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29.8.2019 Memmingen. Multimedial, unkompliziert und unterhaltsam – so zeigen sich Gründerteams vor Unternehmern, Investoren und wichtigen Multiplikatoren.

Die Allgäuer Gründerbühne 2019 bietet den präsentierenden Start-ups eine exklusive Plattform, um wichtige Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmer wetteifern dabei um den 6. Allgäuer Gründerpreis in Höhe von insgesamt 12.000 €, welcher durch die IHK Schwaben, das Allgäuer Überlandwerk sowie elobau, Meckatzer und Sozialbau gesponsert wird.

Dieses Jahr haben wieder fünf Gründer die Chance sich und ihre Ideen zu präsentieren.

Bewerben können sich alle Gründerinnen und Gründer im Allgäu, die in den letzten drei Jahren gegründet haben oder konkret in der Planung einer Gründung sind. Eine Bewerbung erfolgt durch das Einreichen eines aussagekräftigen Bewerbungsformulars.

Die Allgäuer Gründerbühne stellt auch dieses Jahr die Auftaktveranstaltung der Gründerwoche Allgäu vom 11.11.2019 bis 22.11.2019 dar.

Weitere Informationen und Veranstaltungen hierzu finden sich unter: http://standort.allgaeu.de/gruenderwochen

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19.8.2019 Landkreis Ostallgäu. Die Servicestelle EhrenAmt hat als Unterstützung für Vereine und Gemeinden zum zweiten Mal einen zentralen Termin zur Prüfung von Böllergeräten koordiniert.

Der Termin fand in Zusammenarbeit mit dem Beschussamt München in Breitenbrunn bei Mindelheim statt. Insgesamt wurden 45 Geräte von elf Ostallgäuer Vereinen und Gemeinden überprüft.

Die Kanonen und Böller werden von den Vereinen und Gemeinden auf Hochzeiten, Kriegergedenktagen und Beerdigungen eingesetzt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen die Geräte alle fünf Jahre überprüft werden. Dies erfolgte in den vergangenen Jahren durch eine visuelle Kontrolle und war in den Bauhöfen vor Ort möglich. Neue Vorschriften führten schon vergangenes Jahr dazu, dass die Geräte während der Prüfung scharf geschossen werden müssen. Dies ist nur in speziellen Kiesgruben möglich. Die Ehrenamtlichen müssen sich deshalb seit dem Vorjahr beim Beschussamt München melden und für die Prüfung der Geräte auch weite Wege in Kauf nehmen.

Unterstützung durch den Landkreis

Julia Grimm von der Servicestelle EhrenAmt des Landkreises Ostallgäu hat sich 2018 deshalb des Themas angenommen und auch in 2019 einen Termin speziell für Ostallgäuer Vereine und Gemeinden organisiert. „Die zentrale Koordinierung eines Termins für die Beschussprüfung hat sich bewährt, da ich die Vereine mit einem relativ geringen Aufwand konkret entlasten kann. Auch im nächsten Jahr wird es deshalb wieder einen Termin für das Ostallgäu geben. Diesen werden wir Anfang 2020 bekannt geben,“ sagt Grimm.

Geräte werden auf Herz und Nieren geprüft

Das Beschussamt München ließ es in der Kiesgrube bei Breitenbrunn krachen. Die 45 Salutkanonen und Böller aus dem Ostallgäu wurden hinsichtlich Material, Funktion und Sicherheit in einer technischen Prüfung getestet. Bei der Prüfung verwendet das Beschussamt eine Schrotvorlage, um den Druck bei der Zündung zu erhöhen. So auf Herz und Nieren geprüft, können die Kanonen und Böller wieder auf öffentlichen Veranstaltungen eingesetzt werden.

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18.8.2019 Wangen im Allgäu. Eine knappe Woche hat sich das Berufliche Schulzentrum BSW mit Fragen beschäftigt, wie die Welt eine bessere werden kann. Die Logistik und viele Ideen dazu stellte der Bund Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ). Am Ende stand eine kurzweilige Abschlussfeier mit Musik von „Jazz Pool“ und prominenten Rednern.

