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:: Unterallgäu

 

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10.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Viele Sport- und Schützenvereine im Landkreis erhalten jetzt wieder erfreuliche Post vom Landratsamt: Die Vereinspauschale für das Jahr 2020 wird ausbezahlt.

Insgesamt bekommen in diesem Jahr 111 Vereine eine Summe von 424.254 Euro. Dies ist mehr als das doppelte als im Vorjahr. Denn der Freistaat Bayern hat die Pauschale als Corona-Hilfe für die Vereine aufgestockt.

Im vergangenen Jahr wurde eine Gesamtsumme von 211.616 Euro an 114 Sport- und Schützenvereine ausgezahlt.

Berechnet wird die Pauschale nach den jeweiligen „Mitgliedereinheiten“. Eine Mitgliedereinheit ist in diesem Jahr 58 statt 29 Cent wert, wie das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus jetzt mitteilte. Die Vereinspauschale ist Teil der Sportförderung in Bayern.

Um Geld aus dem Fördertopf des Freistaats zu bekommen, muss ein Verein unter anderem Mitglied im Bayerischen Landessportverband (BLSV) oder im Bayerischen Sportschützenbund sein und dem Landratsamt jedes Jahr bis spätestens 1. März die aktuellen Mitgliederzahlen sowie die Anzahl der gültigen Übungsleiterlizenzen melden.

Nach einem bestimmten Berechnungsmodell wird daraus dann die Höhe der Vereinspauschale, die ein Verein erhält, ermittelt.

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10.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Derzeit sind zwölf Unterallgäuer am Coronavirus erkrankt. Das meldet das Gesundheitsamt am Landratsamt Unterallgäu.

Neun Fälle stehen vermutlich in Zusammenhang mit einer privaten Feier. Betroffen ist auch ein Kind, das den Kindergarten in Hawangen besucht (wir berichteten), und ein Kind, das in Markt Rettenbach zur Schule geht.

Zur Sicherheit hat das Gesundheitsamt am Landratsamt Unterallgäu umgehend alle Kinder, die die Kindertageseinrichtung in Hawangen besuchen, und die Erzieherinnen getestet und isoliert. Zudem wurden die Schüler einer halben Schulklasse aus Markt Rettenbach getestet und isoliert. Inzwischen liegen alle 60 Testergebnisse aus dem Kindergarten und alle zehn Testergebnisse aus der Schule vor. Diese sind alle negativ.

Trotzdem bleiben die Personen weiterhin in Quarantäne und damit die Kindertagesstätte in Hawangen geschlossen. „Der Test ist nur eine Momentaufnahme und eine Corona-Infektion könnte dennoch vorliegen und zu einer Erkrankung führen“, erklärt Dr. Ludwig Walters, Leiter des Gesundheitsamts. Weitere Tests wird das Gesundheitsamt gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts vornehmen.

Wie sich jetzt herausstellte, hatte eine der positiv getesteten Personen zudem am Sonntag, 5. Juli, das Freibad in Ottobeuren besucht. Direkte Kontakte in diesem Zusammenhang hat das Gesundheitsamt bereits ermittelt und getestet. „Das Risiko, dass sich weitere Personen angesteckt haben, ist sehr gering“, sagt Walters. Dennoch appelliert er an die rund 350 Freibadbesucher, die an diesem Tag dort baden waren, bei Symptomen umgehend das Gesundheitsamt am Landratsamt Unterallgäu zu informieren, Telefon (08261) 995-678. Die Inkubationszeit beträgt 14 Tage (bis 19. Juli). Derzeit ermittelt das Gesundheitsamt noch weitere Kontakte der Personen.

Ein weiterer im Unterallgäu neu aufgetretener Fall hängt nicht mit der Feier zusammen. Auch hier wurden die Kontaktpersonen sofort ermittelt und zum Teil bereits getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Zwei weitere erkrankte Unterallgäuer halten sich momentan nicht im Landkreis auf und hatten in der letzten Zeit auch keine Kontakte ins Unterallgäu.

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8.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Die Außenstelle des Unterallgäuer Landratsamts in Memmingen ist am Donnerstag, 16. Juli, ab 12 Uhr geschlossen.

