustellen auf der Zufahrtsstraße nicht mehr möglich gewesen.

Nachdem sich die Situation wieder entschärft hatte, wurde die Sperrung gegen 13:30 Uhr wieder aufgehoben. Ein Befahren der Straße durch Anlieger war auch während der Zeit der Sperrung gewährleistet.

An den Buchenegger Wasserfällen lief war die Parksituation am Montag entspannter als am Sonntag, nachdem die Parkregeln und die Beschilderung angepasst wurden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es an allen touristischen Hotspots im Bereich des PP Schwaben Süd/West im Vergleich zu Sonntag nochmals zu einem stärkeren Besucher- und damit auch Fahrzeugaufkommen kam.

Auf den überregionalen Verkehrswegen wie Bundesstraßen und Autobahnen wurden keine nennenswerten Verkehrsbehinderungen festgestellt. Einzig auf der BAB 980 am Dreieck Allgäu und an der AS Waltenhofen kam es am Montag wegen einer Baustelle und dem erhöhten Verkehrsaufkommen zu Stauungen in beide Richtungen.

In diesem Zusammenhang rät die Polizei bei derzeit geplanten motorisierten Ausflügen zu solchen touristischen Hotspots auch aus Rücksicht auf die Anwohner die Parkverbote einzuhalten und keinesfalls verbotswidrig in geschützten Gebieten zu parken. Hier drohen bei Verstößen gegen das Naturschutzrecht Verwarnungsgelder ab 40 Euro. Wildes Campieren mit Zelt, Wohnwagen oder -mobil wird mit einem dreistelligen Betrag geahndet.

Es wird deshalb angeraten, sich bereits vor Fahrtantritt über weniger stark frequentierte Parkplätze auf dem Weg zum geplanten Ausflugsziel zu erkundigen und falls nötig für die letzten Kilometer oder gänzlich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Unfallgeschehen

Das erhöhte Verkehrsaufkommen gerade am Pfingstmontag führte auch zu einigen Verkehrsunfällen. Im Schutzbereich des PP Schwaben Süd/West ereigneten sich zwischen 07:00 Uhr und 17:30 Uhr 24 Verkehrsunfälle mit verletzten Personen und 13 Verkehrsunfälle ohne Personenschaden. Hierunter auch einige Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern und Motorradfahrern.

Einhaltung der Regeln zum Schutz vor Corona

Insgesamt verzeichnet die Polizei weiterhin eine hohe Akzeptanz der Mitbürgerinnen und Mitbürger was insbesondere das Abstandsgebot und die Maskentragepflicht anbelangt. Dies untermalen auch die entsprechenden Einsatzzahlen.

Zwischen Freitag und Pfingstmontag kam es bei rund 1800 Kontrollen insgesamt nur zu rund 40 Bußgeldanzeigen. In den allermeisten dieser Fälle haben Personen gegen die Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit verstoßen.

Lediglich ein uneinsichtiger Gastronom in Oberstdorf musste durch Polizeibeamte der PI Oberstdorf eindringlich belehrt werden.

Nach Mitteilung einiger Bürgerinnen und Bürger bei der Polizei sei es vonseiten des Personals fortgesetzt zu Verstößen gegen die Maskentragepflicht gekommen.

Das Gesundheitsamt wurde eingeschaltet und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

(PP Schwaben Süd/West, Dominic Geißler)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)