Mit sehr großem Erfolg hatten die Weltfairänderer eine Schulwette betrieben, bei der Plastikdeckel eingesammelt wurden. Am Ende waren es mit 43 395 so viele, dass mit deren Erlös 87 Kinder gegen Kinderlähmung geimpft werden können. Für diesen Einsatz zollte Landrat Harald Sievers Applaus. „Ich bin sehr stolz, darauf, dass sich eine Kreisschule als Fairtrade Schule positioniert“, sagte er und verwies darauf, dass auch der Landkreis das Fairtrade Siegel anstrebe.

Großes Lob für das gesamte Projekt kam vom Schirmherr der Veranstaltung, Oberbürgermeister Michael Lang. „Es ist toll, dass sich eine wirtschaftlich ausgerichtete Schule auch sozial engagiert, um den ‚Weltfairgedanken‘ weiterzuentwickeln“, sagte er bei der Abschlussfeier. Alle seien gefordert, um die Welt besser zu machen.

„Viele kleine Dinge können etwas Großes ergeben“, sagte Lang. Vieles könnte sich verbessern, wenn die Menschen mit Bedacht und rücksichtsvoll durchs Leben gingen. Die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger beglückwünschte die Schule zu einem Jahr als Fairtrade Schule und hob hervor, dass es wichtig sei, sich immer wieder zu hinterfragen, wie man lebt. Sie hatte zuvor einen Workshop mit Schülerinnen und Schülern der 11b gemacht.

Schulleiter Patrick Well nahm sehr gerne die Vorschläge zur Verbesserung der Schule entgegen, die von Schülerinnen und Schülern bei Rundgängen im Gebäude erarbeitet worden waren. Darunter waren Wasserspender, die Umstellung auf Stoffhandtücher, Papier nur doppelseitig bedrucken und nur so viele Kopien machen, wie nötig. Die Mülltrennung sollte nach Meinung der Schüler verbessert werden und statt Plastik- sollte es beim Bäcker Glasflaschen geben.

Die Stadt Wangen hatte sich gleich zu Beginn der Weltfairänderer-Woche gleich doppelt engagiert. Gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen von Green City Experience (GCX)präsentierte sie das Thema Bürgerbeteiligung in der Erba „Nextgenerba“. Dabei wurde das Stadtentwicklungsprojekt in der ehemaligen Spinnerei bei einer Führung vorgestellt.

In zwei Workshops im Comptoir-Gebäude erarbeiteten Schüler und GCX-Moderatoren, wie man Veranstaltungen in der Erba mit fairer Verpflegung und möglichst wenig Müll veranstalten könnte.

Anschließend konnten die Teilnehmer und viele andere Schülerinnen und Schüler im Fairtrade-Café an einem Computer direkt an der Online-Befragung teilnehmen, und damit auch ihre Ideen für „Nextgenerba“ einspeisen, wie das Pförtnergebäude und die Festwiese für junge Menschen attraktiv gemacht werden könnten.

Parallel zu dieser Veranstaltung unterrichteten Bernhard Baumann und Sonja Opfermann, beide bis vor Kurzem Lehrkräfte an der BSW, eine Schulklasse in Sachen Fairtrade Town im Wangener Rathaus. Dabei ging es unter anderem um solche Fragen: Wie wird eine Stadt Fairtrade Town? Was bewirkt es? Wie kann es weitergehen?

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16.8.2019 Landkreis Unterallgäu. Natur erforschen, das Günztal-Weiderind oder die Bachmuschel besuchen – das kann man bei der „BayernTour Natur“ im September. Auf Initiative des bayerischen Umweltministeriums wurde bayernweit ein vielfältiges Programm zusammengetragen. Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu weist besonders auf die Veranstaltungen rund um die heimische Flora und Fauna im Unterallgäu hin, im September sind das:

Sonnensonntag ist in der Sternwarte Ottobeuren (Wolferts 40) am 1. September ab 14 Uhr.

Geführte Radtouren rund um Bad Grönenbach finden statt an den Dienstagen, 3., 17. und 24. September. Treffpunkt ist immer um 13.30 Uhr am Marktplatz in Bad Grönenbach am Kriegerdenkmal. Es wird eine Strecke bis zu 40 Kilometern zurückgelegt – gerne mit dem Pedelec.

