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8.8.2020 Wangen im Allgäu. Der Bildhauer Klaus Prior/Lugano und der Maler Andreas Scholz/Wangen im Allgäu verwandeln die Städtische Galerie In der Badstube von Sonntag, 9. August bis Sonntag, 8. November 2020, in ein temporäres KUNSTLABOR.

Dort stehen sich Priors mittels Kettensäge gestalteten und farbig bemalten Holzskulpturen den raumgreifenden, impressionistisch beeinflussten Landschaften von Andreas Scholz gegenüber.

Beider Werke sind in ihrer Art einzigartig. Wohnen den dreidimensionalen Gestalten bei aller Robustheit intime Charakterzüge inne, fasziniert die Malerei mit beeindruckenden Motiven aus dem Bad Schachener Lindenhofpark, von der Ardèche in Südfrankreich und von Wangen einerseits, andererseits mit Neuem und Experimentellem.

Am Tag des Auftakts der Schau, Sonntag, 9. August 2020, sind beide Künstler von 10 bis 17 Uhr anwesend.

Kunstlabor:

Andreas Scholz ist im September einen Monat lang zu den Öffnungszeiten im KUNSTLABOR anwesend, wo sich in einem Raum hunderte kleiner seiner bemalten Bildtafeln befinden. Hier können Besucher im Gespräch mit ihm selbst künstlerisch aktiv werden und der Ausstellung ihren eigenen Stempel aufdrücken.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertage 14 bis 17 Uhr

Führungen:

Während der Ausstellungsdauer sind Führungen bzw. Besuchergruppen nur außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten und auf Voranmeldung mit max. 15 Personen möglich.

Begleitprogramm:

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung werden kurzfristig angekündigt in der Tagespresse und auf dieser Homepage.

Hygienevorschriften:

Im gesamten Gebäude gelten die jeweils aktuellen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

In Kooperation mit:

Holzwerk Baumann/Wangen
Galerie 21.06/Ravensburg
Galerie Werner Wohlhüter/Leibertingen-Thalheim

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Samstag, 10. Oktober 2020 bis Samstag, 24. Oktober 2020

6.8.2020 Lindau. Vom 10. bis 24. Oktober 2020 geht der „Genussherbst am Bodensee“ in die achte Runde: Der Lindauer Bodensee und das österreichische Bregenz laden während der zwei Aktionswochen wieder zum grenzüberschreitenden Schlemmen ein.

Von Weingut zu Weingut führt in Nonnenhorn etwa die Wein.Erlebnis.Tour. Bei diesem „Winzer-Hopping“ wird nicht nur manche Flasche geöffnet. Auch kulinarisch lassen sich die Gäste verwöhnen, die zudem Unterhaltsames und Wissenswertes rund um den vergorenen Rebensaft erfahren.

Bewegt geht es auch bei der aussichtsreichen Genusswanderung rund um Wasserburg zu. Auf 15 Kilometern warten verschiedene kulinarische Boxenstopps, bei denen sich die Wanderer für den weiteren Weg stärken.

Genuss-Events, kulinarische Führungen und Wanderungen aber auch Hofbesichtigungen und ein Heurigenabend in Bregenz stehen außerdem auf dem reichhaltigen Programm.

Der Genussherbst hat seine Heimat am Lindauer Bodensee, inmitten der größten Obstanbauregion Bayerns. Er findet statt in Lindau, Nonnenhorn, Wasserburg, Bodolz und seit letztem Jahr auch in der österreichischen Landeshauptstadt Bregenz.

Für alle, die eine genüssliche Auszeit am Lindauer Bodensee und in Bregenz verbringen wollen, haben Restaurants und Hotels feine Menüs und Pauschalen geschnürt.

Alle Veranstaltungen, kulinarische Angebote, Pauschalen und auch ein Gewinnspiel gibt es unter www.genussherbst.eu zu entdecken.

Weitere Informationen: Tourist-Information Wasserburg, Tel. + 49 8382 887474, tourist-info@wasserburg-bodensee.de, www.wasserburg-bodensee.de.

