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:: Türkheim

 

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10.8.2020 Memmingen. Schienenersatzverkehr auf dem Weg nach München und Augsburg.

Wegen Bauarbeiten entfallen, im Zeitraum 5. August bis 26. August 2020, die Züge zwischen Buchloe und Mindelheim sowie zwischen Türkheim und Bad Wörishofen. Diese werden durch Busse ersetzt.

Einzelheiten entnehmt Ihr bitte den Fahrplantabellen auf den Seiten der Fahrplanauskunft auf https://www.bahn.de/

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31.7.2020 Bad Wörishofen. Der Flexibus stand im Mittelpunkt der ersten Sitzung des neuen Mobilitätsausschusses des Unterallgäuer Kreistags. Ab nächstem Frühjahr soll es den Flexibus auch in Bad Wörishofen geben. Im Wertachtal ist eine Einführung des Angebots dagegen aktuell nicht möglich. Verbesserungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gibt es eventuell bald in Richtung Memmingen. Von Ottobeuren, Bad Grönenbach und Legau könnte künftig stündlich ein Bus in die Stadt fahren.

Wie vom Ausschuss für Mobilität, Nahverkehr und Verkehrsvernetzung beschlossen, fährt der Flexibus ab 1. April kommenden Jahres auch in Bad Wörishofen. Es handelt sich dabei um den fünften Flexibus-Knoten, der im Unterallgäu in Betrieb genommen wird. Den Flexibus gibt es bereits im Bereich Kirchheim-Pfaffenhausen, Babenhausen-Boos sowie rund um Mindelheim. Ab Oktober fährt er auch rund um Ottobeuren und Markt Rettenbach. Der Flexibus verkehrt unabhängig von einem Fahrplan und befördert die Fahrgäste durch ein dichtes Netz an Haltestellen nahezu von Tür zu Tür. Betrieben wird der Flexibus in Bad Wörishofen von den Stadtwerken. Man wolle Elektrofahrzeuge einsetzen, kündigte Robert Böck von den Stadtwerken in der Sitzung an.

Während der Landkreis weiter eine flächendeckende Einführung des Angebots anstrebt, ist das Vorhaben im Wertachtal ins Stocken geraten. Auch im Knoten Türkheim-Ettringen sollte der Flexibus verkehren. Doch die Gemeinde Rammingen forderte unter anderem eine Anbindung an Bad Wörishofen und Mindelheim. „Das ist aber nicht möglich, weil es hier Bus- und Zugverbindungen gibt“, erläuterte Helmut Höld, ÖPNV-Beauftragter am Landratsamt.

Der Flexibus hat laut Höld nur eine Zubringerfunktion zu Angeboten von Bus und Bahn. Würde man davon abweichen, müsste man auch in den anderen Knoten Fahrten zu Wunschorten möglich machen – zum Beispiel von Heimertingen oder Ottobeuren nach Memmingen. „Das Flexibus-System kann diese Wünsche aber nicht erfüllen“, betonte Höld. Das System würde dadurch zunehmend unwirtschaftlicher werden und wäre „zuletzt im ganzen Landkreis Unterallgäu zum Scheitern verurteilt“.

Neben Rammingen gibt es auch aus der Gemeinde Wiedergeltingen einen Beschluss, der der Einführung des Flexibusses im Wege steht: Wiedergeltingen macht nur mit, wenn alle Nachbar-Gemeinden mit im Boot sind. Die Gemeinden Türkheim, Ettringen und Amberg haben für den Flexibus gestimmt. Die aktuelle Beschlusslage lasse derzeit aber keine Inbetriebnahme zu, fasste Höld zusammen.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass der Flexibus primär eine Ergänzung zum bestehenden ÖPNV sein soll – und keine Konkurrenz. Mit diesem Ziel soll der Flexibus wie geplant im ganzen Unterallgäu eingeführt werden, so der Ausschuss. Auch dem Wertachtal stünden die Türen weiterhin offen. Wie nach der Sitzung bekannt wurde, könnte hier Bewegung in das Thema kommen: Die Gemeinde Wiedergeltingen hat inzwischen gegenüber dem Landratsamt angekündigt, das Thema im September noch einmal im Gemeinderat behandeln zu wollen.

Seit Oktober 2018 in Betrieb ist der Knoten Mindelheim-Dirlewang-Kammlach. Weil sich die Fahrgastzahlen am unteren Rand der Kalkulation bewegen, sei dem Betreiber im Jahr 2019 trotz eines Zuschusses in Höhe von 80.000 Euro ein deutliches Defizit entstanden, sagte Höld. Der Ausschuss beschloss deshalb, die Zuschüsse pro Fahrschein ab Oktober an die anderen Flexibus-Knoten anzupassen und um ein Viertel zu erhöhen. Für den Flexibus-Nutzer wird die Fahrt nicht teurer.