Fünf-Elemente-Wanderung: Immer donnerstags befassen sich verschiedene Wanderungen mit den fünf Säulen Kneipps. Treffpunkt ist immer um 14 Uhr in Bad Wörishofen am Steinbrunnen am Kurhaus (Bonifaz-Reile-Weg).

Gesundheitswanderung: An jedem Mittwoch im September führt Gesundheitspädagoge Toni Fenkel durch die Natur und leitet zu verschiedenen Übungen an. Die Wanderung geht von 15 bis circa 17 Uhr. Treffpunkt ist der Steinbrunnen am Kurhaus in Bad Wörishofen (Bonifaz-Reile-Weg).

Geführte Radwanderung: Rund um Bad Wörishofen geht es immer freitags und dienstags im September. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr am Rathaus Bad Wörishofen (Bürgermeister-Ledermann-Straße 1). Es wird eine Strecke von rund 30 Kilometern zurückgelegt.

Faszination Sternenhimmel: Vorträge mit aktuellen Neuigkeiten über das Weltall und mit einem Blick durchs Teleskop gibt es immer freitags in der Sternwarte in Ottobeuren (Wolferts 40). Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.

Heilkräuterführung: An den Freitagen, 6. und 13. September, führt eine Expertin etwa eine Stunde durch den Kurpark Bad Wörishofen. Das Angebot richtet sich auch an Menschen mit Sehbehinderung. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Info-Pavillon in der Nähe des Heilkräutergartens.

Naturnaher Garten und Wildkräuter, darum geht es am Freitag, 6. September, in Bad Grönenbach. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Sportplatz (Rothensteiner Straße).

Naturforscher-Familiennachmittag ist am Sonntag, 8. September, in Kettershausen. Alles dreht sich ums Wasser. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz am Gemeindeamt (Waldstraße 15).

Zur Bachmuschel-Safari geht es am Montag, 9. September. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr in Erkheim beim Parkplatz in der Günztalstraße 41. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon (01 63) 7 18 45 78.

Führung auf dem Weg der Sinne am Samstag, 14. September: Es geht in den Garten der sechs Sinne in Bad Wörishofen, mit passenden Übungen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Haus zum Gugger Bad Wörishofen (Bachstraße 16), Ende ist gegen 17 Uhr.

Einen Weidebesuch beim Günztal-Weiderind kann man am Sonntag, 15. September, unternehmen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Parkplatz am Rathaus in Markt Rettenbach (Ottobeurer Straße 10).

Vogelkundliche Wanderung: Am Montag, 16. September, kann man den Lebensraum von Vögeln erkunden. Treffpunkt ist in Bad Grönenbach am „Bad Clevers“ (Memminger Straße 51) um 15 Uhr.

Um Wildes am Wegesrand geht es bei der Kräuterführung am Dienstag, 17. September. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr im Kreislehrgarten in Bad Grönenbach (Pappenheimerstraße 2).

Bei der Verabredung in der Natur geht es um den Meerrettich, am Dienstag und Mittwoch, 17. und 18. September, jeweils um 18 Uhr. Es wird Hustensirup hergestellt. Treffpunkt ist der Rathausplatz 5 in Kirchhaslach. Eine Anmeldung bis eine Woche vor der Veranstaltung ist notwendig unter Telefon (0 83 33) 21 56.

Wildkräuterworkshop: Am Donnerstag, 26. September, findet eine Kräuterführung mit Christa Fischer statt, mit Übungen, um die Natur zu erleben. Start ist um 17 Uhr in Bad Grönenbach, Haitzen, am Wegmannhof. Anmeldung erforderlich unter Telefon (0 83 34) 9 89 76 97.

Eine Sonnenbeobachtung mit Kaffee und Kuchen findet statt, am Sonntag, 29. September. Beginn ist um 14 Uhr in Ottobeuren am Marktplatz 6. Ende ist etwa um 17 Uhr.