Ab Freitag, 17. Juli, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Diese sind auf der Homepage des Landkreises unter www.unterallgaeu.de/oeffnungszeiten zu finden.

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8.7.2020 Kempten im Allgäu. Am vergangenen Freitag, 3.7.2020, schlug ein 18-Jähriger in Lautrach (Landkreis Unterallgäu) unvermittelt einem Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Der Polizist war daraufhin eine kurze Zeit bewusstlos. Er erlitt mehrere Prellungen im Gesicht.

Zur Behandlung wurde der Beamte der PI Memmingen in ein Krankenhaus gebracht und in der Folge 3 Tage krankgeschrieben. Da der Beschuldigte bei der Schlagausführung einen Siegelring trug, wurden die Auswirkungen des Schlages noch verstärkt.

Polizeipräsident Werner Strößner zeigt sich angesichts dieses gewalttätigen Angriffs entsetzt: „Es ist nicht hinnehmbar, wenn einem Polizeibeamten aus einer Nichtigkeit heraus mit der Faust ins Gesicht geschlagen wird. Wir werden der Justiz den Fall zeitnah zur Entscheidung vorlegen.“

Insgesamt war die Anzahl der Angriffe auf Polizeibeamte im vergangenen Jahr zwar leicht rückläufig, die Qualität der Taten nahm aber deutlich zu.

Ein eindrucksvolles Beispiel für die Zunahme der Aggressivität gegenüber Polizeibeamten ist der Angriff auf eine Streife in Oberstdorf vom Juni letzten Jahres. Nachdem der 29-jährige Täter zunächst Passanten mit einem Messer attackiert hatte, ging er in der Folge auf zwei junge Polizeibeamte der Polizeiinspektion Oberstdorf los. Er würgte beide Polizisten und drückte einem Beamten im Schwitzkasten die Luftzufuhr ab.

Selbst der Einsatz eines Schlagstocks hielt ihn nicht von weiteren Angriffen ab. Nur mit Hilfe umstehender Zeugen konnte der Mann schließlich überwältigt werden. Gegen den einschlägig vorbestraften Mann ermittelte die Kriminalpolizei Kempten u.a. wegen versuchten Totschlags, die Gerichtsverhandlung steht noch aus.

Im Jahr 2019 wurden 601 Fälle verbaler oder körperlicher Gewalt gegen Polizeibeamte im Polizeipräsidium Schwaben Süd / West registriert, 35 Fälle weniger als im Jahr 2018 (-5,5 Prozent).
Von diesen Angriffen waren 1.475 Polizeivollzugsbeamte betroffen (-98 Beamte / -6,2 Prozent im Vergleich zu 2018), wovon 205 verletzt wurden. Damit wurden 17 Beamte mehr als im Jahr 2018 durch Angriffe verletzt, was einen Anstieg von 9,0 Prozent bedeutet. 3 Beamte wurden schwer, 202 Beamte leicht verletzt.

Die Taten ereigneten sich im Gros bei freiheitsentziehenden Maßnahmen (223 Fälle) und Identitätsfeststellungen bzw. Sachverhaltsabklärungen (162 Fälle). Auch in den Vorjahren waren diese Maßnahmen typisch für Angriffe gegen Polizeibeamte.

Bei 50 Fällen ging keine polizeiliche Maßnahme voraus.

Ebenfalls analog der Vorjahre fanden die Taten überwiegend in den Nachtstunden und am Wochenende statt.

Am häufigsten waren die Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Schwaben Süd / West Beleidigungen (229 Fälle), Tätlichen Angriffen (160 Fälle) und Widerständen (102 Fälle) ausgesetzt.

Die dadurch verursachte Zahl der Dienstausfalltage stieg deutlich von 232 Dienstunfähigkeitstagen auf 346 Tage. Dies stellt eine Steigerung von 49, 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar.

Beamte im Wach- und Streifendienst waren – wie in den Vorjahren auch – mit großem Abstand (94 Prozent) am häufigsten von Angriffen betroffen.

Die Anzahl der Tatverdächtigen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen war mit 339 (insgesamt 501 Tatverdächtige) fast identisch zum Vorjahr.

