Top:

Wettervorhersage für:

17.5.2019 Kaufbeuren. Kevin Hölter begleitet den Oberbürgermeister im Rahmen des jährlichen „Know-How-Transfers“ der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu.

Auch in diesem Jahr begleitete ein Mitglied der Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu Herrn Oberbürgermeister Stefan Bosse Im Rahmen des Know-How-Transfers. Das Vorstandsmitglied der WJ Kevin Hölter, Orthopädie-Meister in Kaufbeuren bekam abermals Einblicke in das aktuelle Stadtgeschehen und den vielseitigen Arbeitsalltag des Stadtoberhauptes.

Nach einem ersten Kennenlernen und einem „Crash-Kurs“ über die aktuellen Themen, an welchem neben Oberbürgermeister Bosse auch die Wirtschafts- und Kulturreferentin Caroline Moser, sowie der Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung Peter Igel Rede und Antwort standen, bot der Tag ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Dabei stand neben dem jährlichen Sicherheitsgespräch mit dem Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im historischen Sitzungssaal des Rathauses Kaufbeuren auch die Eröffnung der bekannten Messe MIR (Miteinander in der Region) am Tänzelfestplatz Kaufbeuren auf dem Programm. Auf dem Messeareal erfolgte ein Presserundgang mit Austausch und Einblicken in regionale Unternehmen und Produkte.

Die Zeit zwischen den verschiedenen Terminen wurde für rege Diskussionen rund um den kommunalen Politikalltag genutzt, ehe es am Abend auf die Mitgliederversammlung des Turnverein Kaufbeurens im Kolpinghaus Kaufbeuren ging.

Diesen abwechslungsreichen und spannenden Alltag des Oberbürgermeisters einmal mitzuerleben gibt Aufschluss über die Vielseitigkeit dieser anspruchsvollen Aufgabe. Mit großem Respekt gegenüber der Tätigkeit und dem notwendigen Engagement verabschiedete sich Kevin Hölter am Abend von OB Bosse.

-Werbung-

17.5.2019 Landkreis Unterallgäu. Das Leben der Bienen, der Fische und der Helm-Azurjungfer erforschen kann man bei der „BayernTour Natur“ im Juni.

Auf Initiative des bayerischen Umweltministeriums wurde bayernweit ein vielfältiges Programm zusammengetragen. Die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Unterallgäu weist besonders auf die Veranstaltungen rund um die heimische Flora und Fauna im Unterallgäu hin. Im Juni sind das folgende Veranstaltungen:

  • Faszination Honigbiene: Erfahrene Imker stehen am Lehrbienenstand in Woringen (Schättele 4) Rede und Antwort, am Sonntag, 2. Juni, von 14 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich bei der Volkshochschule Memmingen, Telefon (0 83 31) 85 01 87.
  • Sonnensonntag: Das Tagesgestirn wird ganz genau betrachtet, in der Sternwarte Ottobeuren (Wolferts 40), am Sonntag, 2. Juni, von 14 bis 17 Uhr.
  • Geführte Radwanderung: Immer freitags und dienstags im Juni. Es geht rund um Bad Wörishofen. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr am Rathaus Bad Wörishofen (Bürgermeister-Ledermann-Straße 1). Es wird eine Strecke von rund 30 Kilometern zurückgelegt.
  • Wildkräuterführung: Am Montag, 3. Juni, von 18 bis 20 Uhr, Treffpunkt am Wanderparkplatz in Buxheim (Hopfenstraße/Illerstraße). Anmeldung erforderlich bei der Volkshochschule Memmingen, Telefon (0 83 31) 85 01 87.
  • Gesundheitswanderung: Immer mittwochs führt Gesundheitspädagoge Toni Fenkel im Juni durch die Natur und leitet zu verschiedenen Übungen an. Die Wanderung geht von 15 bis circa 17 Uhr. Treffpunkt ist der Steinbrunnen am Kurhaus in Bad Wörishofen (Bonifaz-Reile-Weg).
  • Faszination Sternenhimmel: Vorträge mit aktuellen Neuigkeiten über das Weltall und mit einem Blick durchs Teleskop, in der Sternwarte in Ottobeuren (Wolfers 40), an jedem Freitag im Juni. Beginn ist um 19.30 Uhr.
  • Geführte Wanderung rund um Bad Grönenbach: An jedem Samstag im Juni und am Mittwoch, 12. Juni. Es werden rund zehn Kilometer zurückgelegt. Treffpunkt ist jeweils um 13.30 Uhr am Marktplatz in Bad Grönenbach am Kriegerdenkmal.
  • Führung auf dem Weg der Sinne: Am Samstag, 8. Juni, geht es in den Garten der sechs Sinne in Bad Wörishofen, mit passenden Übungen. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Haus zum Gugger Bad Wörishofen (Bachstraße 16), Ende gegen 17 Uhr.
  • Geführte Radtour rund um Bad Grönenbach, dienstags, am 4. und 18. Juni: Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Marktplatz in Bad Grönenbach am Kriegerdenkmal. Es wird eine Strecke von bis zu 40 Kilometern zurückgelegt – gerne mit dem Pedelec.
  • Fünf-Elemente-Wanderung: Immer donnerstags dreht sich bei verschiedenen Wanderungen alles um die fünf Säulen Kneipps. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr in Bad Wörishofen am Steinbrunnen am Kurhaus (Bonifaz-Reile-Weg).
  • Artenreiche Flachlandwiesen: Was passiert mit einer Wiese, die seit langem mit dem ersten Schnitt zu Johanni bewirtschaftet wird? Darum geht es am Donnerstag, 13. Juni. Treffpunkt in Amberg um 16 Uhr. Anmeldung erforderlich bei Jens Franke, Telefon (0 82 61) 75 90 05.
  • Exkursion ins FFH-Gebiet „Alte Günz“: Zur Helm-Azurjungfer, einer Kleinlibelle, geht es am Freitag, 14. Juni. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Verbindungsstraße zwischen Mohrenhausen und Tafertshofen, an der Brücke über die alte Günz. Eine Anmeldung ist erforderlich bis 12. Juni unter Telefon (01 63) 7 18 45 78.
  • Bienen, Blüten und Piraten: Ein Angebot für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und zwölf Jahren am Freitag, 14. Juni. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Sportplatz in Bad Grönenbach (Rothensteiner Straße).
  • Vogelkundliche Wanderung: Am Montag, 17. Juni, kann man den Lebensraum von Vögeln erkunden. Treffpunkt ist um 15 Uhr in Bad Grönenbach am „Bad Clevers“ (Memminger Straße 51).
  • Berg-Kräuterwanderung: Am Sonntag, 23. Juni, geht es zu einer leichten Bergwanderung am Grünten, Dauer etwa sechs Stunden. Start ist in Kirchhaslach-Olgishofen, Keltenschanze 1, um 8 Uhr. Anmeldung erforderlich bei Kräuterfachfrau Christine Wohllaib, Telefon (0 83 33) 71 54.
  • Eine Wildkräuter Entdeckungstour findet statt am Sonntag, 23. Juni, in Kammlach. Beginn ist um 10 Uhr. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon (0 82 61) 85 83.
  • Das Hundsmoor stellt Gebietsbetreuer Peter Guggenberger-Waibel bei einem naturkundlichen Rundgang vor, am Sonntag, 23. Juni. Treffpunkt ist um 14 Uhr in Hawangen am Parkplatz beim ehemaligen Bahnhof (Bahnhofstraße 78).
  • Verabredung in der Natur – Schöllkraut: Es wird eine Tinktur aus Schöllkraut hergestellt, am Dienstag und Mittwoch, 25. und 26. Juni. Treffpunkt ist jeweils um 18 Uhr in Kirchhaslach, Rathausplatz 5. Eine Anmeldung bis eine Woche vor der Veranstaltung ist erforderlich, Telefon (0 83 33) 21 56.
  • Eine Rosenführung im Kurpark Bad Wörishofen findet statt am Donnerstag, 27. Juni. Treffpunkt ist um 11 Uhr in Bad Wörishofen, Stadtplan C4 an der Vogelvoliere im Kurpark.
  • Wildkräuterworkshop: Am Donnerstag, 27. Juni, findet eine Kräuterführung mit Christa Fischer statt, mit Übungen, um die Natur zu erleben. Start ist um 17 Uhr in Bad Grönenbach, Haitzen, am Wegmannhof. Anmeldung unter Telefon (0 83 34) 9 89 76 97.
  • Die Welt der Fische ist am Sonntag, 30. Juni, im Schwäbischen Fischereihof in Salgen (Mörgener Straße 50) Thema. Beginn ist um 10 Uhr.