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Samstag, 10. Oktober 2020 bis Samstag, 24. Oktober 2020

6.8.2020 Lindau. Vom 10. bis 24. Oktober 2020 geht der „Genussherbst am Bodensee“ in die achte Runde: Der Lindauer Bodensee und das österreichische Bregenz laden während der zwei Aktionswochen wieder zum grenzüberschreitenden Schlemmen ein.

Von Weingut zu Weingut führt in Nonnenhorn etwa die Wein.Erlebnis.Tour. Bei diesem „Winzer-Hopping“ wird nicht nur manche Flasche geöffnet. Auch kulinarisch lassen sich die Gäste verwöhnen, die zudem Unterhaltsames und Wissenswertes rund um den vergorenen Rebensaft erfahren.

Bewegt geht es auch bei der aussichtsreichen Genusswanderung rund um Wasserburg zu. Auf 15 Kilometern warten verschiedene kulinarische Boxenstopps, bei denen sich die Wanderer für den weiteren Weg stärken.

Genuss-Events, kulinarische Führungen und Wanderungen aber auch Hofbesichtigungen und ein Heurigenabend in Bregenz stehen außerdem auf dem reichhaltigen Programm.

Der Genussherbst hat seine Heimat am Lindauer Bodensee, inmitten der größten Obstanbauregion Bayerns. Er findet statt in Lindau, Nonnenhorn, Wasserburg, Bodolz und seit letztem Jahr auch in der österreichischen Landeshauptstadt Bregenz.

Für alle, die eine genüssliche Auszeit am Lindauer Bodensee und in Bregenz verbringen wollen, haben Restaurants und Hotels feine Menüs und Pauschalen geschnürt.

Alle Veranstaltungen, kulinarische Angebote, Pauschalen und auch ein Gewinnspiel gibt es unter www.genussherbst.eu zu entdecken.

Weitere Informationen: Tourist-Information Wasserburg, Tel. + 49 8382 887474, tourist-info@wasserburg-bodensee.de, www.wasserburg-bodensee.de.

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6.8.2020 Landkreis Oberallgäu. Eine feste Größe in den Veranstaltungskalendern der Allgäuer Tourismusorte sind Jahr für Jahr im September die Viehscheide.

Die Viehherden, die den Sommer in den Höhenlagen der Allgäuer Alpen verbracht haben, werden geschmückt und mit großen Schellen in die Talorte gebracht, um von dort zu den Höfen der Landwirte transportiert.

Aus weitem Umkreis kommen zahlreiche Gäste zu den einzelnen Viehscheiden angereist, um mit den Landwirten die Rückkehr der Viehherden zu feiern.

Ganz anders im Jahr 2020: Die Corona-Lage lässt Veranstaltungen mit tausenden Zuschauern, die eng miteinander feiern, gegenwärtig nicht zu. Das zeigen nicht zuletzt die aktuell wieder steigenden Fallzahlen.

„Jetzt ist nicht die Zeit, unvernünftig zu sein und zu riskieren, dass aus Traditionsveranstaltungen neue Corona-Hotspots werden“, so Landrätin Indra Baier-Müller und hofft auf Verständnis dafür, dass die Veranstalter der Viehscheide schon zu Beginn des Sommers auf die Corona-Situation reagiert und die traditionellen Veranstaltungen abgesagt haben.

Großveranstaltungen mit tausenden von Zuschauern sind in Bayern nach der derzeit geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weiterhin untersagt.

Die Viehherden müssen daher in diesem Jahr möglichst ohne Zuschauer, jedenfalls gänzlich ohne Volksfest, Bierzelt oder Krämermarkt ins Tal und zurück auf die Höfe gebracht werden. Darauf weist das Landratsamt Oberallgäu vorsorglich hin.

„Wir alle hoffen, dass wir nächstes Jahr den Viehscheid wieder in der gewohnten Art und Weise feiern können und freuen uns dann auch wieder auf die Zuschauer aus Nah und Fern“, so die Landrätin.

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5.8.2020 Füssen. Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke und seine Landtagskollegin Angelika Schorer haben gemeinsam mit Füssens Erstem Bürgermeister Maximilian Eichstetter (alle CSU) das Festspielhaus an den Ufern des Forggensees besucht.