Polizeipräsident Werner Strößner: „Es stimmt mich nachdenklich, wenn die seit Jahren ohnehin schon hohe Anzahl verletzter Kolleginnen und Kollegen nun einen neuen Höchststand erreicht hat. Ich hoffe, dass die seit November 2019 in unserem Präsidium flächendeckend eingesetzte BodyCam zu einem Rückgang der Angriffe führt. Die ersten Erfahrungen der Kollegen mit diesem neuen Einsatzmittel sind sehr positiv.“

(Polizeipräsidium Schwaben Süd / West, TH)

Symbolfoto (© Bayerische Polizei)

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8.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Markus Fischer ist der neue Experte für die Vor- und Frühgeschichte sowie die Bodendenkmalpflege im Unterallgäu: Landrat Alex Eder hat dem 51-jährigen Mindelheimer jetzt die Urkunde zur Ernennung als Kreisheimatpfleger überreicht.

Eder war sich sicher, dass das Amt bei ihm „in aller besten Händen ist“. Gleichzeitig verabschiedete der Landrat dessen Vorgänger Peter Hartmann, der die Aufgabe aus Altersgründen zum 1. März an Fischer abgegeben hat.

Nach einem Rückblick auf das Wirken von Peter Hartmann war Eder beeindruckt von dessen Arbeit. Hartmann war seit 2007 Kreisheimatpfleger und wurde für sein großes Engagement mit der Bayerischen Dankmalschutzmedaille ausgezeichnet.

Insgesamt gibt es vier Kreisheimatpfleger. Neben Markus Fischer sind dies Christian Schedler (Museen und Kulturgut), Peter Kern (praktische Denkmalpflege) und Monika Zeller (Wappenkunde und Brauchtum). Mit den vier Experten verfüge der Landkreis über „geballtes Geschichtswissen“, sagte Eder. Er sei dankbar, dieses „anzapfen“ zu dürfen.

Neben den Kreisheimatpflegern gratulierten Fischer zur neuen Aufgabe auch die beiden Kreisarchivpfleger Thomas Klein und Silverius Bihler sowie Engelbert Degenhart, der die Heimat- und Archivpflege am Landratsamt koordiniert.

Viele weitere Informationen zum Thema Heimatpflege sind unter www.unterallgaeu.de/heimatpflege zu finden.

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8.7.22020 Landkreis Unterallgäu. Am Montag wurde ein neuer Corona-Fall im Landkreis Unterallgäu bekannt. Es stellte sich heraus, dass diese Person eine private Veranstaltung besucht hatte.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts am Landratsamt Unterallgäu ermittelten daraufhin 30 Kontaktpersonen, die unverzüglich isoliert und getestet wurden.

Bei acht dieser Personen, die alle dem gleichen familiären Umfeld angehören, fiel das Testergebnis positiv aus.

Damit hat sich inzwischen eine größere Anzahl weiterer Kontakte ergeben, die nun schnellstmöglich vom Gesundheitsamt isoliert und getestet werden.

Da ein Kind den Kindergarten in Hawangen besucht, werden hier sicherheitshalber die Kinder aller Gruppen und die Mitarbeiterinnen getestet.

Aktuell gibt es damit zehn aktive Corona-Fälle im Unterallgäu, wobei ein Fall eine Person betrifft, die sich derzeit nicht im Landkreis aufhält und auch nicht in Zusammenhang mit den anderen Fällen steht.

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7.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Im Unterallgäu gibt es eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Das teilt das Gesundheitsamt am Unterallgäuer Landratsamt mit.

Der Betroffene befindet sich in Quarantäne, auch seine Kontaktpersonen wurden isoliert. Damit sind aktuell zwei Unterallgäuer am Coronavirus erkrankt.

Wie berichtet war in der vergangenen Woche bereits eine Unterallgäuerin positiv auf das Virus getestet worden. Sie hält sich derzeit jedoch außerhalb des Landkreises auf und ist auch dort isoliert.

Informationen rund um das Coronavirus findet man im Internet unter www.unterallgaeu.de/corona

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4.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Die Bauschuttdeponie Breitenbrunn ist ab sofort nicht nur freitags von 14 bis 16 Uhr, sondern auch dienstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Das teilt die Abfallwirtschaftsberatung des Landkreises Unterallgäu mit.

