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Wettervorhersage für:

:: Sonthofen

 

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30.8.2019 Bad Hindelang. Gestern Nachmittag war ein 42-jähriger Kradfahrer auf der Jochpassstraße in Richtung Oberjoch unterwegs.

In einer Rechtskurve rutschte ihm nach eigenen Angaben sein Krad nach links weg auf die Gegenfahrbahn.

Dort prallte die Maschine mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.

Sowohl der Unfallverursacher, als auch die entgegenkommende Unfallbeteiligte wurden leicht verletzt.

Zur weiteren Beobachtung musste die 32-jährige Frau in ein Krankenhaus verlegt werden.

Der Sachschaden lag bei ca. 5.000 Euro.

(PI Sonthofen)

(Symbolfoto: Polizei)

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28.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Ab Montag, 2. September bis Freitag, 4. Oktober, ist die Ortsdurchfahrt Stein grundsätzlich wieder in beide Richtungen befahrbar.

Allerdings wird der Verkehr innerhalb der Ortsdurchfahrt Stein auf dem kurzen Teilstück zwischen den Einmündungen der Rottachbergstraße und „Am Eckschachen“ in beiden Fahrtrichtungen mittels Ampelanlage geregelt.

Der Streckenabschnitt ist wegen der Bauarbeiten in dieser Zeit nur halbseitig befahrbar.

Um den Verkehr im Bereich Stein zu entflechten, bleibt die eingerichtete Umleitung über Bräunlings – Zaumberg – Immenstadt bis zum 11.10.2019 weiterhin bestehen.

Zudem wird es aufgrund Kanalbauarbeiten erforderlich werden, den Einmündungsbereich „Am Eckschachen“ in die OA 5 vom 2. bis 9. September voll zu sperren, sodass eine Zufahrt von der OA 5 in den Eckschachen und umgekehrt nicht möglich ist. Der Eckschachen ist jedoch über „Am Galgenbichl“ anfahrbar.

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27.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will der Landkreis Oberallgäu mit seiner letzten Fahrbahn-Reparatur-Aktion in diesem Sommer:

am Mittwoch, 4. September plant die Straßenmeisterei Oberflächen-Ausbesserungen an der Kreisstraße OA 5 sowohl in Tiefenbach bei Oberstdorf als auch in Kierwang.

An diesem Tag sollen die betroffenen Straßenabschnitte voll gesperrt werden.

In Tiefenbach ist das zwischen dem nördlichen Ortsausgang und Lochwiesen, in Kierwang ist es die Ortsdurchfahrt.

Die Sperrung der beiden betroffenen Streckenabschnitte dauert jeweils von 6 bis 18 Uhr.

Die Umleitungen führen über Fischen / B19.

Die beiden Sperrungen dauern nur diesen einen Tag. Bei schlechtem Wetter werden sie verschoben.

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26.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Vom 26. bis 28. August ist nachts ein besonders großer Schwertransport durch den Landkreis Oberallgäu unterwegs.

Durch den Transport selbst wird es in der Nacht von Montag auf Dienstag und von Dienstag auf Mittwoch auf der Fahrstrecke des Transports zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Für den Transport wird die Polizei den Verkehr auf der Strecke temporär sperren, da der Schwertransport mehrere Fahrspuren in Anspruch nehmen muss. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Streckenabschnitte in dieser Zeit möglichst großräumig zu umfahren. Auch im Vorfeld kann es durch die notwendigen Vorbereitungen, insbesondere in Kreuzungsbereichen oder Kreisverkehren, bereits zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Transportiert wird das Stahlbauteil für die neue Bahnbrücke in Sonthofen über die Immenstädter Straße/Albert-Schweitzer-Straße. Die Abmessungen des Transports sind für deutsche Transportgegebenheiten riesig:

177 Tonnen Gesamtgewicht bei 31,00m Länge und 6,50m Breite. Insgesamt 16 Achsen sind für diesen Transport notwendig. Unter Vermeidung vieler Brücken geht der Transport daher über Bundes- und Landstraßen.

Der Schwertransport erreicht den Landkreis Oberallgäu über die Staatstraße 2009 in der Nacht von Montag auf Dienstag aus Richtung Legau und fährt über Kimratshofen (ca. 00:30 Uhr) bis kurz vor Krugzell. Seinen dortigen Parkplatz wird der Transport voraussichtlich gegen 02:00 Uhr erreichen.

Am Dienstagabend, 27. August, startet der Schwertransport an seinem Parkplatz bei Krugzell gegen 22:00 Uhr für den letzten Streckenabschnitt bis Sonthofen.