Sie tauschten sich mit Inhaber Manfred Rietzler, Geschäftsführerin Birgit Karle sowie Theaterdirektor Benjamin Sahler über die derzeitige Situation des Hauses aus – auch und nicht zuletzt vor dem Hintergrund der besonderen aktuellen Rahmenbedingungen, die der Pandemie geschuldet sind.

„Ein kultureller Leuchtturm, wie ihn das Festspielhaus darstellt, benötigt über alle Soforthilfen hinaus eine solide staatliche Unterstützung. Dafür machen wir uns stark“, erklärten Schorer und Stracke zum Auftakt des Gesprächs. Bund, Freistaat, Landkreis und Stadt stehen als engmaschiges Netzwerk dem Festspielhaus unterstützend zur Seite. Verstärkt sei dies in der derzeit schwierigen Phase der COVID-19-Pandemie notwendig gewesen.

Das privatwirtschaftlich geführte Haus war von allen COVID-19-bedingten Einschränkungen wie der kompletten Schließung des Theaterbetriebs, dem deutlichen Zurückfahren von Veranstaltungen wie Hochzeiten und Geburtstagen in der Gastronomie und dem Rückabwickeln der Ticketverkäufe dramatisch betroffen.

Wie Sahler berichtete, verursacht jeder Monat ohne Spielbetrieb dem Haus rund 70.000 Euro Fixkosten. Mit den Soforthilfen von Bund und Land, insbesondere dem LfA-Schnellkredit konnte dem Festspielhaus geholfen werden. Sahler dankte in diesem Zusammenhang explizit den Abgeordneten wie auch dem Landkreis und Eichstetter für die enge Begleitung und Unterstützung dabei.

Anlass zu weiterer Hoffnung liefere neben den Angeboten aus dem Programm „Neustart Kultur“ zum jetzigen Zeitpunkt vor allem das 25-Milliarden-Hilfspaket aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Diese Überbrückungshilfe unterstützt von der Pandemie hart getroffene Unternehmen mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Diese Hilfe werde man auf jeden Fall ebenfalls in Anspruch nehmen, erklärten Sahler und Karle. Auf diese Weise werde das Haus weiter kommen, wenn dann hoffentlich der reguläre Spielbetrieb wieder anlaufen kann.

Besonders bitter sei es gewesen, dass die Pandemie das Festspielhaus gerade dann getroffen hat, als man wirtschaftlich auf dem besten Wege war. Von einer großen finanziellen Deckungslücke war man dank neuer Konzeption im Jahr 2019 auf deutlich geringere Verluste gekommen. Dieses Jahr wäre die sogenannte „schwarze Null“ zu greifen gewesen, machte Sahler deutlich. Dies habe die COVID-19 Pandemie natürlich nun komplett zunichte gemacht. Von daher zeigte sich das Team des Festspielhauses dankbar für die Unterstützung aus der Politik.

„Die positive Entwicklung der vergangenen Jahre ist großartig. Jetzt braucht das Haus auch über die Zeit nach Corona hinaus eine dauerhafte Perspektive“, so Stracke und Schorer. Deshalb werde nun auch der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Bernd Sibler (MdL), mit hinzugezogen. Der Termin für ein Gespräch soll noch in diesem September stattfinden. Von ihm erhofft sich Füssens Erster Bürgermeister ein starkes positives Signal für das Festspielhaus.

Auch Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (MdL) hatte dem Festspielhaus bei seinem Besuch im Februar 2020 ausdrücklich seine Unterstützung zugesagt. „Ihn werden wir selbstverständlich beim Wort nehmen“, betonten Schorer und Stracke in diesem Zusammenhang. „Es geht nun darum, das Festspielhaus Neuschwanstein, das in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken kann, mit seinem kompletten Ensemble sowie allen Mitarbeitern zu erhalten und ihm eine gute Zukunft zu geben“, waren sich die Gesprächspartner einig.

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30.7.2020 Lindau (Bodensee). Der Integrationsbeirat des Landkreises Lindau (Bodensee) hat sich erstmals seit den Kommunalwahlen in seiner neuen Zusammensetzung über die Schwerpunktthemen in der laufenden Amtszeit ausgetauscht.