Philosophischer Spaziergang zum Thema „Wachstum“, am Sonntag, 29. September: Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Sportplatz in Bad Grönenbach (Rothensteiner Straße), Ende 17 Uhr.

Weitere Informationen unter www.bayerntournatur.de

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14.8.2019 Kaufbeuren. Die KufA-Karte wird auch in der Spielzeit 2019/20 fortgesetzt. Darauf einigten sich die Stadt und die an dem Modell beteiligten freien Kulturträger.

Neue Partner seit diesem Jahr sind der Bauer-Verlag Thalhofen, der jährlich 20 kostenlose Bücher spendet, sowie der Verein Kulturreservat e.V., der Ermäßigungen für sein Art & Vielfalt Sunset-Festival und andere Veranstaltungen gewährt.

Die neue KufA-Karte hat die Farbe Anthrazit und gilt vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020. Die bisherige pinkfarbene Karte ist nicht mehr gültig.

Die KufA-Karte richtet sich an Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder der Sozialhilfe beanspruchen können. Sie ermöglicht ihren Inhabern, Veranstaltungen der Akzeptanzpartner zum Preis von 1€ an der Abendkasse zu besuchen – und zwar ohne Kontingentgrenzen oder Beschränkung auf bestimmte Sitzplatzkategorien. Weitere Anbieter gewähren KufA-Kunden andere Ermäßigungsformen.

Die KufA-Karte wird getragen von folgenden Partnern: Bauer-Verlag Thalhofen, Isergebirgs-Museum Neugablonz, Jugendzentrum „JuZe“ Kaufbeuren, Jugendzentrum „Fun Factory“ Neugablonz, Kaufbeuren Marketing, Kirchenmusik St. Martin, Kulturring, Kulturreservat, Kulturverein Podium, Kunsthaus Kaufbeuren, Ortsbildungsausschuss Neugablonz, Puppenspielverein Kaufbeuren, Stadtbücherei, Stadtmuseum, Theaterlandschaften und Volkshochschule Kaufbeuren.

Die „KufA-Karte“ ist Teil der bundesweiten Initiative „Kultur öffnet Welten“. „KufA-Karte“ und „Kultur öffnet Welten“ verbindet das Ziel, Kultur für alle erlebbar zu machen.

Die Kaufbeurer KufA-Karte für die Spielzeit 2019/20 hat die Farbe Anthrazit. Foto: Stadt Kaufbeuren / Abteilung Kultur

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10.7.2019 Memmingen. 64 Schülerinnen und Schüler wurden vom Oberbürgermeister mit Zertifikaten für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet – Projekt „Zukunft“ der Freiwilligenagentur Schaffenslust.

Sie halfen in der Tagespflege der Diakonie, unterstützten die evangelische Gemeindejugend, waren beim Kinderturnen des TV Memmingen mit dabei oder standen kleineren Schülern in der Hausaufgabenbetreuung zur Seite: 64 Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen wurden von Oberbürgermeister Manfred Schilder im Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt, das sie im Rahmen des Projekts „Zukunft“ der Freiwilligenagentur Schaffenslust geleistet hatten.

„Es ist toll, wie ihr euch eingesetzt habt ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Unsere Gesellschaft braucht das Ehrenamt, und wir brauchen euch“, dankte der Oberbürgermeister den jungen Menschen und sprach ihnen zu: „Bleibt dran am Ehrenamt!“

Mindestens 24 Stunden lang brachten sich die jungen Leute ehrenamtlich ein, also drei Monate lang jede Woche zwei Stunden oder ein halbes Jahr lang, wenn der Einsatz eine Stunde pro Woche gefragt ist. Das Projekt hat zum Ziel, dass junge Menschen in ein Ehrenamt hineinschnuppern und sie dazu auch ermutigt werden.

„Die Jugendlichen machen Erfahrungen in völlig neuen Lebenswelten und lernen viel wie etwa Toleranz oder Teamfähigkeit“, erläuterte die Projektleiterin bei der Freiwilligenagentur, Ursula Keller. Sie überbrachte den jungen Menschen auch den Dank der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Kreishandwerkerschaft.