Die Fahrtstrecke für diese Nacht geht von Krugzell über Hirschdorf – Kempten (Memminger Straße, Rottachstraße, Adenauerring, Prälat-Götz-Straße, Salzstraße, Immenstädter Straße, Oberstdorfer Straße) – B19 nach Sonthofen (Illerstraße, Serra-Kreuzung, Albert-Schweitzer-Straße). In Sonthofen muss der Schwerlaster ab der Serra-Kreuzung rückwärts durch die Albert-Schweitzer-Straße fahren. Daher gilt in der Albert-Schweitzer-Straße ab 27.08. ein absolutes Halteverbot. Parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Wenn alles planmäßig verläuft, wird der Transport am Mittwochmorgen, 28. August, gegen 06:00 Uhr sein Ziel, die Bahnbrücke Immenstädter Straße/Albert-Schweitzer-Straße, erreichen.

Straßenschild Baustelle

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21.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Im Jahr 2016 zeichnete das Kultusministerium den Landkreis Oberallgäu als „Bildungsregion“ aus. Die Verleihung dieses Qualitätssiegels bleibt für den Landkreis ein stetiger Anreiz, die Bildungslandschaft vor Ort immer weiter voran zu bringen. Denn die lebenslange und ganzheitliche Bildung hat hier einen hohen Stellenwert.

Das Oberallgäu verfügt bereits über eine reichhaltige und differenzierte Bildungslandschaft. „Unser Ziel ist es, uns immer wieder auf ein Neues als attraktiven Bildungsstandort weiterzuentwickeln, damit aktuelle Entwicklungen nicht an uns vorbeigehen“, so Landrat Klotz. Ein wesentlicher Baustein in der sich stetig wandelnden Welt ist zweifelsohne die schnell voranschreitende Digitalisierung.

Mit dem Bewerbungskonzept zur digitalen Bildungsregion zeigt der Landkreis insbesondere einen aktuellen Überblick über die vorhandenen Angebote auf und macht bereits bestehende Netzwerke sichtbar. Darüber hinaus werden auch die vielfältigen Anstrengungen im Bereich Digitalisierung in den einzelnen Institutionen und Einrichtungen dargestellt. Die neuen Medien ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung und vielfältige Nutzungspotentiale im Bereich der lebenslangen Bildung.

Ziel ist es, die Bildungslandschaft im Oberallgäu so zu gestalten, dass sich alle Menschen gut in einer digitalisierten Welt zurechtfinden. Darüber hinaus sollen sie auch an der Entwicklung des digitalen Zeitalters bestmöglich teilhaben. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Landkreis in den nächsten Jahren auch weiterhin große Anstrengungen aufbringen.

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21.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Am Riedbergpass (Kreisstraße OA 9) lösen sich derzeit oberhalb der Straße im Bereich Hennenbrunnen auf einer Länge von etwa 100 Metern faustgroße Steine.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit besteht akuter Handlungsbedarf.

Am Donnerstag Nachmittag, 22. August, werden deshalb kurzfristig Felsberäumungsarbeiten durchgeführt.

Hierdurch wird es auf der Passstraße zu längeren Wartezeiten kommen.

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21.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Am 1. Januar 2012 übernahm das neue kommunale Jobcenter die Betreuung arbeitsuchender Menschen in der Grundsicherung. Im achten Jahr dieses gemeinhin als Optionskommune bezeichneten Modells, kann der Landkreis auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken:

Im Landkreis herrscht Vollbeschäftigung. Die Hilfezahlen sind deutlich gesunken. Die „Flüchtlingskrise“ wurde gut gemeistert. Landrat Anton Klotz ist sich sicher: „Die Entscheidung, die Betreuung der hilfebedürftigen Menschen im Landkreis in unsere eigenen Hände zu nehmen war absolut richtig.“ Der Landkreis hatte zum 01. Januar 2012 nach der gemeinsamen Aufgabenwahrnehmung mit der Arbeitsagentur die Betreuung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende allein übernommen.