Diese sind beispielsweise Alltagsrassismus und Antidiskriminierungsarbeit, Ehrenamt als Chance sowie die politische Wirkung des Integrationsbeirates.

Der Vorsitzende Paolo Mura bedauerte, dass angesichts der Corona-Pandemie eine persönliche Verabschiedung der ausgeschiedenen Mitglieder des Kreistags aus dem Integrationsbeirat nicht möglich war und begrüßte zugleich die neuen Mitglieder im Gremium.

Das Landkreisgremium war sich einig, dass die Netzwerkarbeit mit Akteuren im Landkreis Lindau sehr wichtig ist, um gemeinsam die kritische Wahrnehmung zu stärken und dem Rassismus unterschiedlicher Art im Alltag entgegenzuwirken. So werden auch weiterhin Veranstaltungen und Projekte mit Kooperationspartnern geplant, um die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger für die Thematik zu sensibilisieren.

Während der Sommerzeit werden die Gremiumsmitglieder in Arbeitsgruppen zusammenkommen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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27.7.2020 Memmingen. Der Polizei Memmingen wurde am vergangenen Samstag bekannt, dass die örtliche Tuning-Szene im Bereich einer Tankstelle im Memminger Stadtgebiet am Abend eine Auto-Show-Veranstaltung mit Ausstellung mehrerer Show-Fahrzeuge durchführen wollte.

Für die nicht angemeldete Veranstaltung lag weder eine Genehmigung der Stadt Memmingen noch ein tragfähiges Hygienekonzept vor. Um den Infektionsschutz zu gewährleisten, entschied die Stadt Memmingen in enger Abstimmung mit der PI Memmingen, die unerlaubte Veranstaltung von Anfang an zu unterbinden. Hierzu war die Polizei mit einem großen Personalaufgebot im Einsatz.

Der Veranstalter, dem die infektionsschutz- und veranstaltungsrechtliche Regelungslage nicht bekannt war, zeigte sich nach Ansprache durch die Polizeibeamten einsichtig und kooperativ.

Nach einer Aufklärung über mögliche rechtliche Konsequenzen sagte er die Veranstaltung über die sozialen Medien ab und bat eventuelle Interessenten nicht anzufahren. Dadurch konnte ein größerer Besucherzustrom zur Veranstaltung verhindert werden. Dennoch fanden sich zeitweise bis zu 100 Personen mit ihren Fahrzeugen auf dem Gelände der Tankstelle ein. Diese wurden aufgrund der herrschenden Corona-Bestimmungen des Platzes verwiesen.

Soweit es sich nicht um Veranstaltungen handelt, die aufgrund ihres persönlichen Zuschnittes nur von einem absehbaren Personenkreis besucht werden, ist aus Infektionsschutzgründen im öffentlichen Raum lediglich das Zusammentreffen von zehn Personen zulässig. Der Großteil der Betroffenen zeigte sich jedoch einsichtig und folgte den Anweisungen der Polizei.

Bei Fahrzeugkontrollen im Umfeld der Veranstaltung wurden an mehreren Fahrzeugen technische Veränderungen festgestellt und geahndet.

Bei einem getunten Fahrzeug war durch verschiedene Veränderungen an Fahrwerk und Auspuffanlage die Verkehrssicherheit so wesentlich beeinträchtigt, dass die Fahrt unterbunden werden musste. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und wird einem Kfz-Sachverständigen zur Begutachtung vorgestellt.

Neben den Abschlepp- und Gutachterkosten wird der Betroffene auch ein erhöhtes Bußgeld und die Erhöhung seines Punktekontos zu tragen haben.

Aufgrund der aktuellen Erkenntnisse werden ähnliche Maßnahmen seitens der Polizei künftig nicht ausgeschlossen.

(PI Memmingen)

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

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27.7.2020 Kaufbeuren. Mit großem Bedauern hat der Vorstand des Fördervereins Fünfknopfturm Kaufbeuren e.V. nun entschieden, in diesem Jahr das Turmfest am Fünfknopfturm abzusagen. Das Fest war für den 12. September 2020 geplant und sollte unter dem Motto der mutmaßlich vor 600 Jahren erbauten Stadtmauer begangen werden.