Weitere Informationen unter www.bayerntournatur.de

-Werbung-

17.5.2019 Landkreis Unterallgäu. Auch in diesem Jahr besuchen wieder mehr Kinder die Unterallgäuer Krippen und Kindergärten. Um dem steigenden Bedarf zu begegnen, bauen viele Gemeinden ihre Kinderbetreuung aus und schaffen zusätzliche Plätze. Darüber informierte Saskia Nitsche nun in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Unterallgäuer Kreistags.

Nitsche ist beim Kreisjugendamt am Landratsamt für die Jugendhilfeplanung zuständig. In der Sitzung präsentierte sie Erhebungen zur Kinderbetreuung.

„Die 93 Kindertageseinrichtungen im Unterallgäu sind zu 85 Prozent ausgelastet“, sagte Nitsche. Dass 15 Prozent der Plätze frei seien, bedeute aber nicht, dass das Angebot ausreichend sei. Denn zum einen komme es immer auf den örtlichen Bedarf an, der von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein kann, zum anderen auf den individuellen Bedarf der Eltern. Dabei müssten Fragen berücksichtigt werden wie „Welche Öffnungszeiten braucht die Familie? Wo arbeiten die Eltern? Kann ein Platz auf dem Arbeitsweg angeboten werden? Und ist die Entfernung zumutbar?“

Die Erhebungen zur Kinderbetreuung hätten gezeigt, dass vor allem in den Städten und größeren Gemeinden im Unterallgäu Handlungsbedarf bestehe, so Nitsche. „Viele Einrichtungen sind voll.“ In einigen Kommunen seien zusätzliche Plätze notwendig, um auch künftig dem Bedarf gerecht zu werden.

Das Kreisjugendamt stehe diesbezüglich in Kontakt mit den Städten und Gemeinden. So gut wie alle betroffenen Kommunen seien bereits dabei, ihre Kinderbetreuung auszubauen oder Pläne zu machen. In vielen Orten gebe es auch Übergangslösungen für die Zeit, bis die neuen Kindertageseinrichtungen fertig seien. Zudemhabe das Kreisjugendamt die Kommunen darauf hingewiesen, einen möglichen zusätzlichen Bedarf bei der Kinderbetreuung bei Neubaugebieten und sonstigen Bauvorhaben zu berücksichtigen.

26 Prozent der Unterallgäuer Kinder unter drei Jahren werden laut Nitsche in einer Krippe betreut, drei Prozent sind bei einer Tagesmutter. 97 Prozent der Kinder über drei seien im Kindergarten. Alle Kinder ab einem Jahr haben der Jugendhilfeplanerin zufolge einen rechtlichen Anspruch auf Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in Tagespflege.