Neben dem Flexibus war auch das „Harmonisierungskonzept“ für die Stadtbusse in Memmingen und die Regionalbusse im Unterallgäu Thema. Hier ging Höld auf den aktuellen Sachstand ein. Ab Dezember dieses Jahres könnte demnach eine Grundvariante starten. Diese sieht vor, dass die Busse aus Ottobeuren, Bad Grönenbach und Legau montags bis freitags stündlich, am Wochenende alle zwei Stunden nach Memmingen fahren – und zwar ohne zusätzliche Kosten für den Landkreis.

Die Stadtbuslinien sollen im 30-Minuten-Takt verkehren und auch die Unterallgäuer Gemeinden Trunkelsberg und Memmingerberg bedienen. Dies wiederum würde einen jährlichen Kostenanteil für den Landkreis von 55.000 Euro bedeuten. „Das wäre eine deutliche Verbesserung zum bisherigen Angebot.“ Das sah auch der Ausschuss so und stimmte zu. Zunächst muss allerdings noch eine Zweckvereinbarung mit der Stadt Memmingen geschlossen werden.

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30.7.2020 Türkheim. Am Mittwochabend ereignete sich in der Uferstraße ein Brandfall mit einer leicht verletzten Person.

Eine 27-jährige Frau erhitzte auf ihrem Herd in einer Pfanne Öl. Zwischenzeitlich schaute sie nach ihren Kindern und vergaß das Öl auf dem Herd. Dieses erhitzte sich so stark, dass es zum Brennen begann.

Die Frau und ihre Familie konnten sich rechtzeitig aus der Wohnung retten.

Ein Nachbar, der den Brand ablöschen konnte, erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste per Sanka in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht werden. Die Feuerwehr lüftete danach die Wohnung.

Durch den Brand entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro.

Gegen die Verursacherin wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

(PI Bad Wörishofen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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27.7.2020 Bad Wörishofen. Gegen 09:40 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Donau-Iller ein Kellerbrand in der Hahnenfeldstraße mitgeteilt.

Eine Rauchsäule war für die Einsatzkräfte bereits auf der Anfahrt weithin sichtbar. Nach dem Eintreffen der Feuerwehren und der Polizei stellte sich heraus, dass ein Brand im Kellergeschoss eines unbewohnten Neubaus ausgebrochen ist. Im Keller fanden kurz vorher Schweißarbeiten an einer Heizanlage statt.

Ein Monteur, der mit den Arbeiten betraut war, hatte diese kurz vorher unterbrochen und den Raum verlassen. Bei seiner Rückkehr stellte er eine Rauchentwicklung fest und unternahm noch selbst Löschversuche. Ein zweiter Mitarbeiter kam hinzu und unterstützte die Löschversuche bis zum Eintreffen der Feuerwehr.

Der erste Mitarbeiter erlitt dadurch eine schwere, der zweite eine leichte Rauchgasvergiftung. Beide wurden in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.

Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Wörishofen, Mindelheim, Türkheim und Wiedergeltingen waren mit insgesamt 81 Angehörigen im Einsatz. Die Löscharbeiten wurden gegen 11:10 Uhr beendet.

Die Brandentstehung ist derzeit noch unklar, die Ermittlungen werden durch die Verwendung von Löschschaum erschwert. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Die Erstermittlungen vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst, die weiteren Ermittlungen werden vom Fachkommissariat der Kripo in Memmingen geführt.

(KDD – KPI Memmingen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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25.7.2020 Mindelheim. Am Freitag, 24.7.2020, kam es auf der Staatsstraße 2518 zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.

Ein 42-Jähriger fuhr mit seinem Pkw-Anhänger Gespann in Richtung Türkheim. Der 42-Jährige wollte nach links in ein Waldstück abbiegen. Hierfür setzte er den Fahrtrichtungsanzeiger nach links und bremste leicht ab.

Aufgrund von Gegenverkehr musste der 42-Jährige stehen bleiben.

Ein 26-jähriger Audi-Fahrer, welcher hinter dem Gespann fuhr, erkannte diese Situation rechtzeitig. Der Audi-Fahrer bremste ebenfalls leicht ab und kam hinter dem 42-Jährigen zum Stehen.

Der wiederum dahinter fahrende 18-jährige Hyundai-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr dem Audi vor ihm auf.

Der Audi wurde durch die Wucht des Aufpralls in den Anhänger geschoben.

Bei dem Auffahrunfall wurden der 26- und der 18-Jährige leicht verletzt. Beide Fahrzeugführer wurden von den Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht.

Der Audi sowie der Hyundai waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf circa 18.300 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Mindelheim und Mindelau abgesichert.