Die bisherigen Turmfeste erfreuten sich großer Beliebtheit bei den Bürgern, nicht zuletzt wegen der Standkonzerte, des Turmblasens aller Stadtteil-Musikkapellen und des anschließenden Böllerschießens.

Durch die Spendenfreudigkeit bei den Turmführungen konnten auch die finanziellen Mittel, die zum Erhalt unseres Fünfknopfturms dringend benötigt werden, aufgestockt werden.

Aufgrund des bestehenden Verbots zur Durchführung von derartigen Großveranstaltungen wurden nun alle entsprechenden Planungen und Vorbereitungen für dieses Fest „schweren Herzens“ eingestellt.

Der Förderverein Fünfknopturm Kaufbeuren e.V. freut sich schon heute auf das nächste Turmfest 2021.

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25.7.2020 Wangen im Allgäu. Wangens Oberbürgermeister Michael Lang wendet sich in einem Brief an die Wangenerinnen und Wangener. Lest den Brief im Wortlaut:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in diesen Tagen spüren wir noch einmal auf besondere Weise, wie sehr das Corona-Virus unser Leben verändert hat. In einem anderen Jahr würden wir jetzt unser Kinder– und Heimatfest feiern mit Spielen, buntem Umzug, Speisen aus vielen Kulturen beim Altstadtfest, Blasmusik im Festzelt und fröhlichen Kindern beim Kinderfestlauf. Doch Großveranstaltungen können zumindest bis zum Herbst dieses Jahres nicht stattfinden. Das Miteinander, die Begegnung – auch mit unseren Freunden aus den Partnerstädten Prato und La Garenne-Colombes – vermissen wir sehr. Demnächst beginnt die Ferienzeit. Wir freuen uns auf die milden Sommertage und lauen Nächte, auch wenn in diesem Jahr alles anders ist als sonst.

Jetzt 91 bestätigte Corona-Fälle in Wangen

Bis heute wurden in unserer Stadt seit Beginn der Pandemie in Wangen am 6. März bei insgesamt 91 Personen Covid 19 festgestellt. Seit gestern haben wir auch wieder einen neuen bestätigten Fall in Wangen. Das zeigt auch: Es gibt für uns alle keine Entwarnung! Weltweit steigt die Zahl der Infizierten nach wie vor in einem dramatischen Ausmaß und liegt laut Weltgesundheitsorganisation WHO, Stand 23. Juli 2020, bei über 15 Millionen.

Vorsicht bei Reisen – vor allem ins Ausland

Durch die Reisetätigkeit jetzt im Sommer gibt es neue Risiken. Wir haben es in der Region in den vergangenen Tagen sehen müssen. Viele der Neuinfektionen der letzten Wochen hängen mit Reisenden zusammen, die in Risikogebieten waren. Deshalb ist auch die Einhaltung strikter Quarantäne hier besonders wichtig und gesetzlich vorgeschrieben. Wer dagegen verstößt, macht sich mögliche Folgen nicht klar. Wenn sich deshalb Menschen anstecken und dadurch Schaden entsteht, kann das teure zivilrechtliche und sogar strafrechtliche Folgen haben. Wer in den Urlaub gefahren ist, insbesondere an ein Ziel in Risikogebieten, sollte zumindest über eine Testung unmittelbar nach der Rückkehr nachdenken. Es gilt weiter vorsichtig zu sein – auch wenn es nicht leichtfällt!

Leere Altstadt bleibt hoffentlich ein Einzelfall

Vielleicht erinnern wir uns gerade jetzt noch einmal an die Zeit der Schließung. Obwohl sie viel weniger streng war als beispielsweise in Italien oder Spanien, lag dennoch das öffentliche Leben fast vollständig still. Die Innenstadt war auch bei schönstem Wetter an vielen Tagen so leer, wie ich dies noch nie gesehen habe. Ohne das Leben auf den Straßen fehlte der schönen Altstadt das geschäftige Treiben und die menschliche Wärme. Das wollen wir so nicht mehr wieder erleben!