Die Jugendhilfeplanung ermittle, welche Angebote es gebe, welcher Bedarf künftig bestehe und was getan werden müsse, erläuterte Jugendamtsleiterin Christine Keller. Dabei nehme man zum einen die Kinderbetreuung unter die Lupe, zum anderen aber auch die Jugendarbeit und die Hilfen zur Erziehung im Landkreis. Der Kindertagesbetreuung habe sich das Jugendamt als erstes gewidmet, da sich abgezeichnet habe, „dass sich die Situation im Unterallgäu verschärft“. Als nächstes seien die Jugendarbeit und die Hilfen zur Erziehung an der Reihe. Es sei eine sogenannte Sozialraumanalyse geplant, die auch für diese Bereiche konkrete Handlungsempfehlungen liefern solle.

Weitere Themen in Kürze:

Jugendsozialarbeit an Bad Wörishofer Berufsschule zugestimmt: Auch an der Staatlichen Berufsschule Bad Wörishofen gibt es künftig Jugendsozialarbeit. Der Jugendhilfeausschuss sprach sich einstimmig für eine halbe Stelle ab Januar 2020 aus. Bei der Schule handelt es sich um eine Außenstelle der Staatlichen Berufsschule Mindelheim. In Mindelheim und an der Außenstelle Memmingen gibt es bereits Jugendsozialarbeit. Da auch in Bad Wörishofen Bedarf bestehe und die anderen beiden Standorte gute Erfahrungen gemacht hätten, beantragte nun auch diese Schule Jugendsozialarbeit. Wie Sven Meyer-Huppmann, ständiger Vertreter des Schulleiters der Staatlichen Berufsschule Mindelheim, erläuterte, besuchen rund 570 Schüler die Außenstelle Bad Wörishofen. Die Probleme reichen nach seinen Worten von Überforderung und Schulangst bis hin zu unzureichender Unterstützung im sozialen Umfeld oder familiären Problemen. Jugendsozialarbeit gibt es laut Jugendamtsleiterin Christine Keller im Unterallgäu neben der Staatlichen Berufsschule auch an allen Mittelschulen sowie am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Mindelheim.

Schwabenhilfe fördert Kinder: Über die Schwabenhilfe für Kinder informierte Geschäftsführer Werner Krause den Jugendhilfeausschuss. Bei der Schwabenhilfe handelt es sich um einen Verein zur sonderpädagogischen Förderung von Vorschulkindern und Schulkindern. Von den 74 Gruppen in Schwaben nehmen sieben Unterallgäuer Kinder auf. Drei Gruppen befinden sich laut Jugendamtsleiterin Christine Keller in Memmingen, vier in Mindelheim. Die Schwabenhilfe fördert und begleitet Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Sprachschwierigkeiten oder besonderem Unterstützungsbedarf bei der Entwicklung ihres Sozialverhaltens. Mitglieder des Vereins sind neben dem Bezirk alle Landkreise bis auf Dillingen sowie alle kreisfreien Städte im Regierungsbezirk Schwaben. Diese zahlen eine Umlage an den Verein, die 2017 erhöht wurde, um an jedem Standort eine Zweitkraft einzustellen. Dies hat sich laut Schwabenhilfe-Geschäftsführer Werner Krause bewährt. Der Landkreis Unterallgäu zahlt 2019 eine Umlage in Höhe von 63.000 Euro an die Schwabenhilfe.

-Werbung-

17.5.2019 Landkreis Unterallgäu. Die Dorfstraße in Immelstetten ist in der Zeit vom 20. Mai bis Ende August für den Durchgangsverkehr gesperrt.

In drei Bauabschnitten wird dort eine Gasleitung verlegt.

Die Umleitung ist ausgeschildert.

-Werbung-

17.5.2019 Memmingen. Die Zangmeisterstraße bleibt am kommenden Wochenende, 17. bis 19. Mai, für den Durchgangsverkehr gesperrt.

An den folgenden Wochenenden soll die Durchfahrt dagegen geöffnet werden.

Dies teilt das Straßenverkehrsamt der Stadt mit.

Ab Montag, 20. Mai, wird der südliche Gehweg der Zangmeisterstraße für Fußgänger dauerhaft freigegeben.