Die Gründe dafür fasst Abteilungsleiter Mensch und Gesellschaft Ralph Eichbauer zusammen: „Die Vernetzung der verschiedenen Anlaufstellen für hilfebedürftige Menschen war uns besonders wichtig. In den ersten Jahren von Hartz IV haben wir gelernt, dass die dringlichsten Probleme der betreuten Menschen kommunale Kompetenzen erfordern.“ Aus diesem Grund wurde das kommunale Jobcenter als Teil des Landratsamtes stärker mit dem Jugendamt, dem Amt für Migration und den weiteren sozialen Dienstleistungen des Landkreises verbunden. Kurze Wege und schnellere Informationen sollen einen raschen Zugang zum gesamten Dienstleistungsangebot der Landkreisverwaltung für ein abgestimmtes Hilfepaket ermöglichen.

Dazu Jobcenterleiter Daniel Michels: „Wir sind dann am besten, wenn wir die von uns betreuten Menschen und ihre Bedarfe kennen. Deshalb setzt das Jobcenter seit Beginn auf eine bedarfsgerechte individuelle Förderung.“ Die Fördermöglichkeiten des Jobcenters gehen daher auch deutlich über die klassischen Fortbildungsmaßnahmen hinaus. Die Arbeitsvermittlungskräfte des Jobcenters berücksichtigen dabei auch die besonderen Bedarfe für die jeweiligen Personengruppen. Beispielhaft ist hierfür eine überaus erfolgreiche Bildungsmaßnahme, die insbesondere für Hilfeempfänger mit Kindern eingerichtet wurde.

Während die Eltern im Rahmen der Bildungsmaßnahme auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereitet werden, ist die professionelle Betreuung der Kinder quasi „nebenan“ sichergestellt. Ebenso wurden spezielle aufsuchende Coaching-Angebote etabliert. Diese nehmen alle Haushaltsmitglieder in den Blick. Dadurch können in vertrauter Atmosphäre auch Themen abseits der beruflichen Qualifikation angesprochen werden. Je nach Bedarf können die spezialisierten Fachdienste wie Schuldner- oder Suchtberatung im Haus hinzugezogen werden. Psychologische Beratungen und Eignungstests finden vor Ort statt.

Das kommunale Jobcenter ist Teil einer der ersten Jugendberufsagenturen in Bayern. Hierbei handelt es sich um eine Einrichtung, die junge Menschen mit Förderbedarf in den Blick nimmt und mit den Partnern Jugendamt, Agentur für Arbeit und Schulamt an gemeinsamen Lösungen arbeitet.

Für das zwischenzeitlich gut etablierte Optionsmodell war auch der seit dem Jahr 2015 deutlich gestiegene Anteil an Flüchtlingen gut zu bewältigen. Nach Durchlaufen der grundlegenden Integrationskurse zum Spracherwerb für Geflüchtete konnte das kommunale Jobcenter bereits ab dem Jahr 2017 überdurchschnittliche Erfolge bei der Vermittlung von Flüchtlingen in Arbeit erzielen. Den Erfolg dieses ganzheitlichen Konzepts bestätigen auch die offiziellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit:

Waren zu den Hochzeiten bis ca. 2.300 Haushalte im Landkreis auf Leistungen vom Jobcenter angewiesen, konnte die Zahl insbesondere in den letzten eineinhalb Jahren auf 1.428 gesenkt werden. Die Arbeitslosenquote für den Rechtskreis des SGB II war mit 0,7 Prozent zur Jahresmitte 2019 auf dem historisch niedrigsten Stand. Die Erfolgsquoten bei der Vermittlung in Arbeit liegen deutlich über dem bayrischen Durchschnitt. Im Jahr 2018 fand durchschnittlich nahezu jeder zweite erwerbsfähige Hilfeempfänger des kommunalen Jobcenters eine Arbeit.

Während die seit 2015 neu hinzugekommenen Menschen mit Fluchthintergrund in die Betreuung des Jobcenters wechselten, sanken die Betreuungszahlen für deutsche Hilfebedürftige kontinuierlich. Waren zu Jahresbeginn 2017 noch 1.457 erwerbsfähige Deutsche auf Hilfen angewiesen, sank die Zahl der Betreuten um ein Fünftel auf 1.146 Personen im Jahr 2019. Im gleichen Zeitraum reduzierte sich die Vergleichsgruppe der Menschen mit Fluchtmigration von 495 Personen im Jahr 2017 auf 360 im Jahr 2019. Dazu Abteilungsleiter Ralph Eichbauer: „Es ist uns gelungen, die neuen Herausforderungen im Kontext Flucht und Migration zu bewältigen und parallel die Situation bisher betreuter Personengruppen zu verbessern.“

Künftig wird das Jobcenter zusätzliche Akzente in der Förderpraxis setzen. Der Gesetzgeber hat eine neue Form geförderter Beschäftigung im SGB II eingeführt. Über dieses Instrument soll Menschen, die besonders lang arbeitslos waren, die soziale Teilhabe und Rückkehr in das Erwerbsleben ermöglicht werden. Aktuell sind die Vorbereitungen für diese neue Förderung angelaufen, Teilnehmer werden an das Programm herangeführt. Dieser neue Weg in der Arbeitsmarktförderung findet in der Praxis Zuspruch. „Ehemals arbeitsmarktfernen Menschen werden so neue Perspektiven eröffnet.“ so Daniel Michels.