Bedingungen bleiben schwierig

Inzwischen kommen wir in unserer „neuen Normalität“ des Jahres 2020 im weltweiten Vergleich ganz gut zurecht. Die Geschäfte und Betriebe sind wieder geöffnet. Die Gastrobranche lädt uns ein zum Besuch. Die Frequenz in der Stadt ist auch durch viele Gäste im Allgäu gut. Dennoch gibt es nach wie vor insbesondere für die Menschen im Verkauf und im Service schwierige Bedingungen.

Viele spüren wirtschaftliche Folgen der Pandemie

Für viele Wangenerinnen und Wangener sind die Folgen der Pandemie und der damit verbundenen Schließungen deutlich spürbar. Ganz schnell gab es in diesen Wochen für viele Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit.

Homeschooling als Standard

Die Kindergärten wurden geschlossen. Nur Notbetreuung fand noch statt. So waren die Kinder und Jugendlichen über Monate zuhause. „Homeschooling“ wurde zum neuen Standard. Das war für viele eine ganz große Herausforderung, schließlich sind ja Urlaubstage für berufstätige Eltern endlich. Ich möchte mich deshalb bei allen bedanken, die große Belastungen ausgehalten haben, um den familiären Verpflichtungen gerecht zu werden.

Vorbereitungen auf den schulischen Neustart

Von zuhause aus den schulischen Aufgaben nachzukommen, das war auch für alle Kinder eine neue Erfahrung. Viele Eltern berichten mir, wie schnell die Kinder in dieser Situation mental gewachsen sind. Derzeit bereiten sich die Schulen darauf vor, nach den Sommerferien den regulären Betrieb mit allen Schülerinnen und Schülern wieder aufzunehmen. Dies ist gar nicht so einfach, wenn man die Hygieneregeln weiter konsequent einhalten möchte. Und dies ist weiter von großer Bedeutung!

Auch mit Rücksicht auf Ärzte und Pflegekräfte in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, die im Frühjahr unter teilweise extremen und – in Ermangelung von Schutzkleidung – selbstgefährdenden Bedingungen arbeiten mussten. Im Adler-Gelände wurde eine Fieberambulanz eingerichtet. Sie ist inzwischen wieder geschlossen, bleibt aber weiter aktivierbar.

Menschen sind vernünftig

Wir sind in Wangen mit Corona bisher ganz gut klargekommen. Ich durfte wieder einmal erleben, dass die Menschen in unserer Stadt sich vernünftig, gewissenhaft, solidarisch und menschlich verhalten. Dafür danke ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr!

Europa muss zusammenstehen

Weltweit gibt es durch die Pandemie massive wirtschaftliche Konsequenzen. Die Staatengemeinschaft in Europa stellt sich nach dem Kompromiss in dieser Woche den Folgen gemeinsam. Deutschland steht hier in einer besonderen Verantwortung. Die Not ist in vielen Ländern deutlich größer, als wir dies bisher bei uns wahrnehmen. Es gibt aber auch bei uns nach wie vor viele Branchen mit zum Teil vollständigem Stillstand. Gerade die Lebensbereiche rund um „Großveranstaltungen“ ruhen nach wie vor. So gut wie keine Auftritte für Künstler und Musiker. Keine Aufträge für Messebeschäftigte und Agenturen.

Stadt stellt sich auf schwierige Zeiten ein

Auch die Städte und Gemeinden sind durch den Rückgang der Steuereinnahmen massiv betroffen. Bund und Länder wollen hier mit Programmen stützen. Dennoch stellen wir uns darauf ein, dass uns in den Folgejahren große Beträge fehlen werden, die nicht aufgefangen werden können. Deshalb prüfen wir derzeit umfassend, wie wir die finanzielle Situation unserer Stadt für die nächsten Jahre nachhaltig verbessern können. Im Herbst werden wir die Vorschläge der Haushaltsstrukturkommission dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen. Wir versuchen ein Paket zu schnüren, das alle Lebensbereiche in gleicher Weise erfasst. Wir stellen uns auf finanziell schwierige Jahre ein, wollen aber dennoch den aktuellen Aufgaben Rechnung tragen. Wir bereiten uns auf die Zeit nach Corona vor. Sie wird kommen!