Die Sperrung der Zangmeisterstraße für den Durchgangsverkehr wegen Bauarbeiten am Färberhaus bleibt voraussichtlich noch bis Ende Mai.

An diesem Wochenende, 17.-19.5.2019, bleibt die Durchfahrt der Zangmeisterstraße gesperrt. (Foto: Julia Mayer/ Pressestelle Stadt Memmingen)

-Werbung-

17.5.2019 Wangen im Allgäu. Der Partnerschaftsverein Wangen bietet zum Stadtfest nach Prato im September 2019 wieder eine Fahrt mit dem Bürgerbus an. Die Reise dauert von Freitag, 6. bis Montag 9. September.

Die Route führt dieses Mal über Innsbruck. Dort steht beim ersten Halt die Besichtigung von Schloss Ambras auf dem Programm. Die Mittagspause ist in Verona vorgesehen.

Der Tagesausflug am Samstag, 7. September, geht nach Pisa. Dort besichtigen die Reisenden aus dem Allgäu den Friedhof, den Dom und das Baptisterium der Piazza dei Miracoli. Abends steht eine Weinprobe auf einem Weingut bei Vinci auf dem Programm.

Am Tag des Stadtfestes in Prato, 8. September, gibt es die Möglichkeit, an einer ca. zweieinhalbstündigen Wanderung nach Vinci teilzunehmen.

Alternativ für Nichtwanderer steht der Besuch des Museums Leonardo da Vincis zur Wahl (dieses Jahr jährt sich der 500. Todestag Leonardos). Nachmittags führen Prateser Schüler die Gruppe durch die Stadt. Abends kommen alle zum Stadtfest nach Prato, wo sie dem Corteggio storico und der Verehrung des Mariengürtels beiwohnen können.

Die Rückfahrt am Montag, 9. September 2019, ist mit Mittagspause in Portovenere geplant. Die Rückkehr nach Wangen ist gegen ca. 22 Uhr geplant.

Info: Anmeldungen nimmt Lucia Keller entgegen unter Telefonnummer 07522 / 915426 bzw. E-Mail an: keller-wangen@gmx.de

-Werbung-

16.5.2019 Memmingen. Gemeinsames Projekt von Schule, Elternbeirat, Polizei und Stadtverwaltung: Schilder weisen neue Halteflächen für Elterntaxis aus – Ziel: Mehr Schulweg-Sicherheit für Kinder.

„Ab hier schaffen wir es alleine“ steht groß auf neuen Schildern an der Edith-Stein-Schule zu lesen. Eine neue „Elternhaltestelle“ für Elterntaxis wurde mit der Enthüllung der neuen Schilder gemeinsam von Schule, Elternbeirat, Polizei und Stadtverwaltung eingerichtet.

„Wir hoffen, dass diese neuen Elternhaltestellen angenommen werden. Die Bring- und Hol-Situation vor der Schule ist chaotisch“, beschrieb Schulleiterin Gila Barth die Notwendigkeit einer entlastenden neuen Regelung. Um die Kinder möglichst bis vor die Schule zu fahren, würden Eltern in die Kneippstraße einbiegen, manchmal sogar wenden oder rückwärtsfahren und so zu Fuß gehende oder Fahrrad fahrende Schülerinnen und Schüler gefährden.

Schulwegunfälle mit Grundschulkindern habe es im vergangenen Jahr glücklicherweise nicht gegeben, erläuterte Sandra Wegele von der Verkehrspolizei. Wobei es aber sieben Schulwegunfälle gegeben habe, zumeist mit älteren Fahrrad fahrenden Schulkindern.

Begleitend zu den neuen, nichtamtlichen Schildern, die vor allem Signalwirkung hätten, wurden sieben Halteplätze in der Busbucht an der Benninger Straße durch amtliche Schilder ausgewiesen, erläuterte Birgit Haldenmayr, Leiterin des Straßenverkehrsamts. So könne notfalls auch verwarnt werden.