Am Wertstoffhof in Mindelheim haben sich die Abgabemöglichkeiten geändert: Es werden wieder an allen Tagen von Montag bis Samstag Gartenabfälle angenommen. Einschränkungen bestehen noch bei der Anlieferung von Wertstoffen, diese können nur am Montag, Mittwoch und Freitag abgegeben werden.

Für den Wertstoffhof Bad Wörishofen gelten weiterhin die erweiterten Öffnungszeiten. Alle anderen Wertstoffhöfe und Kompostanlagen im Landkreis Unterallgäu haben wieder regulär geöffnet.

Für alle Wertstoffhöfe und Kompostanlagen gilt:

Die Wertstoffe sollten vorsortiert sein. Das Personal kann beim Ausladen nicht behilflich sein.

An allen Wertstoffhöfen gilt Maskenpflicht. Außerdem müssen der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. An allen Sammelstellen erfolgt bei Kapazitätsengpässen Blockabfertigung.

Die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe Mindelheim und Bad Wörishofen sowie der Bauschuttdeponie Breitenbrunn im Überblick:

Tag Uhrzeit Abgabemöglichkeiten
Wertstoffhof Mindelheim
Montag 9 – 11.30 Uhr;
14 – 17 Uhr
Alles

 

Dienstag 14 – 17 Uhr Nur Gartenabfälle
Mittwoch 14 – 17 Uhr Alles
Donnerstag 14 – 17 Uhr Nur Gartenabfälle
Freitag 14 – 18 Uhr Alles
Samstag 9 – 13 Uhr Nur Gartenabfälle
Wertstoffhof Bad Wörishofen
Montag 9 – 13 Uhr  
Dienstag 14 – 18 Uhr  
Mittwoch 14 – 18 Uhr  
Donnerstag 14 – 18 Uhr  
Freitag 14 – 18 Uhr  
Samstag 9 – 13 Uhr  
Bauschuttdeponie Breitenbrunn
Dienstag 9 – 12 Uhr  
Freitag 14 – 16 Uhr  

Alle Öffnungszeiten sind im Internet unter www.unterallgaeu.de/wertstoffhoefe oder in der Unterallgäu-App zu finden. Bei Fragen gibt die Abfallwirtschaftsberatung Auskunft unter Telefon (08261) 995-367 und -467.

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3.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Der Landkreis Unterallgäu hält an der Erweiterung des Kreis-Seniorenwohnheims in Bad Wörishofen fest. Baubeginn soll wie geplant im Herbst dieses Jahres sein, auch wenn es für die Maßnahme anders als erwartet keine staatliche Förderung gibt.

Dafür hat sich der Ausschuss für Personal und Soziales des Unterallgäuer Kreistags mehrheitlich ausgesprochen. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Stadt Bad Wörishofen wie im Februar dort beschlossen an den Kosten beteiligt.

Landrat Alex Eder informierte die Kreistagsmitglieder in der Sitzung, dass der Landkreis mit den geplanten Fördermitteln in Höhe von rund 840.000 Euro heuer nicht rechnen könne. Deswegen sei überlegt worden, den Baubeginn auf Herbst 2021 zu verschieben.

„Wir hatten erwartet, dass es 2021 eine Restchance auf eine Förderung gibt“, sagte Eder. Er habe deswegen extra bei Landtagsabgeordnetem Franz Josef Pschierer nachgefragt. Das Ministerium habe daraufhin jedoch sehr deutlich mittgeteilt, dass mit einer Förderung auch 2021 nicht gerechnet werden könne. Deshalb war Eder der Auffassung: „Bevor die Baukosten weiter steigen, machen wir es lieber gleich.“

Wie Ara Gharakhanian, der Leiter der Kreis-Seniorenwohnheime, erläuterte, habe der Freistaat die Förderung zunächst in Aussicht gestellt und man habe beim Landesamt für Pflege einen Antrag gestellt.

Vom Landesamt sei dann jedoch die Antwort gekommen, dass heuer wohl keine Förderung möglich sei und man den Antrag bis 2021 ruhen lassen könne. Aufgrund der Vielzahl an Anträgen seien die Erfolgsaussichten aber auch 2021 gering, teilte das Landesamt mit.