Damit komplettiert sich das Angebot auch im Sinne der Bildungsregion Oberallgäu konstatiert Landrat Anton Klotz: „Das Motto der Bildungsregion: Kein Talent darf verloren gehen! erstreckt sich ausdrücklich über alle Alters- und Qualifikationsstufen. Damit gehen wir neue Wege, die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern.“

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21.8.2019 Sonthofen. Gestern Nachmittag übersah ein 50-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Abbiegevorgang in der Oststraße nach links auf einen Parkplatz einen kreuzenden Radfahrer.

Durch den Aufprall stürzte der 23-jährige Mann auf die Straße.

Mit leichten Verletzungen musste dieser in ein Krankenhaus verlegt werden.

Der Sachschaden lag bei ca. 3.000 Euro.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

(PI Sonthofen)

(Symbolfoto: Polizei)

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20.8.2019 Landkreis Oberallgäu. Am 27. August muss die Kreisstraße OA1 zwischen Oberdorf und der Einmündung in die OA5 bei Heuberg von 7 bis 16 Uhr voll gesperrt werden.

Hintergrund sind anstehende Ausbesserungsarbeiten an der Straßendecke.

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20.8.2019 Landkreis Ostallgäu. Bei einem Sommerbesuch hat der Moorexperte Prof. Dr. Michael Succow mehrere Moorgebiete des Naturschutzgroßprojektes besichtigt.

Bei dem Besuch wurden insbesondere die Vielfältigkeit der Allgäuer Moore sowie bislang umgesetzte Renaturierungsmaßnahmen aufgezeigt.

Nach nunmehr zehn Jahren Laufzeit der Allgäuer Moorallianz informierte sich der emeritierte Biologieprofessor und Moorexperte aus Greifswald dabei intensiv über den aktuellen Stand des Naturschutzgroßprojektes. Dabei standen einige naturkundlich besonders interessante Gebiete im Sulzschneider Wald und im Kempter Wald auf dem Programm, in denen bereits Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Die beiden Landkreise Oberallgäu und Ostallgäu sind Träger dieses bis 2022 laufenden Vorhabens, das im Rahmen eines Bundesförderprogrammes betrieben wird. Michael Succow war seinerzeit Mitglied der Jury.

Succow hatte bereits im Jahr 2008, vor Projektbeginn, das Gebiet besucht. Der Moorexperte zeigte sich begeistert von der noch vorhandenen Standort- und Artenvielfalt, welche in anderen Teilen Deutschlands bereits weitgehend verschwunden ist. Ebenso hob er die Bedeutung der Moore als Kohlenstoffspeicher hervor. Daher sei es umso wichtiger, den Erhalt und den langfristigen Schutz der Moorgebiete weiter voranzutreiben. In diesem Zusammenhang würdigte Succow die bislang geleisteten Arbeiten der Allgäuer Moorallianz. Nicht zuletzt seien authentische Reste der Naturlandschaft auch für das Naturerleben des Menschen sehr bedeutsam.

Der bekannte und im Naturschutz überaus engagierte Ökologe Michael Succow war im Wendejahr 1990 kurze Zeit stellvertretender Minister für Umwelt der DDR-Regierung und gilt als Initiator des „Nationalparkprogrammes“ und damit der Entwicklung zukunftsweisender Schutzkonzepte auf dem Gebiet der ostdeutschen Länder kurz vor der Wiedervereinigung.

Succow ist Träger des Right Livelihood Award („Alternativer Nobelpreis“). Mit dem Preisgeld initiierte er eine Stiftung, die seinen Namen trägt. Er ist noch immer sehr engagiert im Naturschutz in Deutschland und in vielen anderen Ländern, er berät Regierungen und Verwaltungen weltweit.

Seine eigene Motivation, für den Moor- und Klimaschutz weltweit zu kämpfen, schöpft der 78-Jährige auch aus der Bewegung der „Fridays for Future“, die sich derzeit mit diesem Thema intensiv auseinandersetzt.