Zu den Bring- und Holzeiten dürfen Fahrzeuge nun in der Busbucht halten, um Schulkinder aussteigen zu lassen. Von dort können auch die Kleinsten die restlichen 50 Meter zum Eingang des Schulhauses selbstständig bewältigen. In die andere Fahrtrichtung wurden bestehende Parkplätze als Halteflächen ausgewiesen.

„Wir haben es bisher immer im Guten versucht, an die Eltern zu appellieren“, erklärte Elternbeiratsvorsitzende Iris Güthler. „Wir haben uns hingestellt und die Eltern einzeln angesprochen.“ Geholfen habe es nicht. Die Elternhaltestelle sei nun ein Vorschlag der Stadt gewesen.

„Elterntaxis an Schulen sind bundesweit ein Problem. Die Elternhaltestelle haben wir nicht erfunden“, erläuterte Urs Keil vom Tiefbauamt. „Aber hier ist sie möglich. Nicht an jeder Schule sind Flächen vorhanden, die als Halteflächen für Eltern dienen können, um die Gefahrensituation zu entzerren.“

Neue Beschilderung an der Busbucht in der Benninger Straße an der Edith-Stein-Schule.
Neue Beschilderung an der Busbucht in der Benninger Straße an der Edith-Stein-Schule. (Foto: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen)

-Werbung-

16.5.2019 Bad Wörishofen. Am gestrigen Abend fuhr ein 33-Jähriger mit seinem Pkw aus Unachtsamkeit einem vor ihm fahrenden Lkw mit Anhänger auf.

Zwei nachfolgende Pkw-Fahrer konnten den durch den Unfall auf die Fahrbahn geschleuderten Fahrzeugteilen nicht mehr ausweichen und überfuhren diese.

Einer der Pkw-Fahrer prallte zudem beim Ausweichmanöver gegen die Schutzplanke.

Ein Pkw-Fahrer musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden, die anderen Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

An den Fahrzeugen und der Schutzplanke entstand Sachschaden von ca. 20.000 Euro.

Die Feuerwehr Türkheim war zur Absicherung der Unfallstelle vor Ort, wobei die Standspur und linke Spur während der Unfallaufnahme für ca. 1,5 Stunden gesperrt werden musste.

(APS Memmingen)

(Foto: Polizei)

-Werbung-

16.5.2019 Neugablonz. Am Mittwoch den 15.5.2019, gegen 17:00 Uhr, wurde die Feuerwehr Neugablonz und die Polizei Kaufbeuren aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Elektronikfachmarkt in der Sudetenstraße in Neugablonz alarmiert.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass offenbar ein Mitarbeiter des Marktes einen Lautsprecher falsch angeschlossen hatte. Dadurch entstand ein Kurzschluss und eines der angesteckten Kabel wurde angeschmort.

Hierbei wurde ein Rauchmelder durch die leichte Rauchentwicklung ausgelöst. Ein offenes Feuer ist glücklicherweise nicht entstanden.

Der Markt musste kurzzeitig geräumt werden.

Beim Vorfall wurden keine Personen verletzt und es entstand lediglich ein minimaler Sachschaden.

(PI Kaufbeuren)

(Foto: Polizei)

-Werbung-

16.5.2019 Betzigau. Am Mittwochvormittag, gegen 09:30 Uhr, befuhr ein 34-Jähriger mit seinem Pkw, Volvo, die neue Umgehungsstraße im Süden von Betzigau.

Aus bisher unbekannter Ursache kam der Pkw-Fahrer nach rechts ins Bankett.

Beim Gegenlenken verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw, kam nach links von der Fahrbahn ab, streifte zwei kleine Bäume und überschlug sich daraufhin.

In einem anschließenden Bachbett kam der Pkw auf dem Dach zum Liegen.

Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

(PI Kempten)

(Foto: Polizei)

-Werbung-