(PI Mindelheim)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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19.7.2020 Türkheim. Am Samstagvormittag wollte ein 58-jähriger Mann aus Türkheim mit seinem Traktorgespann von der Grabenstraße nach links in eine Einfahrt einbiegen.

Der Fahrer betätigte jedoch den Fahrtrichtungsanzeiger erst, als sich eine 39-jährige Frau aus Buchloe mit ihrem Pkw bereits neben ihm, beim Überholvorgang befand.

Da der Unfallverursacher auch vor dem Abbiegen keinen Schulterblick setzte, kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Es entstand Schaden in Höhe von ca. 7.000 Euro.

(PI Bad Wörishofen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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18.7.2020 Türkheim. Am gestrigen Freitag, 17.7.2020, gegen 16:45 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Schweizer Staatsangehöriger allein mit seinem Pkw die A96 in Richtung München.

Im Zuge eines Überholmanövers platzte an seinem Pkw, Ford Focus, der hintere rechte Reifen.

Aufgrund dessen kam er alleinbeteiligt ins Schleudern und rutsche nach rechts gegen den Beginn der dortigen Schutzplanke. Hier wurde sein Fahrzeug ausgehebelt, sodass es sich überschlug und liegend auf dem Dach zum Stillstand kam.

Aufgrund der erlittenen Verletzungen wurde der Schweizer schwer in ein Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, welcher auf ca. 10.000 Euro geschätzt wird.

Die Leitplanke wurde auf insgesamt 9 Feldern beschädigt. Dieser Schaden beträgt ca. 2.000 Euro.

Zur Absicherung der Unfallstelle wurde die Freiwillige Feuerwehr Türkheim mit 28 Mann eingesetzt.

Zur Unfallaufnahme und Bergung des Pkws, musste der rechte Fahrstreifen in Richtung München gesperrt werden.

(APS Memmingen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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16.7.2020 Türkheim. Am Mittwochmittag fuhr ein 77-Jähriger mit seinem Pkw auf der Wörishoferstraße stadteinwärts. Dort kam er aus bisher unerklärlichen Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn.

Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw. Dieser war besetzt mit einem 64-Jährigen und seinem siebenjährigen Enkel.

Durch den Aufprall wurde dieser Pkw nach hinten geschoben, wodurch es zum Zusammenstoß mit einem weiteren Pkw, in dem sich ein 80-jähriges Ehepaar befand.

Der 77-jährige Unfallverursacher wurde durch den Unfall leicht verletzt und musste in ein Klinikum verbracht werden.

Der 64-Jährige erlitt durch die Auslösung des Airbags eine Nasenfraktur. Sein Enkel erlitt glücklicherweise nur einen Schock. Beide wurden ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert.

Das 80-jährige Ehepaar erlitt durch den Unfall lediglich einen Schock. Beide blieben nach Begutachtung durch die Rettungskräfte ansonsten unverletzt und mussten nicht ins Krankenhaus.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 18.000 Euro.

Das Fahrzeug des Unfallverursachers, sowie der Pkw des 64-Jährigen mussten abgeschleppt werden, da diese nicht mehr fahrbereit waren.

(PI Bad Wörishofen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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13.7.2020 Tussenhausen. In der Türkheimer Straße ereignete sich am Sonntagabend ein Verkehrsunfall ohne Verletzte. Eine 41-jährige Frau verlor aufgrund ihrer Alkoholisierung die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr gegen eine Leitplanke.

Pikanterweise hatte die Frau einige Stunden zuvor ihren Fahrzeugschlüssel von der Polizei Bad Wörishofen abgeholt. Dieser wurde am Vorabend sichergestellt, da sie stark alkoholisiert, aber schlafend in ihrem Fahrzeug festgestellt wurde.

Da die Frau zum Unfallzeitpunkt augenscheinlich stark alkoholisiert war, aber einen Alkoholtest verweigerte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der Blutentnahme leistete die Frau Widerstand und beleidigte die Beamten mehrfach.

Ob an der Leitplanke ein Schaden entstanden ist, muss noch abgeklärt werden.

Sollte kein Fremdschaden entstanden sein, erwarten die Dame nun Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung.

(PI Bad Wörishofen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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13.7.2020 Türkheim. Am Sonntagnachmittag wollten zwei 35-jährige Männer die Tankstelle in der Wörishofener Straße betreten.

Da sie keine Masken trugen, wurden sie der Tankstelle verwiesen. Hierüber waren die zwei Gäste so verärgert, dass sie der Angestellten ihren blanken Hintern zeigten.

Nach kurzer Fahndung konnten die zwei aus Tschechien stammenden Männer gestellt werden.

Da sie in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, mussten sie die Beamten auf die Wache begleiten und vor Ort eine Sicherheitsleistung wegen Beleidigung hinterlegen.

(PI Bad Wörishofen)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)