Gute Ziele in der Region

Für Familien mit Kindern waren die letzten Monate wahrlich besonders schwierig. Ich hoffe, dass jetzt in der Ferienzeit besonders ihnen Tage möglich sind, um sich gemeinsam zu erholen. Viele bleiben in diesem Jahr daheim. Wir können uns glücklich schätzen, in einer lebenswerten Region mit vielen guten Zielen für Ausflüge zu wohnen. Berge, Seen oder auch das neu sanierte Freibad Stefanshöhe gehören dazu.

Ich wünsche Ihnen unbeschwerte und gesunde Urlaubstage!

Herzlichst!

Ihr Michael Lang

Oberbürgermeister“

OB Michael Lang (Quelle: Stadt Wangen im Allgäu)

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23.7.2020 Memmingen. Es ist vollbracht. Der Steinheimer Zehntstadel ist fertig. Nach einer Sanierungszeit von knapp zwei Jahren erstrahlt der ehemalige Schandfleck nun in neuer Pracht.

„Es ist ein Tag um sich zu freuen“, betonte Oberbürgermeister Manfred Schilder in seiner Begrüßungsrede. „Das marode Gebäude ist zu einem wahren Schmuckstück geworden, das sicherlich zu einem tollen Treffpunkt wird.“

Im Rahmen der abgeschlossenen und vom Stadtrat bewilligten Vorbereitenden Untersuchung (VU) Steinheim, wird das Dorfgemeinschaftshaus einen Teil der neuen Mitte Steinheims bilden. Den insgesamt 238 Seiten dicken Abschlussbericht des zwei Jahre andauernden Prozesses, an dem sich die Steinheimer Bürgerinnen und Bürger rege beteiligten, überreichte Schilder an den 1. Vorsitzenden des Bürgerausschusses Steinheim, Klaus Kern.

Auch Bezirkstagsvizepräsident Edgar Rölz brachte seine Begeisterung über die Sanierung zum Ausdruck: „Das ist die beste Werbung für den Denkmalschutz. Sie können wirklich sehr stolz auf dieses Gebäude sein.“ Auch lobte er die Nachhaltigkeit, die durch die Neunutzung des denkmalgeschützten Gebäudes umgesetzt wurde. „Indem man alte Häuser wieder instand setzt, kann man unnötige Flächenversiegelung vermeiden – das ist ein Gewinn für alle.“

Architekt und Planer Sebastian Dellinger von Beer Bembé Dellinger, Architekten und Stadtplaner GmbH schaute mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Fertigstellung des Gebäudes. „Sechs intensive Jahre sind vorbei. Meinem Team und mir fällt es sehr schwer, uns von diesem Projekt zu trennen. Es hat uns sehr viel Spaß bereitet, etwas Identitätsstiftendes zu schaffen.“ Die große Herausforderung war es, das Gebäude nicht „tot“ zu restaurieren, sondern alle Geschichten der zeitlichen Entwicklung zu erhalten. So wurde beispielsweise im Multifunktionsraum das Volumen und die charakteristische Eigenart eines Stadels zur Lagerung des Zehnten wieder freigesetzt, indem man den Raum sehr offen und hoch gestaltete und ihn im rohen Industriestil ausstattete. Im Gegensatz dazu kamen im alten Wohnraum feinere Elemente zum Einsatz.

„Es war ein langer, harter und steiniger Weg bis hierher. In den über 18 Jahren, die ich mich mit diesem Projekt beschäftigt habe, hat manchmal nur noch die Allgäuer Sturheit geholfen“, so Thomas Barth, 1. Vorsitzender des Fördervereins Dorfgemeinschaftshaus Steinheim. Er sieht das endgültige Ziel aber erst dann erreicht, wenn sich der Zehntstadel bewährt hat und sich Menschen „oft und gerne hier aufhalten“.