Geehrt wurden 30 Schülerinnen und Schüler der Jakob Küner Wirtschaftsschule (Betreuungslehrer: Samuel Kramp), 28 Schülerinnen und Schüler der Sebastian-Lotzer-Realschule (Betreuungslehrerin: Rosmarie Wölfle) und sechs Schülerinnen des Vöhlin-Gymnasiums (Betreuungslehrer: Andreas Schraut).

Die Gymnasiastinnen haben sich in den vergangenen drei Jahren immer wieder als Rollstuhlschieberinnen engagiert, um gehbehinderten Bewohnerinnen und Bewohnern des Bürgerstifts den Besuch des Weihnachtsmarkts, Kinderfests oder anderer Veranstaltungen zu ermöglichen.

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4.7.2019 Landkreis Unterallgäu. Viele Vereine haben noch immer Fragen zur neuen Datenschutz-Grundverordnung, die im vergangenen Jahr in Kraft getreten ist. Deswegen veranstalten der Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen am Donnerstag, 18. Juli, um 19 Uhr im Landratsamt in Mindelheim einen Infoabend zum Thema.

Die kostenlose Veranstaltung im Rahmen der Bildungsregion Memmingen-Unterallgäu knüpft an einen Vortrag vom November vergangenen Jahres an, kann aber auch unabhängig davon besucht werden. Im Mittelpunkt stehen diesmal Fragen der Vereine.

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung geht der Referent, Vereinscoach Karl Bosch, auf individuelle Fragen ein und gibt Hilfestellung. „Die neue Datenschutzverordnung umzusetzen, ist nicht einfach“, sagt Saskia Nitsche, Koordinatorin der Bildungsregion. „Wir wollen die Vereine damit nicht alleine lassen, sondern sie mit diesem Angebot zielgerichtet unterstützen.“

Für die Veranstaltung anmelden kann man sich bis Freitag, 12. Juli, bei Saskia Nitsche unter Telefon (08261) 995-182 oder per E-Mail an saskia.nitsche@lra.unterallgaeu.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Veranstaltungen für Ehrenamtliche sind in der Broschüre „Wegweiser für Vereine“ zu finden. Diese liegt im Landratsamt in Mindelheim und bei der Stadt Memmingen sowie in den Rathäusern der Gemeinden aus. Außerdem steht sie im Internet unter www.unterallgaeu.de/ehrenamt zum Herunterladen

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2.7.2019 Memmingen. Auf Anregung von MdL Klaus Holetschek trafen sich im Memminger Rathaus fast 50 Vertreterinnen und Vertreter von Naturschutzverbänden, Gartenbauvereinen, Bauernverband und weiteren Gruppierungen für einen Runden Tisch zum Thema Artenvielfalt.

„Ich möchte hier Impulse mitnehmen, um weitere Maßnahmen für uns zu definieren“, sagte Holetschek zu Beginn der Veranstaltung. Oberbürgermeister Manfred Schilder betonte, er sei für alle Ideen offen, um miteinander vorwärts zu kommen.

Der Runde Tisch Artenvielfalt in Memmingen wurde auf Anregung von MdL Klaus Holetschek zum ersten Mal einberufen. Zu ihm wurden nicht nur die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats gebeten, sondern auch die Vertreter der Obst- und Gartenbauvereine aus allen Stadtteilen, Vorsitzende des Bauernverbands, der Naturschutzverbände in der Stadt und im Unterallgäu sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden und der Schulen. Bürgermeister Manfred Schilder führte aus, dass es wichtig sei, bei dem Thema der schwindenden Artenvielfalt miteinander zu reden. „Schließlich geht uns dieses Problem alle an.“

Klaus Holetschek führte zu Beginn der Veranstaltung kurz das aktuelle Maßnahmenpaket aus, dass der bayerische Landtag als Gesetz zugunsten der Artenvielfalt am 17. Juli 2019 beschließen möchte. Dieser Runde Tisch sei ein Versuch, die gleichnamige Veranstaltung auf Landesebene hier regional herunter zu brechen. Er betonte jedoch, dass er dabei auf Freiwilligkeit statt Verbote setze. Rudolf Schnug, der Leiter des Garten- und Friedhofsamts stellte die Maßnahmen und Aktivitäten der Stadt vor, die schon Erfolg brächten, wie zum Beispiel ein Verbot von diversen Insektiziden und Herbiziden auf allen städtischen Flächen. Doch man sei offen für alle Vorschläge die aus den zahlreichen Vereinen, Verbänden oder auch von den Schülerinnen und Schülern der Stadt noch kämen.