Projekte mit demenzsensibler und innovativer Gestaltung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Sehbeeinträchtigung werden laut Landesamt bevorzugt behandelt.

Vorgesehen ist, dass das Kreis-Seniorenwohnheim Am Anger um 21 auf 69 Plätze erweitert wird. Die Kosten für die Erweiterung, die im Juli vergangenen Jahres vom Ausschuss für Personal und Soziales beschlossen wurde, betragen voraussichtlich 3,9 Millionen Euro.

Geplant war, dass nach Abzug der Förderung von 840.000 Euro sowie einem Zuschuss der Stadt Bad Wörishofen von 613.000 Euro ein Eigenteil von 2,45 Millionen Euro für den Landkreis verbleibt. Dieser sollte über einen Kredit finanziert werden.

Fällt die Förderung weg, steigt der Eigenanteil des Landkreises – und damit auch der Kredit – von 2,45 Millionen Euro auf 3,12 Millionen Euro, erklärte Gharakhanian. Der Anteil der Stadt Bad Wörishofen, die sich mit 20 Prozent an den beim Landkreis verbleibenden Kosten beteiligen wollte und das Thema nun nochmal in den Stadtrat bringen will, erhöht sich von 613.000 auf 780.000 Euro.

Ohne die Fördermittel steigen laut Gharakhanian leider auch die Investitionsanteile des Pflegesatzes, den die Bewohner bezahlen müssen. „Die bisherige Kalkulation ging davon aus, dass sich mit dem Erweiterungsbau der Investitionskostenanteil pro Platz und Tag um 1,08 Euro erhöht“, sagte der Leiter der Heime.

Ohne die staatliche Förderung steige dieser um weitere 1,11 Euro pro Tag und Platz auf 2,19 Euro. Die Kosten für einen Pflegeplatz im Kreis-Seniorenwohnheim Bad Wörishofen würden aber auch dann noch im Mittelfeld liegen, so Gharakhanian.

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1.7.2020 Landkreis Unterallgäu. Ab 1. Oktober soll der Flexibus auch in Ottobeuren, Böhen, Hawangen und Markt Rettenbach fahren. Das teilt das Landratsamt Unterallgäu mit. Ursprünglich sollte der neue Knoten bereits am 1. April in Betrieb gehen. Der Termin musste wegen der Corona-Krise jedoch verschoben werden.

Mit dem Bereich Ottobeuren-Markt Rettenbach soll im Herbst der vierte Flexibus-Knoten im Landkreis starten. „Ein früherer Termin machte wegen der Corona-Pandemie leider keinen Sinn“, sagt Helmut Höld, Beauftragter für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) am Landratsamt.

„Inzwischen hat sich das öffentliche Leben aber wieder so weit normalisiert, dass der Flexibus nach den Sommerferien auch in Ottobeuren und Markt Rettenbach in Betrieb gehen kann.“ Auch der Betreiber des Flexibusses, die Brandner Unterallgäu KG, ist hoffnungsvoll. Aktuell steige die Fahrgastentwicklung deutlich.

Den Flexibus gibt es bereits in den Knoten Mindelheim, Kirchheim-Pfaffenhausen und Babenhausen-Boos. Wegen der Corona-Krise musste der Betrieb teilweise eingestellt werden. Inzwischen fährt der Flexibus aber in allen Gebieten wieder wie gewohnt.

Der Flexibus verkehrt unabhängig von einem Fahrplan und befördert die Fahrgäste nahezu von Tür zu Tür – unter der Woche von 6 bis 19 Uhr, am Wochenende von 7 bis 18 Uhr. Die Fahrt kann individuell per Telefon oder mit der Flexibus-App gebucht werden. Einsteigen kann man an zahlreichen Haltestellen. Das Netz ist so dicht, dass die Fußwege zur nächsten Haltestelle in der Regel nicht mehr als 100 bis 150 Meter betragen.

Info: Viele weitere Informationen sind im Internet unter www.unterallgaeu.de/oepnv oder unter www.flexibus.net zu finden.

Der Flexibus fährt ab Herbst auch im Knoten Ottobeuren-Markt Rettenbach. Foto: Stefanie Vögele/Landratsamt Unterallgäu