Dass der Zehntstadel noch einmal in solchem Glanz erstrahlen würde, hatte in den 90er Jahren, als die Diskussionen um Abriss oder Sanierung drehten, wohl keiner zu hoffen gewagt. Mit dem Stadtratsbeschluss zum Umbau im Frühjahr 2016 und dem überstandenen Bürgerbegehren im Herbst, das gegen die Sanierung des Stadels war, konnte der Startschuss fallen. Im Herbst 2018 begannen die Arbeiten an dem Gebäude, das seinen Ursprung im späten Mittelalter hat. Zunächst wurde es zur Lagerung des Zehnten genutzt, einer steuerlichen Abgabe in Form von Naturalien, die im Mittelalter üblich war. 1448 wurde das Dorf Steinheim mit Gerichtsrechten, Kirchenvogtei und einigen Höfen von den Rittern von Eisenburg an das Memminger Unterhospital verkauft.

1750 wurde er in der Breite erweitert, etwas erhöht sowie mit einer neuen Tenne und einem neuen Dachstuhl ausgestattet. Der Anbau wurde 1751 vollendet, wie die Sandsteintafel mit dem Doppelkreuz (Wappen des Unterhospitals) in der Ostfassade dokumentiert. Mit der Auflösung des Spitals im Jahr 1803, verlor der Stadel zunächst an Bedeutung. Mitte des 19. Jahrhunderts fand mit der „Bauernbefreiung“ das feudale Gesellschaftssystem ein Ende. Das scheinbar nutzlose Gebäude wurde zu einem Bauernhof umgebaut und wechselte häufig den Besitzer. Es entstand der heute so charakteristische und das äußere Erscheinungsbild prägende Mittertennhof.

Nach dem Umbau und der Sanierung liegt die Nutzfläche des Gebäudes bei rund 750 Quadratmetern, die sich auf einen Mehrzweckraum, einen Proberaum für die Musikkapelle sowie zwei Sitzungszimmer, eine Küche, einen Schankraum und zwei Lagerräume für die Instrumente und Noten der Musikkapelle verteilen. Durch den Aufzug ist im barrierefrei gestaltet Bau jede Ebene zu erreichen.

Der Zehntstadel ist Teil der geplanten neuen Ortsmitte der Gemeinde Steinheim. Er ist ortsprägend für den prosperierenden Memminger Stadtteil mit seinen derzeit rund 3.000 Einwohnern. Zukünftig wird der mit viel Liebe zum Detail sanierte Zehntstadel mit seinem gemütlichen, einladenden und einzigartigen Charme für viele Veranstaltungen wie Vereinsfeste, Geburtstagsfeiern oder auch Hochzeiten zur Verfügung stehen.

Gleichzeitig hat auch die Musikkapelle im Obergeschoss ihren schon lange angestrebten neuen Probenraum beziehen können, nachdem der seit Jahren genutzte Behelfsraum im örtlichen Kindergarten dringend für die steigende Kinderzahl benötigt wird. Die Stadt wird das umgebaute Gebäude an den Verein „Dorfgemeinschaftshaus Steinheim“ kostenlos vermieten. Nur die anfallenden Nebenkosten muss der Verein übernehmen.

Schilder dankte nicht nur den engagierten Steinheimer, dem Förderverein, dem Bürgerausschuss und den Handwerkern der ausführenden Firmen, sondern im Besonderen auch den Fördergeldgebern, ohne die dieses Projekt nicht realisierbar gewesen wäre. So gaben das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, die Städtebauförderung, die Bayerische Landesstiftung, der Bezirk Schwaben und der Kulturfonds Bayern insgesamt rund 2,35 Millionen Euro an Fördergeldern zu dem etwa 4,4 Millionen Euro teuren Umbau dazu.

Abschließend segneten die beiden Geistlichen, der evangelische Dekan Christoph Schieder und Kaplan Florian Bach zusammen das Dorfgemeinschaftshaus. „Damals wie heute wird dieses Haus mit dem wertvollsten Besitz der Bürgerinnen und Bürger gefüllt“, konstatierte Schieder. „Damals waren es Lebensmittel, die in Notzeiten das Überleben sicherten, heute ist es die Gemeinschaft.“

Der Zehntstadel in Steinheim wurde in ein wahres Schmuckstück verwandelt. (Foto: V. Weyrauch/ Pressestelle Stadt Memmingen)