Florian Frey, vom Naturschutzbeirat der Stadt, griff den Vorschlag von Kreisbäuerin Margot Walser wieder auf, dass die Bürger selber sich im Alltag schon sehr engagieren könnten. Er wies zum Beispiel auf die Aktion „Jeder Quadratmeter zählt“ hin. Auch beim Einkaufsverhalten könne die Stadt bei ihren Veranstaltungen eine Vorreiterrolle einnehmen und hoffen, dass die Bürgerinnen und Bürger dies ebenfalls nachahmten.

Auch viele Ideen für Pflanzaktionen, Sensibilisierung in den Schulen oder aber auch eine veränderte Bauleitplanung konnten an diesem Abend bereits gesammelt werden. Es wurde vereinbart, dass jede Gruppierung noch konkrete Vorschläge für Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt erarbeiten und diese ins Rathaus schicken sollten. Oberbürgermeister Schilder war sich sicher, dass einiges davon bestimmt gut umgesetzt werden könne. Auch wenn es bei diesem Themenfeld eine große Zahl an Interessenkonflikten gebe. Es wurde vereinbart, diesen Runden Tisch in einem regelmäßigen Turnus weiter anzubieten, um weiter miteinander zu arbeiten.

Von links: Forstamtsleiter Stefan Honold, der Leiter des Garten- und Friedhofsamts Rudolf Schnug, Oberbürgermeister Manfred Schilder, MdL Klaus Holetschek, und Hauptamtsleiter Michael Birk beim Runden Tisch. (Foto: Manuela Frieß/Pressestelle der Stadt Memmingen)

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1.7.2019 Landkreis Unterallgäu. „Danke!“ Dieses Wort war Landrat Hans-Joachim Weirather besonders wichtig, als er Elfriede Brennich aus Memmingen und Bernhard Schneider aus Ottobeuren das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreichte.

Denn beide investieren immens viel Zeit ehrenamtlich. „Das Ehrenamt im Unterallgäu ist vielfältig“, so Weirather: „So haben auch die Menschen, die es ausüben, ganz unterschiedliche und ganz besondere Talente.“

Elfriede Brennich hat laut Weirather Großartiges für die Chöre und Sänger im Unterallgäu und in Memmingen geleistet. Vor mehr als 20 Jahren übernahm sie die erste verantwortungsvolle Position im Sängerkreis Unterallgäu, zunächst als Geschäftsführerin, dann als Vorsitzende.

„Eine lange Zeit, in der es jede Menge zu tun gab“, so Weirather. Als Beispiele nannte er das jährliche Kinder- und Jugendsingen in Bad Wörishofen und das Kreissingen und Platz-Singen in Memmingen. Die Geehrte sei eine „Meisterin des Organisierens“, so Weirather, was sich auch bei den Jubiläumsveranstaltungen zum 40-jährigen Bestehen des Sängerkreises gezeigt habe. Besonders wichtig sei es Brennich, bei jungen Menschen die Begeisterung für das Singen zu wecken.

„Dass es im Sängerkreis rund 30 Kinder- und Jugendchöre gibt, ist mit Ihr Verdienst“, so der Landrat. Zudem ging Weirather auf Brennichs Engagement in der Pfarrei St. Josef Memmingen ein. Ein großes Dankeschön gab es auch von Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder, Dekan Ludwig Waldmüller, Jürgen Schwarz, Präsident des Chorverbands Bayerisch-Schwaben, und von Altbürgermeister Herbert Rabus, Vorsitzender des Sängerkreises Unterallgäu.

Der Name Schneider sei aufs Engste mit dem Trachten- und Heimatverein Günztaler Ottobeuren verbunden, wandte sich Landrat Weirather an Bernhard Schneider. Dessen Vater, Eduard Schneider, war 24 Jahre Vorsitzender des Vereins. „Das Ehrenamt wurde Ihnen quasi in die Wiege gelegt“, so Weirather.

Inzwischen hat Bernhard Schneider seinen Vater „überholt“: Seit 1994, also seit 25 Jahren, ist er Vorsitzender der Günztaler. Unter seiner Federführung organisierte der Verein drei Gautrachtenfeste und Veranstaltungen wie das alljährliche „Ottobeurer Fescht“. Schneider begleitete auch die Vergrößerung der Trachtenstube und die Sanierung des Trachtenheims.

„Mit Ihrem organisatorischen Geschick und Ihrer verbindenden Art leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu einer gelungenen Vereinsarbeit“, so Weirather. Und nicht nur im Trachten- und Heimatverein engagiert sich Schneider besonders für die Jugend, auch im Kreisjugendring ist er aktiv.

Dass Schneiders Talente auch überörtlich gefragt sind, bestätigte Marianne Hinterbrandner, Vorsitzende des Altbayrisch-Schwäbischen Gauverbands. Der Ottobeurer Bürgermeister German Fries hob hervor, mit Bernhard Schneider an der Spitze leisten die Günztaler auch einen wertvollen Beitrag, um die Kontakte in die Partnergemeinden zu pflegen.

Das Engagement der Geehrten kurz zusammengefasst

Elfriede Brennich:

Sängerkreis Unterallgäu:

Von 1998 bis 2004 war Elfriede Brennich Geschäftsführerin

2004 übernahm sie kommissarisch den Vorsitz und behielt diesen Posten bis 2018.

Pfarrei St. Josef:

Elfriede Brennich fungierte im Kirchenchor viele Jahre als Notenwartin.

Sie gehörte viele Jahre dem Pfarrgemeinderat an, zudem ist sie Mitglied der Kirchenverwaltung und arbeitet ehrenamtlich im Pfarrbüro mit.

Bernhard Schneider:

Trachten- und Heimatverein Günztaler Ottobeuren:

Bernhard Schneider übernahm 1982 das Amt des Jugendleiters.

1994 wurde er Vorsitzender des Vereins und hat diese Position heute noch inne.

Kreisjugendring Unterallgäu:

Von 1992 bis 1995 im Vorstand und rund 25 Jahre Delegierter der Vollversammlung
Trachtenbezirk Mindelheim:

Mitarbeit im Altbayrisch-Schwäbischen Gauverband

Von 1995 bis 2017 an der Spitze des Bezirks Mindelheim

Bernhard Schneider (Dritter von links) und Elfriede Brennich (vorn in der Mitte) erhielten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Hier im Kreise der Gratulanten (von links) Cornelia Deininger, Eduard Schneider, Dekan Ludwig Waldmüller, Bürgermeister German Fries, Landrat Hans-Joachim Weirather, Oberbürgermeister Manfred Schilder, der Präsident des Chorverbands Bayerisch-Schwaben Jürgen Schwarz, Altbürgermeister und Vorsitzender des Sängerkreises Unterallgäu Herbert Rabus, Jürgen Brennich und die Vorsitzende des Altbayrisch-Schwäbischen Gauverbands Marianne Hinterbrandner. Foto: Eva Büchele/Landratsamt Unterallgäu

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24.6.2019 Landkreis Oberallgäu. Unter dem Motto Bio – Erlebnis – Region veranstaltet die Öko-Modellregion Oberallgäu Kempten in diesem Jahr von Juni bis Oktober 2019 wieder eine vielseitige Veranstaltungsreihe rund um den ökologischen Landbau in unserer Region.

Beim Blick hinter die Kulissen verschiedener Bio-Betriebe können Besucher die ganze Vielfalt der Allgäuer Bio-Produkte kennen und schmecken lernen.

Die Veranstaltungsreihe startet am Samstag, 29. Juni 2019 mit einer Hofführung auf dem Demeterhof Schwärzler.

Nähere Informationen dazu und einen Überblick über alle Veranstaltungen des Sommerprogramms finden sich unter: www.oekomodellregionen.bayern

Petersilie
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